Ferenbalm

Anfang gut, alles gut

FerenbalmGleich zu Beginn der Gemeindeversammlung konnte der Gemeinderat alle im Saal beruhigen: Die Benutzung des Saals im Biberenbad ist gesichert. Die Gemeinde und der Wirt haben sich ­geeinigt, es geht fast weiter wie bisher.

Nicht die letzte Gemeindeversammlung. Im Saal vom Biberenbad wird weiter getagt und geprobt.

Nicht die letzte Gemeindeversammlung. Im Saal vom Biberenbad wird weiter getagt und geprobt. Bild: Urs Baumann

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Sie wären bereit gewesen, die Vertreter und Vertreterinnen der Dorfvereine. Vor der Gemeindeversammlung in Ferenbalm war dies das Thema in allen Dorfteilen: Der Vertrag zwischen Biberenbad-Wirt Renato Pedrazzoli und der Gemeinde über die Benützung des Saals läuft Ende Jahr aus. Der Gemeinderat wollte die im alten Vertrag enthaltenen jährlichen 29'000 Franken nicht mehr bezahlen.

Das hätte bedeutet, dass die Vereine, welche zum Teil nicht nur ihre Anlässe, sondern auch ihre Proben dort abhalten, den Saal nicht mehr gratis hätten benützen können. Dementsprechend war der Zulauf zur Versammlung. Über 100 Stimmberechtigte sassen im Saal und auch etliche nicht stimmberechtigte Vereinspräsidenten.

Die örtliche SVP kündigte an, dass sie eine Änderung der Traktandenliste beantragen wolle. Denn «Saalmiete Biberenbad: Stand der Verhandlungen» war ganz unten auf der Liste beim Traktandum «Informationen» vorgesehen. Und Saalmiete ja oder nein, fällt finanztechnisch in die alleinige Kompetenz des Gemeinderates. Einzig mit der Ablehnung des Budgets 2017 hätten die Stimmberechtigen Einfluss nehmen können. Das aber stand auf der Traktandenliste ganz oben.

Und plötzlich war alles gut

Und dann das: Der Gemeinderat selber stellte zu Beginn der Versammlung den Antrag, die Traktandenliste sei zu ändern. Dies wurde ohne Gegenstimmen gutgeheissen: Also zuerst die Informationen – über die regionale Zusammenarbeit der Feuerwehr. Ja, ein wenig Spannung musste schon sein.

Und dann endlich war es so weit: Der zuständige Gemeinderat Daniel Jost trat ans Rednerpult und verkündete, dass sich die Gemeinde und Renato Pedrazzoli geeinigt hätten. «Wir boten 20'000 Franken an und haben uns jetzt bei 24'000 Franken gefunden», erklärte Jost. Keine Wortmeldungen, ein kleiner Applaus und für die Mehrzahl der Anwesenden hätte die Versammlung nach dem ersten Traktandum bereits zu Ende sein ­können. (Berner Zeitung)

Erstellt: 06.12.2016, 22:40 Uhr

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