Boltigen

Leitungen werden neu verlegt – für die Simme

Boltigen Die Simme wird im Bereich Garstatt-Weissenbach renaturiert – als Ersatzmassnahme für die beiden Wasserkraftwerke Laubegg und Fermelbach. Die Fernmeldeleitungen der Swisscom müssen deshalb neu verlegt werden.

Diese Fernmeldeleitung werden neu verlegt, und die Matte in der Bumisey wird der Simme zurückgegeben.

Diese Fernmeldeleitung werden neu verlegt, und die Matte in der Bumisey wird der Simme zurückgegeben.

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«Das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz sieht vor, dass Eingriffe in die Natur mit angemessenem Ersatz zu kompensieren sind. Die Flussausweitung in der Bumisey ist wegen der Nähe zu den Kraftwerken Laubegg und Fermelbach als Massnahme sehr geeignet, da hier die Ersatzmassnahmen nahe an den Orten vorgenommen werden können, wo der Eingriff stattfand», schreibt die BKW Energie AG.

Dafür wird ein rund 320 Meter langer Abschnitt der Simme zwischen Garstatt und Weissenbach mit dem Umland ökologisch aufgewertet, sprich, der Simme zurückgegeben. Im Bereich der Bumisey, wo die Simme 15 Meter breit ist, soll sie rund 50 Meter breit werden.

Verlegung der Leitungen

Infolge des Revitalisierungsprojektes «Simme Bumisey» müssen die Fernmeldeleitungen der Swisscom, welche heute die Simme unter der Flusssohle queren, neu verlegt werden, erklärt Stephan Anderegg, zuständiger Bauleiter des Ingenieurbüros Kissling + Zbinden AG aus Spiez.

Konkret heisst das, dass die Fernmeldeleitungen zwischen zwei neuen Plattenschächten verlegt respektive umgelegt werden. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im kommenden Oktober und dauern bis etwa Ende November.

Neue Auen entstehen

Die erste Etappe des Revitalisierungsprojektes ist für den Winter geplant. Das ganze Projekt soll 2017 abgeschlossen werden. Die BKW führt dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Schwellenkorporation Boltigen durch.

Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Franken und werden gemeinsam vom BKW-Ökofonds, der Simmentaler Kraftwerke AG und der KW Fermelbach AG getragen. Zu der Renaturierung der Simme sagt die BKW, dass im Fokus dieses Projektes die gewässerökologische Aufwertung stehe. Am Ende soll eine neue Gewässerlandschaft mit Auenlebensräumen entstanden sein. (Berner Oberländer)

Erstellt: 12.08.2016, 10:38 Uhr

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