Störgeräusche in Thun

Der EHC Thun hat in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Lyss mit einem 1:0-Heimerfolg in Spiel 3 vorgelegt und führt nun mit 2:1.

Machte gegen die Lysser den Unterschied aus: Joel Eicher (Archivbild).

Machte gegen die Lysser den Unterschied aus: Joel Eicher (Archivbild). Bild: Markus Grunder

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Thun und Lyss lieferten sich auch in der dritten Partie einen spannenden Abnützungskampf. Am Ende feierten die Gastgeber mit einem Treffer durch Joel Eicher (39.) einen knappen, aber nicht unverdienten 1:0-Erfolg. Zur Halbfinalqualifikation benötigen die Thuner noch einen Sieg.

Assistenztrainer Keller weg

Bereits am vergangenen Dienstag, beim 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung, stand Assistenztrainer Andy Keller in der Lysser Seelandhalle nicht mehr an der Bande der Thuner. Nach Differenzen mit Cheftrainer Christoph Schenk wurde der frühere Nationalligaspieler durch die Thuner Vereinsführung einen Tag vor der zweiten Playoff-Viertelfinalpartie freigestellt.

«Für mich war das ein Tiefschlag, da ich mir nichts vorzuwerfen habe. Ich hatte mich trotz eines An­gebotes schon vor den Playoffs gegen eine Vertragsverlängerung beim EHC Thun entschieden, da ich ein klares Bekenntnis des Cheftrainers zu meiner Person vermisste», begründet Keller seinen vorzeitigen Abschied bei den Berner Oberländern.

«Nachdem feststand, dass Andy Keller nächste Saison nicht mehr für uns tätig sein will, schien mir die Chemie zwischen den beiden Persönlichkeiten nicht mehr optimal. Am Ende des Tages geht es um das Team und dessen sportliche Ziele in der wichtigsten Phase der Meisterschaft. Deshalb haben wir dem Wunsch von Christoph Schenk, der die Saison ohne Keller beenden will, entsprochen», erklärt Thuns Sportchef Alex Reymondin die getroffene Entscheidung. Neu an der Seite von Schenk assistiert nun der frühere Spieler Remo Eicher.

Obwohl Andy Keller schwer enttäuscht ist, hat er im Team der Thuner nach wie vor viele Akteure, die hinter ihm stehen. «Ich habe einige positive Nachrichten aus der Mannschaft erhalten und wünsche ihr auf jeden Fall auch in diesen Playoffs den sportlichen Erfolg», bedauert Keller die störenden Nebengeräusche.

Nach zwei Saisons in Thun möchte er auch in Zukunft im Trainergeschäft verbleiben. Der 45-jährige Polizeibeamte ist sich bewusst, dass dies bei einem 1.-Liga-Verein in der Region schwierig werden dürfte, da für ihn nur eine Anstellung im Nebenamt infrage kommt. (Berner Zeitung)

Erstellt: 17.02.2017, 07:52 Uhr

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