Das Rumpfteam schlägt sich wacker

Wacker muss im Spiel gegen GC ohne sieben Stammkräfte auskommen. Die dezimierten Thuner verlieren in Zürich nach beherzter Leistung 22:25.

Schwerarbeiter: Thomas Lanz (hier im Match gegen Kriens) spielte mangels Alternativen durch.

Schwerarbeiter: Thomas Lanz (hier im Match gegen Kriens) spielte mangels Alternativen durch. Bild: Archiv Markus Grunder

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Merz im Tor, davor die Aufbauer Rubin, von Deschwanden, Raemy, Linder links-, Hüsser rechtsaussen und vorne Kreisläufer Friedli: Es ist ein Team, das lückenlos aus Leuten mit Länderspielerfahrung besteht und an einem guten Tag vermutlich so ziemlich jeden Gegner der Welt vor Probleme stellen könnte.

Bloss: Es handelt sich nicht um Wacker Thuns gegenwärtige Aufstellung, sondern um eine Ansammlung von Akteuren, auf welche die Berner Oberländer dieser Tage nicht zurückgreifen können. Zum Lazarett gesellten sich zuletzt Luca Linder (Wadenzerrung) und Lukas von Deschwanden (Bänderriss), die sich am Samstag in der Begegnung mit St. Gallen verletzt hatten.

Drei Nachwuchskräfte

Martin Rubin ergänzte sein Kader für die Partie gegen GC mit den Nachwuchskräften Cedric Manse, Janick Sorgen und Joel Christinat. Und der Trainer besetzte die Shooterposition im linken Rückraum mit dem eigent­lichen Regisseur Roman Caspar, der in den Auftritten davor nicht durch Treffsicherheit aufgefallen war. Angesichts der Umstände schlugen sich die Gäste in Zürich prima.

Das Rumpfteam durfte bis in die Schlussminute und zur 19. Parade des überragenden Simon Schelling auf Punkte hoffen. 22:25 verlor Wacker beim Mittelfeldklub. Die Thuner reüssierten bloss deswegen nicht, weil sie in den wichtigen Augenblicken Schwächen im Abschluss offenbart hatten.

Paradoxerweise sündigten mit den ausländischen Aufbauern Emil Feuchtmann Perez (1 Tor aus 5 Versuchen) und Nikola Isailovic (3/11) jene beiden Figuren, von denen sich die Oberländer eine Menge erhofft hatten. Caspar gefiel derweil mit Effizienz (7/9), und Kreisläufer Sorgen demonstrierte nicht zum ersten Mal, ein Mann mit Potenzial zu sein. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.12.2016, 07:37 Uhr

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