Oberländer Statthalter sind bereits bestimmt

Erwartungsgemäss kommt es in keinem Oberländer Kreis zur Kampfwahl. Neue Statthalterin für Frutigen-Niedersimmental wird Ariane Nottaris.

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Keine Überraschungen bei der Nominierung der Regierungsstatthalter für die nächsten vier Jahre im Berner Oberland: Wie Marc Fritschi (FDP) in Thun wird auch Michael Teuscher (SVP) seinen Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen während einer zweiten Amtszeit betreuen, und auch im Kreis Interlaken-Oberhasli bleibt Martin Künzi (SP) Statthalter.

Nachfolgerin für den abtretenden Christian Rubin im Kreis Frutigen-Niedersimmental wird seine bisherige Stellvertreterin Ariane Nottaris (SVP). In keinem der vier Verwaltungskreise gibt es einen Gegenkandidaten – Stichwahlen sind somit keine erforderlich.

Das Vertrauen der Parteien

Die im Emmental aufgewachsene Juristin Ariane Nottaris war ab 2005 für die Regierungsstatthalterämter Frutigen, Niedersimmental, Interlaken und Oberhasli beratend tätig, ehe sie vor neun Jahren im Kander- und im Niedersimmental Stellvertreterin von Christian Rubin wurde.

Schon vor einigen Wochen zeichnete sich ab, dass ­Nottaris ihren Vorgesetzten im Statthalteramt wohl beerben würde, kündigten die Spitzen der übrigen Parteien doch an, keinen Konkurrenten ins Rennen zu schicken. «Weder die EVP noch die GLP hat eine Person zur Verfügung, welche die entsprechenden Qualifikationen und Erfahrungen vorweisen kann», sagten bereits vor zwei Wochen Walter Donzé, Präsident der EVP Frutigen und Samuel Moser von den Grünliberalen.

Die Ausgangslage sei bereits vorgegeben gewesen, «da die SVP in unserem Wahlkreis einen Wähleranteil um die 50 Prozent ausweist», ergänzte SP-Frutigland-Präsident Armin Gyger.

Die nominierte Ariane Nottaris geniesst das Vertrauen der Parteien: «Sie ist eine erfahrene Statthalter-Stellvertreterin, die sich in all den Jahren das Rüstzeug erarbeitet hat, das Amt von Christian Rubin zu übernehmen», so die BDP-Präsidentin Patricia Iseli. Man erwarte von der Nachfolgerin, dass sie ihr Amt ebenso unparteiisch ausüben werde, wie dies Christian Rubin getan habe.

Künzis grosse Akzeptanz

In Erinnerung an die Kampfwahl vor vier Jahren im Kreis Interlaken-Oberhasli – Martin Künzi machte mit gerade mal 13 Wählerstimmen mehr gegen den Gegenkandidaten Bernhard Häsler (SVP) das Rennen – konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich hier im letzten Moment noch eine Kandidatin oder ein Kandidat zum Kampf gegen den bisherigen Statthalter Martin Künzi meldet, obwohl dieser breite Akzeptanz geniesst. (Berner Oberländer)

Erstellt: 20.03.2017, 18:57 Uhr

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