Lauterbrunnen

Basejumper in der Nacht geborgen

LauterbrunnenIn der Nacht auf Freitag konnte ein abgestürzter Basejumper aus der Bu­chenfluh geborgen werden.

Ein Helikopter der Air-Glaciers konnte die zwei erfahrenen Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) der Rettungsstation Lauterbrunnen in der Nähe des abgestürzten Basejumpers in der Wand absetzen (Archivbild).

Ein Helikopter der Air-Glaciers konnte die zwei erfahrenen Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) der Rettungsstation Lauterbrunnen in der Nähe des abgestürzten Basejumpers in der Wand absetzen (Archivbild). Bild: Bruno Petroni

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Am Donnerstag ging um 20 Uhr bei der Air-Glaciers Lauterbrunnen die Meldung ein, wonach bei der Absprungstelle «High Nose» in der Buchenfluh ein Basejumper abgestürzt sei.

Dieser hänge nun ungefähr in der oberen Hälfte der Felswand an einem Felsvorsprung. Umgehend wurden zwei erfahrene Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) der Rettungsstation Lauterbrunnen aufgeboten.

Dunkle Nacht, leichter Dunst

Da es bereits dunkle Nacht war und leichter Dunst die Sicht erschwerte, wurde die Unfallstelle aus Distanz von einem Helikopter – ausgerüstet mit einem Hochleistungsscheinwerfer – beleuchtet.

Dank dieser Massnahme sei es möglich gewesen, mit einem weiteren Helikopter der Air-Glaciers die zwei Lauterbrunner RSH mit einer 150-Meter-Longline in der Nähe des abgestürzten Basejumpers in der Wand abzusetzen, wie Rettungschef Urs Schäfer meldet.

Die beiden Retter richteten mittels einer Bohrmaschine Sicherungspunkte ein und gelangten zum verletzten Basejumper. Dieser wurde im steilen Gelände zur Bergung vorbereitet und auf den nahen Heliport geflogen, wo er sofort medizinisch betreut und versorgt werden konnte.

In einer weiteren Longline-Aktion konnte auch der zweite RSH aus der Felswand ausgeflogen werden. Um 23.15 Uhr war die Bergung abge­schlossen.

Weiter in die Insel geflogen

Der verletzte Basejumper wurde mit dem Ambulanzhelikopter der Air-Glaciers in das Inselspital nach Bern geflogen. Im Einsatz standen zwei Ärztinnen der Air-Glaciers und ein Rega-Arzt sowie zwei Piloten und weitere Mitarbeiter der Air-Glaciers. (Berner Oberländer)

Erstellt: 08.04.2017, 08:13 Uhr

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