An der Brünigstrasse wird gebaut

Auf der A8 Brünigstrasse sind in den nächsten Wochen diverse Arbeiten vorgesehen. Im Soliwaldtunnel werden Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung durchgeführt. Auf der offenen Strecke unterhalb der Passhöhe finden Sondierungsarbeiten statt.

Das obere Portal des Soliwaldtunnels. Dieser ist in den nächsten Wochen nachts gesperrt.

Das obere Portal des Soliwaldtunnels. Dieser ist in den nächsten Wochen nachts gesperrt. Bild: zvg

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung in den Nationalstrassentunneln wird laufend überprüft. Elemente, welche das Ende der Lebensdauer erreichen, werden im Interesse der Sicherheit ersetzt. Im Soliwaldtunnel bei Brienzwiler muss aktuell die optische Leiteinrichtung erneuert werden, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt. Dabei handelt es sich um die LED-Leuchten beidseits der Fahrbahn und ihre Steuerung.

Gleichzeitig werden auch die Signalisationssteuerung und die Alarmierungseinrichtungen ersetzt. Während der Installationsarbeiten muss der Soliwaldtunnel gesperrt werden. Damit der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird, finden die Arbeiten nachts statt. Es werden insgesamt acht Nächte benötigt. Der Soliwaldtunnel ist gesperrt während je vier Nächten vom 13. bis 16.Oktober und vom 22. bis 25.Oktober (Montagabend bis Freitagmorgen). Die Sperrung dauert jeweils von 22 bis 5 Uhr. Der Verkehr wird örtlich über die Kantonsstrasse Brienzwiler umgeleitet.

Sondierungen an der Brünigstrasse

Auf dem obersten Abschnitt der A8 Brünigstrasse sind zugleich Sondierungsarbeiten geplant. Zwischen der Verzweigung Gnoll und der Kurve Wacht (kurz unterhalb der Passhöhe) wird der Verkehr teilweise einspurig geführt und mittels einer Ampelanlage oder von Hand geregelt. Der Baustellenbereich sei jeweils circa 50 Meter lang, schreibt das Astra. Damit die Behinderungen möglichst gering gehalten werden können, werden die Arbeiten in der verkehrsarmen Zeit nach den Herbstferien ausgeführt. Sie beginnen am 13.Oktober und dauern bis etwa 29.Oktober. Während des Wochenendes werden die Arbeiten unterbrochen und beide Spuren für den Verkehr freigegeben. Die entstehenden Zeitverluste durch die beiden Massnahmen werden in der Regel relativ gering sein. (pd/hsf)

Erstellt: 10.10.2014, 08:58 Uhr

Interlaken-Brienz

Die A8 am Brienzersee muss für die Arbeiten an den Sicherheitsstollen auch in den nächsten beiden Wochen während einzelner Tage gesperrt werden. In den letzten Wochen ist der alte Fluchtstollen in der Tunnelmitte des Giessbachtunnels aufgeweitet worden (wir berichteten). Nun sind weitere Nachtsperrungen des Abschnitts zwischen Interlaken-Ost und Brienz jeweils von 20 bis
6 Uhr geplant: diese Woche bis und mit Nacht vom 10./11.Oktober, drei Nächte vom 13./14., 15./16. und 16./17.Oktober und zwei Nächte vom 21./22. und 22./23.Oktober. Der Grund sind Arbeiten an der Lüftung des alten Fluchtstollens. Der Fluchtstollen wurde während des Baus der Aufweitung von einer temporären Anlage belüftet. Nun muss die provisorische Anlage wieder abtransportiert und die ursprüngliche Stollenlüftung installiert werden. Dazu muss die A8 gesperrt werden. Zudem wurde entschieden, bereits jetzt im Fluchtstollen die sogenannten Widerlager für die Tunnelbohrmaschine zu erstellen. Das sind schwere Betonblöcke, an denen sich die Maschine abstützen wird. Für die Erstellung dieser Betonblöcke muss der A-8-Abschnitt gesperrt werden. Die Tunnelbohrmaschine wird den Stollen zwar erst im Lauf des Winters queren. Im Winter ist jedoch die Planung von derartigen Nachtsperrungen heikel, weil das Risiko besteht, dass die Umleitungsroute am rechten Brienzerseeufer wegen Lawinengefahr nicht benützt werden kann. pd

Marktplatz

Immobilien

Kommentare

Blogs

Echt jetzt? Good News zum Hunger

Foodblog Fleisch am Knochen

Service

Von Kino bis Festival

Finden Sie hier die schönsten Events in unserer Region.

Die Welt in Bildern

Die Frisur muss sitzen: Ein Sadhu wickelt sich vor dem Pashupati Tempel in Kathmandu sein verfilztes Haar um den Kopf (24. Februar 2017).
(Bild: Narendra Shrestha) Mehr...