Spotify hat das perfekte Jobangebot für Obama

Der baldige Ex-Präsident Barack Obama wird in wenigen Tagen arbeitslos sein. Der Streamingdienst hat daher eigens für ihn einen Job kreiert.

Seine Playlist ist offenbar gut angekommen: Barack Obama richtet seinen Kopfhörer bei einer Konferenz im Weissen Haus. (Archivbild)

Seine Playlist ist offenbar gut angekommen: Barack Obama richtet seinen Kopfhörer bei einer Konferenz im Weissen Haus. (Archivbild) Bild: Carolyn Kaster/Keystone

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Falls der scheidende US-Präsident nach seiner Amtszeit nach einem neuen Job sucht, hätte der Musik-Streamingdienst Spotify für ihn eine passende Stelle parat: «Präsident der Playlists».

Der Streamingdienst Spotify veröffentlichte das aussergewöhnliche Stellenangebot am Dienstag auf seiner Internetseite. Voraussetzungen für die Position sind demnach «mindestens acht Jahre Erfahrung in der Führung einer hoch angesehenen Nation» und ein Friedensnobelpreis.

«Ich warte immer noch auf das Jobangebot»

Tonight President Obama invited all of the Ambassadors he personally chose to an intimate reception at the White House. I finally got the chance to thank him for the life-changing appointment to Sweden. He said word for word: "I loved visiting you in Stockholm, it was my favorite trip. I plan to go back there really soon." I told him I have the perfect opportunity for him to come visit and he told me "to send him the details on Brilliant Minds." He also declared-- "I'm still waiting for my job at Spotify... Cuz' I know y'all loved my playlist." I am still swooning. ???????????????????? @barackobama @whitehouse ??. @symposiumsthlm So proud of Mark for serving this historic President with all his heart!! ????????????????

Ein von Natalia Brzezinski (@nataliabrzezinski) gepostetes Foto am

Der schwedische Streamingdienst reagiert damit auf eine Äusserung, die Obama bei einem Botschafter-Meeting im Weissen Haus vor fünf Tagen fallen liess. Während er in Erinnerungen an seinen «Lieblingstrip» 2013 nach Stockholm schwelgte, fügte er scherzhaft hinzu: «Ich warte immer noch auf das Jobangebot von Spotify. Denn ich weiss, dass ihr alle meine Playlist geliebt habt.»

Sollte Obama bei diesem Angebot anbeissen, müsste er künftig die Playlist-Ersteller beim Streamingdienst unterweisen und alle vorhandenen Informationen nutzen, um Daten von Playlisten auszuwerten. Um sicherzugehen, dass der amtierende Präsident die Stellenanzeige auch sieht, schickte Spotify-Chef Daniel Ek sie über Twitter direkt an Obama. Bisher hat Obama nicht auf das Jobangebot als «Präsident der Playlists» reagiert. (sep/sda)

Erstellt: 10.01.2017, 19:07 Uhr

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