Sportgericht erhöht Strafe für Vukovic

Sportgericht erhöht Strafe gegen Vukovic +++ Nadal vom 0:6 zum Sieg im 1000. Match +++ Capelas Houston holt vierten Sieg in Folge +++ Dicker Sieger-Check für Golfer Johnson +++

  • Eishockey  

    Das Verbandssportgericht erhöhte nach einem Rekurs des EV Zug die Strafe gegen Daniel Vukovic, den Verteidiger von Genève-Servette, von drei auf neu fünf Spielsperren. Zudem ist eine Busse von 2500 Schweizer Franken fällig.

    Vukovic hatte in den Playoff-Viertelfinals am 7. März den Zuger Sven Senteler mit einem Stockschlag attackiert, was das Gericht als grosse Rücksichtslosigkeit einstufte. Zwei Sperren hat der mit Servette in den Playoffs längst ausgeschiedene Vukovic bereits verbüsst.

  • Basketball  

    Clint Capela feiert mit Houston in der NBA den vierten Sieg in Serie. Die Rockets bezwingen die Oklahoma City Thunder 137:125.

    Capela gelangen elf Punkte und neun Rebounds, wobei er fünf von sechs Würfen aus dem Spiel heraus verwertete. Bei den Rebounds war er die Nummer 1 in seinem Team.


  • Golf  

    Wenn am Donnerstag in einer Woche das US Masters beginnt, wird sich Dustin Johnson um seine Form nicht zu sorgen brauchen. Der 32-jährige US-Golfer gewinnt das WGC-Matchplay-Turnier in Austin.

    Die Weltnummer 1 Dustin Johnson ist nach dem Sieg in der texanischen Hauptstadt der erste Golfprofi, der jedes der vier hochdotierten, den besten 64 der Weltrangliste vorbehaltenen Turniere der World-Golf-Championship-Serie WGC mindestens einmal gewonnen hat.

    Im Final besiegte der letztjährige US-Open-Sieger Dustin Johnson den Spanier Jon Rahm mit einem Lochgewinn Vorsprung. Nach acht Löchern lag Johnson vermeintlich entscheidend fünf Lochgewinne voran, aber auf der zweiten Platzhälfte kämpfte sich Rahm heran. Dennoch sicherte sich Johnson den Siegercheck über 1,66 Millionen Dollar und wertvolle Punkte, mit denen er die erste Position in der Weltrangliste festigen konnte.

    Mit Ausnahme von Dustin Johnson scheiterten alle übrigen Favoriten wie Rory McIlroy, Jordan Spieth, Sergio Garcia und Phil Mickelson schon in der Gruppenphase oder in einem frühen K.o.-Duell.

  • Eishockey  

    In der NHL setzt es für die Schweizer Spieler lauter Niederlagen ab. Mark Streit (links im Bild) verliert mit den Pittsburgh Penguins gegen seinen früheren Arbeitgeber Philadelphia Flyers gleich 2:6.

    Seit dem Trade zu Titelverteidiger Pittsburgh Anfang März spielte Streit zum zweiten Mal gegen die Flyers, für die er zuvor dreieinhalb Jahre tätig gewesen war. Nach dem 0:4 im ersten Duell waren die bereits für die Playoffs qualifizierten Penguins auch diesmal chancenlos. Zwar gingen die Gastgeber in der 5. Minute durch Matt Cullen im Powerplay in Führung, in der Folge gerieten sie aber bis zur 49. Minute 1:4 in Rückstand. Streit verliess das Eis bei der dritten Niederlage in Folge von Pittsburgh mit einer Minus-2-Bilanz.

    Luca Sbisa und Sven Bärtschi verloren mit den Vancouver Canucks bei den Winnipeg Jets 1:2. Bärtschi erhielt zwar beim 1:0 von Alexander Edler (20.) keinen Skorerpunkt, er hatte aber mit einem Puckgewinn hinter dem Tor entscheidenden Anteil daran. Zudem drückte er Winnipegs Verteidiger Josh Morrissey vor dem Weitschuss von Edler vom Tor weg. Unmittelbar vor dem 1:2 (52.), das Adam Lowry in Überzahl erzielte, hatte Bärtschi eine gute Chance zur erneuten Führung vergeben.

    Am Sonntagabend kassierte Nino Niederreiter mit Minnesota die achte Niederlage in den letzten neun Spielen. Die Wild unterlagen bei den Detroit Red Wings 2:3 nach Verlängerung. Niederreiter blieb ohne Skorerpunkt und wartet somit weiter auf sein erstes Tor seit dem 27. Februar.

  • Tennis  

    Rafael Nadal leistet sich in seinem 1000. Match auf der ATP-Tour einen Fehlstart, gewinnt aber dennoch in Miami mit 0:6, 6:2, 6:3 gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber.

    Als 11. Spieler hat Nadal die Marke von 1000 Partien auf der ATP-Tour erreicht. Dass er dabei seinen 822. Sieg feiern konnte, deutete sich eine halbe Stunde lang nicht an. Der 30-jährige Spanier musste seinen Aufschlag im 1. Satz gleich dreimal abgeben und kassierte zum 14. Mal in seiner Karriere ein 0:6, zum erst zweiten Mal in den letzten gut fünf Jahren. Der neunfache French-Open-Sieger meldete sich aber eindrücklich zurück und dominierte die Partie nach dem Fehlstart gegen den 33-jährigen Kohlschreiber (ATP 31) deutlich.

    Fast 15 Jahre nach seinem Debüt auf der ATP-Tour auf seiner Heimatinsel Mallorca (6:4, 6:4 gegen Ramon Delgado) erreichte er als dritter noch aktiver Spieler die 1000er Marke, nach David Ferrer (1034 Matches) und Roger Federer (1341). Mehr Partien als Federer bestritt nur Jimmy Connors (1535).

    Nadal, der in Florida viermal im Final unterlag, bleibt also im Rennen um seinen ersten Titel in Miami. Im Achtelfinal trifft er auf den Franzosen Nicolas Mahut (ATP 55), gegen den er eine 1:1-Bilanz aufweist. Die Niederlage kassierte er allerdings vor fast zehn Jahren auf Rasen, der Lieblingsunterlage des offensiven Mahut.

  • Ski alpin  

    Der Schweizer Skistar Wendy Holdener weilt derzeit in Santa Monica, Kalifornien und liess es sich nicht nehmen, den weltberühmten «Muscle Beach» in Augenschein zu nehmen. Doch damit nicht genug: «Wenn wir schon beim Muscle Beach sind, wollten wir auch ein paar von diesen Muskeln anfassen», schreibt Holdener dazu auf Facebook.

  • Basketball  

    Thabo Sefolosha (r.) hatte schon im Februar wegen einer Leistenverletzung drei Wochen Pause einlegen müssen. Bei Atlantas 92:107-Heimpleite gegen Schlusslicht Brooklyn fehlte der Waadtländer NBA-Profi abermals wegen einer Leistenzerrung – diesmal allerdings war das rechte Bein betroffen. Für die Hawks war es die siebente Niederlage hintereinander. Ihr Vorsprung auf den Playoff-Strich beträgt nur noch drei Siege.

  • Rad  

    Alejandro Valverde gewinnt zum zweiten Mal nach 2009 die Katalonien-Rundfahrt. Der 36-jährige Spanier sichert sich den Gesamtsieg mit über einer Minute Vorsprung vor Landsmann Alberto Contador.

    Valverde krönte seine nahezu perfekte Leistung in der einwöchigen Rundfahrt in Katalonien am Sonntag mit seinem dritten Etappensieg. Am Schlusstag liess er in Barcelona auf dem Hügel Montjuic dem Kolumbianer Jarlinson Pantano und dem Franzosen Arthur Vichot im Sprint nach 138,7 Kilometern keine Chance.

    Zuvor hatte Valverde bereits am Mittwoch die Bergetappe nach La Molina sowie am Freitag die Bergankunft in Lo Port/Tortosa für sich entschieden. Dabei schuf der Spanier, der im Februar auch die Andalusien-Rundfahrt gewonnen hatte, vom Team Movistar auch die Differenz gegenüber seinem Landsmann Contador sowie dem Briten Chris Froome. Der letztjährige Tour-de-France-Sieger, der vor der Katalonien-Rundfahrt ein Trainingslager in Südafrika absolvierte, brach am Samstag bei nass-kalten Bedingungen komplett ein und verlor über 26 Minuten auf die Spitze.

  • Triathlon  

    Der Belgier Frederik van Lierde (37) wird in Port Elizabeth von einer Gruppe von Teenagern bewusstlos geschlagen und ausgeraubt.

    Er wurde bei einer Trainingsfahrt zum Anhalten gezwungen. Dabei wurden dem Ironman-Weltmeister von 2013 das Smartphone sowie die Radbrille entwendet. Van Lierde erlitt leichte Verletzungen am Kopf. Er konnte das Spital mittlerweile wieder verlassen.

    Van Lierde sollte am kommenden Sonntag gleichenorts am Ironman Südafrika starten können. 2015 hatte der Belgier an diesen offenen afrikanischen Ironman-Meisterschaften triumphiert.

  • Curling  

    Kanadas Curlerinnen um Skip Rachel Homan (Bild) gewinnen in Peking mit 13 Siegen in 13 Spielen den WM-Titel. Das Team aus Ottawa bezwingt im Final die zweimaligen Europameisterinnen aus Russland 8:3.

    Die 27-jährige Homan stoppte mit ihren ersten WM-Triumph eine Serie von drei Schweizer WM-Titeln der Teams von Binia Feltscher (2014, 2016) und Alina Pätz (2015). Zugleich beendete Homan für Kanadas Frauencurling eine bisher einmalige Durststrecke. Seit dem WM-Titel der späteren Olympiasiegerin Jennifer Jones im Jahr 2008 traten Kanadas Frauen zu jedem WM-Turnier als Favoritinnen an. Sie gingen aber achtmal in Folge leer aus.

    Rachel Homans Triumph bedeutet für Kanadas Frauencurling den 16. Titel seit der Einführung der Frauen-Weltmeisterschaft im Jahr 1979. Homan persönlich ist mit dem makellosen Auftritt in Peking an einem vorläufigen Ziel angelangt. Nach ihrem dritten WM-Turnier nach jenen von 2013 und 2014 hat sie eine komplette Medaillensammlung. 2014 verlor sie den WM-Final im kanadischen Saint-John gegen Binia Feltscher. Homan ist jetzt auch der erste weibliche Skip, der eine Weltmeisterschaft ohne eine einzige Niederlage gewinnt.

  • Skispringen  

    Stefan Kraft gewinnt beim Skifliegen in Planica das letzte Springen der Saison und krönt sich würdig zum Sieger im Gesamtweltcup.

    Der 23-jährige Salzburger hätte theoretisch noch von Kamil Stoch, der Fünfter wurde, von der Spitze verdrängt werden können. Aber auch der Pole musste die Überlegenheit des Österreichers neidlos anerkennen. Das heutige Springen wurde nach einem Durchgang gewertet. Kraft stand bei seinem achten Saisonsieg einen Flug auf 250 m. Er gewann 8,1 Zähler vor Andreas Wellinger (De). Dritter wurde Noriaki Kasai (Jap). Simon Ammann setzte nach 220 m auf und belegte Platz 21.

    Kraft, der als erster Österreicher seit Gregor Schlierenzauer vor vier Jahren den Gesamt-Weltcup gewann und somit die Nachfolge von Peter Prevc antritt, blickt auf eine tolle Saison zurück: Mit zwei WM-Goldmedaillen in Lahti, dem Skiflugweltrekord in Vikersund (253,5 m), dem Sieg bei der neuen Raw-Air-Tour durch Norwegen und dem Gewinn der Overall- und der Skiflug-Wertung ist er der Mann der zweiten Winterhälfte. Einzig der Doppel-Olympiasieger Stoch schnappte ihm mit dem Sieg an der Vierschanzentournee eine prestigeträchtige Auszeichnung weg.

  • Eishockey  

    Die Nashville Predators deklassieren in der NHL vor eigenem Publikum die San Jose Sharks mit 7:2. Die Verteidiger Roman Josi und Yannick Weber sowie Stürmer Kevin Fiala gewannen das Schweizer Duell gegen die Sharks mit Timo Meier deutlich und verbesserten sich dadurch auf Rang 3 der Central Division. Josi bereitete zwei Treffer der Predators vor und hält bei nunmehr 46 Skorerpunkten (11 Tore) nach 65 Saisonspielen.

    Dabei verpasste der Berner die 2:0-Führung nach einem Sololauf nur knapp. Den Abpraller nach Josis Lattenschuss (16.) verwertete Cody McLeod zum 2:0. Im Schlussdrittel bereitete Josi noch den Überzahltreffer von James Neal zum 6:2 vor. Auf der Gegenseite hatte Timo Meier im Finish des Mitteldrittels das zwischenzeitliche 2:4 von Justin Braun aus der Sicht der Gäste im Finish des Mitteldrittels aufgelegt.

    Stürmer Sven Andrighetto war der einzige Torschütze für Colorado bei der 1:4-Niederlage der Avalanche bei den Edmonton Oilers. Der Dübendorfer erzielte das 1:1 im Startdrittel.

    Die Florida Panthers mit Ersatzgoalie Reto Berra deklassieren die Chicago Blackhawks mit 7:0. Denis Malgin war bei den Panthers überzählig. Goalie James Reimer benötigte 25 Paraden für seinen ersten Shutout in der laufenden NHL-Saison. Jonathan Marchessault war mit seinen Saisontoren 26 bis 28 dreimal für Florida erfolgreich.

  • Tennis  

    Jüngst hat Tommy Haas einen Besuch des Tieres bekommen, nun war Roger Federer dran: Vor seinem Einsatz gegen die amerikanische Tennis-Hoffnung Frances Tiafoe ist der Baselbieter von einem Leguan auf dem Court besucht worden, wie der Schweizer twitterte. Also kann man davon ausgehen, dass es in Miami einige von diesen Kreaturen, die eine Familie der Schuppenkriechtiere bilden, gibt.


  • Motorrad  

    Holpriger Start in die neue Töff-Saison: Wegen regennasser Strecke auf dem Circuit von Doha sind sämtliche Qualifyings vom Samstag abgesagt worden. Der GP in der Wüste von Katar soll am Sonntag normal gefahren werden. Die Startaufstellungen für die Rennen erfolgen aufgrund der kombinierten Zeiten aus den freien Trainings.

    Gegenüber dem Fachportal «Speedweek» sagt MotoGP-Pilot Andrea Iannone: «Es hat keinen Sinn, bei solchen Verhältnissen zu fahren, denn einige Stellen sind noch völlig nass, andere sind trocken.» Eine Fahrt des Safety Cars vor wenigen Minuten ergab denselben Befund. Ausserdem laufen in einer Kurve hektisch die Arbeiten an einem Kiesbett.

    Tom Lüthi zeigte sich nicht erfreut über die Verzögerung. «Ich bin eigentlich hier, um Rennen zu fahren. So ist es nun doch ein wenig langweilig.» Ausserdem erklärte er gegenüber «Speedweek» grundsätzlich: «Der Asphalt hier ist nicht so angelegt worden, dass bei Regen irgendwo Wasser abfliessen kann. Ich habe das Gefühl, man kann hier im Nassen sowieso nicht fahren, weil viel zu wenig Grip ist. Der Belag ist einfach zu rutschig. Ich glaube, man könnte nicht einmal beim Geradeausfahren bremsen.»

  • Tennis  

    Stan Wawrinka ist stark ins Turnier von Miami gestartet. Der Waadtländer qualifizierte sich dank einem problemlosen 6:3, 6:4 gegen den Argentinier Horacio Zeballos für die 3. Runde. Die Partie gegen den Weltranglisten-75. aus Buenos Aires dauerte gerademal 65 Minuten.

    In der 3. Runde trifft Wawrinka entweder auf den Tunesier Malek Jaziri (ATP 53) oder den Spaniern Feliciano Lopez (ATP 35).

  • Basketball  

    Joakim Noah, Center der New York Knicks, ist von der NBA für 20 Spiele gesperrt worden. Der 32-jährige Franzose hat gegen das Doping-Reglement der Liga verstossen.

    Noah, der von 2007 bis 2009 mit dem Schweizer Thabo Sefolosha bei den Chicago Bulls unter Vertrag stand, wurde positiv auf eine verbotene Substanz aus einem frei erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel getestet. Der derzeit verletzte Sohn des früheren French-Open-Siegers Yannick Noah wird in dieser Saison zehn Spielsperren absitzen müssen und zehn weitere in der NBA-Saison 2017/18.

  • Mountainbike  

    Nino Schurter und Matthias Stirnemann stehen am prestigeträchtigen Cape Epic in Südafrika vor dem grossen Triumph. Mit dem Gewinn der vorletzten Etappe bauen sie die Führung im Gesamtklassement aus.

    Schurter/Stirnemann setzten sich in der Königsetappe mit 2750 Höhenmetern verteilt auf anspruchsvolle 103 km 16 Sekunden vor dem kolumbianisch-südafrikanischen Duo Hector Paez Leon/Max Knox durch. Für das Schweizer Team war es bereits der zweite Etappenerfolg am diesjährigen Cape Epic.

    Das abschliessende Teilstück nehmen Schurter/Stirnemann mit einer Reserve von fast sieben Minuten auf den fünffachen Gesamtsieger Christoph Sauser und dessen Partner Jaroslav Kulhavy in Angriff. Der Berner Oberländer und der tschechische Weltklasse-Mountainbiker Kulhavy büssten als Tagesvierte fast sechs Minuten auf das Führungsduo ein.

  • Basketball  

    Clint Capela weiss in der NBA weiter zu überzeugen. Der Genfer verzeichnet beim 117:107-Sieg von Houston in New Orleans sein 13. Double-Double der Saison.

    Capela gelangen beim 50. Saisonsieg für die bereits für die Playoffs qualifizierten Houston Rockets zehn Punkte und 13 Rebounds. Der während 29 Minuten eingesetzte Center verliess das Parkett ausserdem mit einer Plus-20-Bilanz, der besten unter aller Akteuren.

    Atlantas Tief hält an

    Weniger gut läuft es derzeit Thabo Sefolosha mit Atlanta. Die Hawks warten nun schon seit fast zwei Wochen auf ihren 38. Saisonsieg. Das 97:100 bei den formstarken Milwaukee Bucks war für das Team des Waadtländer Defensiv-Spezialisten bereits die sechste Niederlage in Serie. Wie Capela beendete Sefolosha die Partie mit der besten Plus/Minus-Bilanz ( 10) seines Teams. Er versenkte drei Freiwürfe und griff sieben Rebounds.

    Booker glänzt mit 70 Punkten

    Für das Glanzlicht der Runde sorgte Devin Booker (Bild). Der 20-jährige Amerikaner erzielte bei der 120:130-Niederlage seiner Phoenix Suns bei den Boston Bruins 70 Punkte. Booker ist erst der sechste Spieler in der NBA-Geschichte, dem in einem Spiel mindestens 70 Punkte gelangen. Letztmals knackte Kobe Bryant im Januar 2006 die 70-Punkte-Marke.

  • Formel 1  

    Lewis Hamilton sichert sich für den Saisonstart der Formel 1 in Melbourne die Pole-Position. Er dominiert im Mercedes das Qualifying für den Grand Prix von Australien vor Sebastian Vettel im Ferrari.

    Hamilton war in der entscheidenden dritten Phase des Qualifyings 26 Hundertstel schneller als Vettel. Für Hamilton ist es die bereits 62. Pole-Position seiner Karriere. In Melbourne nimmt er zum vierten Mal in Folge und zum sechsten Mal insgesamt den besten Startplatz ein.

    Startaufstellung: 1 Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:22,188 (232,282 km/h). 2 Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 0,268 zurück. 3 Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,293. 4 Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 0,845. 5 Max Verstappen (NED), Red Bull, 1,297. 6 Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas, 1,886. 7 Felipe Massa (BRA), Williams, 2,255. 8 Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso, 2,299. 9 Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso, 2,324. 10 Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull, ohne Zeit. - Nach dem zweiten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 11 Sergio Perez (MEX), Force India. 12 Nico Hülkenberg (GER), Renault. 13 Fernando Alonso (ESP), McLaren. 14 Esteban Ocon (FRA), Force India. 15 Marcus Ericsson (SWE), Sauber. - Nach dem ersten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 16 Antonio Giovinazzi (ITA), Sauber. 17 Kevin Magnussen (DEN), Haas. 18 Stoffel Vandoorne (BEL), McLaren. 19 Jolyon Palmer (GBR), Renault. 20* Lance Stroll (CAN), Williams. - * Rückversetzung um 5 Plätze (Getriebewechsel). - 20 Fahrer im Qualifying.

  • Eishockey  

    Der Neuenburger Noah Rod erhält von den San Jose Sharks einen Entry-Level-Vertrag über drei Jahre. Die NHL-Organisation hatte den Stürmer von Genève-Servette bereits vor drei Jahren gedraftet.

    Rod wurde im Juni 2014 als Overall-Nummer 53 gezogen. Im vergangenen Sommer besuchte der 20-Jährige wie der schon in der NHL häufig eingesetzte Timo Meier das «Entwicklungs-Camp» der San Jose Sharks, kehrte danach aber in die Schweiz zurück. In seiner vierten NLA-Saison mit Genève-Servette realisierte Rod in 31 NLA-Spielen fünf Tore und insgesamt 14 Skorerpunkte.

    Nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinal mit den Genfern wurde bekannt, dass Rod die Saison beim Sharks-Farmteam San Jose Barracuda in der American Hockey League (AHL) beenden wird.


    Vermin siegt, Streit verliert


    Mit Mark Streit und Joël Vermin standen in der Nacht auf heute zwei Schweizer in der NHL im Einsatz. Während Streit mit den bereits für die Playoffs qualifizierten Pittsburgh Penguins gegen die New York Islanders 3:4 nach Penaltyschiessen verlor, kam Vermin mit Tampa Bay zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Lightning bezwangen die Detroit Red Wings dank dem goldenen Tor von Nikita Kutscherow mit 2:1 nach Verlängerung. Damit verkürzte Tampa Bay den Rückstand auf den Playoff-Strich auf einen Punkt. Es verbleiben noch acht Runden zu spielen.

  • Formel 1  

    Sebastian Vettel schlägt zurück. Der Deutsche fährt im letzten Training vor dem Qualifying für den Grand Prix von Australien die beste Rundenzeit.

    Vettel senkte den offiziellen Rundenrekord auf dem Rundkurs in Melbourne, der seit 13 Jahren Michael Schumacher hält, noch einmal. Der Deutsche war 24 Hundertstel schneller als Hamilton am Vortag. Der Engländer, der am Freitag in beiden Trainings klar der Schnellste war, klassierte sich hinter seinem neuen Teamkollegen Valtteri Bottas im 3. Rang.

    Die Fahrer des Teams Sauber landeten zuhinterst im Klassement. Marcus Ericsson wurde Achtzehnter. Antonio Giovinazzi, der den rekonvaleszenten Pascal Wehrlein ersetzt, kam nicht über den letzten Platz hinaus.

    Das Training musste nach einem Unfall des kanadischen Neulings Lance Stroll im Williams knapp zehn Minuten vor Schluss abgebrochen werden.

    Melbourne. Grand Prix von Australien. Drittes freies Training: 1. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1:23,380. 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,479 zurück. 3. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 0,490. 4. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 0,608. 5. Nico Hülkenberg (GER), Renault, 1,683. 6. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 1,712. 7. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 2,201. 8. Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso-Renault, 2,568. Ferner: 18. Marcus Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari, 4,022. 20. Antonio Giovinazzi (ITA), Sauber-Ferrari, 5,203. - 20 Fahrer im Training.

  • NLB-Playoff  

    Die Rapperswil-Jona Lakers bestätigen im Playoff-Final der NLB das Break. Die St. Galler setzen sich gegen Qualifikationssieger Langenthal nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 durch.

    Es war für Langenthal eine mehr als ärgerliche Niederlage. Kurz nachdem Vincenzo Küng die Oberaargauer in der 26. Minute 2:0 in Führung gebracht hatte, konnten die Gäste während zwei Minuten mit einem Mann mehr spielen. Doch anstatt mit dem 3:0 für die Vorentscheidung zu sorgen, brachte Jared Aulin die Lakers mit einem Shorthander zurück ins Spiel. Dem nicht genug erzielten die Rapperswiler auch den Siegtreffer zum 3:2 (48.) in Unterzahl. Diesmal war Michael Hügli nach starker Vorarbeit von Rajan Sataric erfolgreich.

    Nach dem 2:3 besassen die Langenthaler noch eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Ausgleich, als sie während 46 Sekunden mit fünf gegen drei Feldspielern agieren konnten. Doch scheiterte Stefan Tschannen in der 55. Minute aus bester Position am erneut glänzend aufgelegten Rapperswiler Keeper Melvin Nyffeler. Im zweiten Drittel hatten die Oberaargauer während einer fünfminütigen Überzahl bloss zwei Torschüsse zu Stande gebracht.

  • WTA Miami  

    Viktorija Golubic war in Miami in der 2. Runde chancenlos. Die Zürcherin unterlag der Weltranglisten-Neunten Madison Keys mit 1:6, 2:6.In ihrem achten Saisonmatch musste sich Golubic (WTA 53) zum sechsten Mal geschlagen geben.

    Die 24-Jährige, die im letzten Jahr unter anderem mit dem Turniersieg in Gstaad brilliert hatte, war das fehlende Selbstvertrauen anzusehen. Sie spielte zu fehlerhaft und zu wenig variantenreich, um das Powerspiel von Keys zu kontern. Im zweiten Satz gelang ihr zwar ein Beak zum 1:1 und hatte sie eine Möglichkeit zum 2:2, doch ernsthaft in Verlegenheit konnte sie die 22-jährige Amerikanerin nicht bringen.

    Keys spielt erst ihr zweites Turnier in diesem Jahr, nachdem sie die ersten Monate wegen einer Handgelenksverletzung verpasst hat. Gegen Golubic bewies die in Florida wohnende jüngste Top-30-Spielerin der Welt, dass sie bereits wieder ein gutes Niveau erreicht hat. Fast dauernd setzte sie Golubic bei schwierigen, windigen Bedingungen unter Druck. Erst im zweiten Satz konnte diese besser dagegenhalten. Für die Schweizerin steht als nächstes das Turnier in Biel (ab dem 10. April) auf dem Program.

  • Motorrad  

    Im letzten freien Training zum Grand Prix von Katar in Losail hinterliessen die drei Schweizer Moto2-Fahrer einen starken Eindruck. Sie klassierten sich alle in den Top Ten.

    Tom Lüthi (Kalex) war als Vierter in 2:00,703 der beste Schweizer. Der letztjährige WM-Zweite, der am Donnerstag noch schnellster Fahrer im ganzen Feld gewesen war, konnte nicht ganz an die Zeit vom Vortag anknüpfen. Trotzdem dürfte den 30-jährigen Emmentaler das Abschneiden in den freien Trainings für das Qualifying vom Samstag (ab 16.55 Uhr Schweizer Zeit) zuversichtlich stimmen.

    Nur 71 Tausendstel hinter Lüthi folgte sein letztjähriger Teamkollege Dominique Aegerter, der heuer auf einem Suter-Fahrwerk unterwegs ist. Der 26-jährige Oberaargauer machte in der letzten seiner 17 Trainingsrunden einen grossen Sprung nach vorne auf Rang 5. Eine gute Leistung zeigte auch Jesko Raffin. Der 20-jährige Zürcher, der am Donnerstag noch 1,1 Sekunden auf die Spitze verlor, konnte seinen Rückstand fast halbieren. Auf den Tagesschnellsten Franco Morbidelli verlor Raffin als Zehnter 0,650 Sekunden.

  • Eishockey  

    Der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer bietet für die erste Vorbereitungswoche auf die WM in Paris (ab 5. Mai) 24 Spieler auf. Mit ZSC-Goalie Niklas Schlegel ist ein Neuling dabei.

    Fischer nominierte für die erste Testwoche mit den beiden Auswärts-Länderspielen gegen den WM-Gastgeber Frankreich (8. April in Amiens; 9. April in Cergy) Akteure der Viertelfinal-Verlierer (ZSC Lions, Lausanne, Genève-Servette und Biel) und vom Abstiegsrunden-Teilnehmer Kloten.
    Bis zum ersten WM-Spiel am 6. Mai in Paris macht das Eishockey-Nationalteam zwei kurze Abstecher ins Ausland (Frankreich und Slowakei) und bestreitet während vier Wochen insgesamt neun Länderspiele, fünf davon in der Schweiz.

    Das Aufgebot
    Torhüter (3): Lukas Flüeler (ZSC Lions), Jonas Hiller (Biel), Niklas Schlegel (ZSC Lions).
    Verteidigung (7): Phil Baltisberger (ZSC Lions), Lukas Frick (Kloten), Patrick Geering (ZSC Lions), Joël Genazzi (Lausanne), Romain Loeffel (Genève-Servette), Christian Marti (ZSC Lions), Dave Sutter (Biel).
    Stürmer (14): Cody Almond (Genève-Servette), Chris Baltisberger (ZSC Lions), Matthias Bieber (Kloten), Etienne Froidevaux (Lausanne), Gaëtan Haas (Biel), Yannick Herren (Lausanne), Fabrice Herzog (ZSC Lions), Denis Hollenstein (Kloten), Vincent Praplan (Kloten), Damien Riat (Genève-Servette), Kevin Romy (Genève-Servette), Reto Schäppi (ZSC Lions), Julian Schmutz Biel), Pius Suter (ZSC Lions).
    Coach: Patrick Fischer; Assistenten: Tommy Albelin, Christian Wohlwend.

  • Schwingen  

    Der Berner Kranzschwinger Remo Käser macht derzeit Ferien auf Mauritius. Dort erholt er sich am Strand.

    Remo Käser für einmal ohne Schwinger-Hemd.


  • Ski alpin  

    Lindsey Vonn würde nun gerne ins Meer rennen. Im Stile der Schauspieler der Serie «Baywatch», schreibt sie auf ihrem Instagram-Account. «Aber ich muss noch ein paar Wochen warten, bis ich Ferien machen kann.» Bis dahin will sie davon träumen.


  • NHL  

    Durchzogener Abend für die Schweizer NHL-Cracks: Nur das Trio bei Nashville und Joël Vermin mit Tampa Bay feiern einen Sieg. Alle anderen Schweizer gehen mit ihren Teams als Verlierer vom Eis.

    Das Schweizer Trio bei Nashville zuhause gegen Calgary hatte beim 3:1 keinen zählbaren Einfluss. Roman Josi (Bild), Yannick Weber und Kevin Fiala blieben ohne Skorerpunkte und beendeten den Abend jeweils mit einer ausgeglichenen Bilanz.

    Auch Joël Vermin durfte sich bei seinem zweiten NHL-Einsatz seit dem 7. Februar über einen Sieg freuen. Der Berner Stürmer kam mit Tampa Bay zu wichtigen Punkten im Kampf um die Playoffs. Matchwinner beim 6:3-Erfolg der Lightning in Boston war der Russe Nikita Kutscherow mit einem Hattrick.

    Weniger erfolgreich verlief der Abend für die restlichen Schweizer NHL-Söldner. Nino Niederreiter verlor mit den Minnesota Wild zuhause gegen die Philadelphia Flyers 1:3. Damit verpassten es die in der Central Division auf Platz 2 liegenden Wild sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Für Minnesota war es bereits die achte Niederlage aus den letzten zehn Spielen. Auch Niederreiters Punkteausbeute hat in den letzten Wochen stark nachgelassen. In den letzten 13 Spielen kam er nur noch auf drei Assists.

    Immerhin zu einem kleinen persönlichen Erfolgserlebnis kamen Mark Streit und Sven Andrighetto. Streit liess sich bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen von Pittsburgh gegen Ottawa ebenso einen Assist gutschreiben, wie Andrighetto beim 4:7 von Colorado gegen Edmonton. Auch Sven Bärtschi und Luca Sbisa mussten sich mit Vancouver bei den St. Louis Blues 1:4 geschlagen geben.

  • Formel 1  

    Lewis Hamilton eröffnet die Formel-1-Saison mit Bestzeiten. Der Engländer ist im Mercedes am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Australien zweimal der Schnellste.

    Zumindest im ersten «richtigen» Vergleich präsentiert sich die Rangliste an der Spitze im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Hamilton führt die beiden Klassemente mit über einer halben Sekunde Vorsprung an.

    Die Prognosen, dass mit den aktuellen, breiteren Autos mit den breiteren Reifen dank besserer Aerodynamik und höherem Abtrieb die Rundenzeiten um rund fünf Sekunden besser sein werden, haben sich bewahrheitet. Hamilton, der schon vor zwölf Monaten in den ersten Trainings im Albert Park der Schnellste war, steigerte sich gleich um über sechs Sekunden. Der dreifache Weltmeister lag damit bereits eine halbe Sekunde unter dem Rundenrekord, der aus der Saison 2004 von Michael Schumacher stammt. Als Bestmarken werden allerdings nur im Rennen gefahrene Rundenzeiten anerkannt.

    Melbourne. Grand Prix von Australien. Freies Training. Erster Teil: 1. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:24,220. 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,583 zurück. 3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 0,666. 4. Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 1,026. 5. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 1,152. 6. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1,244. 7. Felipe Massa (BRA), Williams-Mercedes, 1,922. 8. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 1,948. 9. Nico Hülkenberg (GER), Renault, 1,963. 10. Sergio Perez (MEX), Force India-Mercedes, 2,056. Ferner: 15. Marcus Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari, 3,128. 18. Pascal Wehrlein (GER), Sauber-Ferrari, 4,319. - 20 Fahrer im Training.

    Zweiter Teil: 1. Hamilton 1:23,620. 2. Vettel 0,547. 3. Bottas 0,556. 4. Räikkönen 0,905. 5. Ricciardo 1,030. 6. Verstappen 1,393. 7. Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso-Renault, 1,464. 8. Grosjean 1,816. 9. Hülkenberg 1,858. 10. Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Renault, 1,873. Ferner: 15. Ericsson 2,878. 18. Wehrlein 3,299. - 20 Fahrer im Training.

  • Tennis  

    Roger Federer trifft beim Masters-1000-Turnier von Miami in der 2. Runde auf den amerikanischen Teenager Frances Tiafoe.
    Der 19-jährige Tiafoe setzte sich gegen den 31-jährigen Russen Konstantin Krawtschuk (ATP 103) mit 7:5, 5:7, 6:1 durch. Tiafoe gilt als eine der grössten Hoffnungen im US-Tennis und ist als Nummer 101 nach Alexander Zverev der am zweitbesten klassierte Teenager im ATP-Ranking.

    Der topgesetzte Stan Wawrinka (ATP 3) bekommt es in der 2. Runde mit dem Argentinier Horacio Zeballos (ATP 75) zu tun. Zeballos schlug in drei Sätzen den Portugiesen Gastão Elias (ATP 89). Wawrinka gewann die bisherigen zwei Partien gegen Zeballos ohne Satzverlust: 2012 in Buenos Aires und 2013 in Roland Garros.

    Beide Schweizer bestreiten ihren ersten Match auf Key Biscayne am Samstag. In der 1. Runde profitierten sie von einem Freilos.

  • Motorrad  

    Tom Lüthi war am ersten Trainingstag zum ersten Saisonrennen in Katar trotz eines Sturzes nicht nur der Schnellste des Schweizer Trios, sondern des ganzen Moto2-Fahrerfelds.

    Lüthis frühe Bestzeit unter Flutlicht sollte bis zum Ende des Tages Bestand haben. In der zweiten Trainingssession hatte der Vorjahressieger Glück. Beim Anbremsen auf eine Linkskurve rutschte ihm das Vorderrad weg. Während sein Kalex-Motorrad arg beschädigt wurde, blieb der Berner unverletzt.

  • Tennis  

    Belinda Bencic startet auf der Suche nach Matchpraxis und Weltranglistenpunkten in der kommenden Woche beim ITF-Turnier in Croissy-Beaubourg.

    Der nahe «Disneyland Paris» ausgetragene Event der zweithöchsten Tour-Stufe ist mit 60'000 Dollar dotiert. Neben der im WTA-Ranking nur noch auf Platz 135 geführten Bencic ist in Croissy-Beaubourg unter anderen auch die frühere French-Open-Finalistin Francesca Schiavone am Start.

    Bencic muss bis Mitte April rund 30 Weltranglistenplätze gutmachen, um es beim French Open direkt ins Hauptfeld zu schaffen.

  • Tennis  

    Roger Federer wird beim Masters-1000-Turnier in Monte Carlo (16. bis 23. April) wie erwartet nicht an den Start gehen. Der 35-jährige Baselbieter fehlt auf der von den Organisatoren am Donnerstag veröffentlichten Teilnehmerliste genauso wie der Japaner Kei Nishikori. Alle anderen Top-10-Spieler, unter ihnen Stan Wawrinka, sind für das Sandturnier gemeldet.

    Monte Carlo ist eines von zwei Masters-1000-Turnieren (neben Rom), das Federer noch nie gewinnen konnte. 2006, 2007 und 2008 verlor er im Final gegen Rafael Nadal, 2014 gegen Wawrinka.

  • Rad  

    Christoph Sauser erlitt auf dem Weg zu seinem sechsten Gesamtsieg am prestigeträchtigen Cape Epic in Südafrika einen Rückschlag. Er fiel in den 3. Rang der Gesamtwertung zurück.

    Sauser/Kulhavy wurden in der 4. Etappe von einem defekten Reifen Kulhavys gebremst und büssten als Tagesvierte viel Zeit ein. Im Gesamtklassement fielen sie vom 2. in den 3. Rang zurück. Der Rückstand auf das deutsch-brasilianische Führungsduo Manuel Fumic/Henrique Avancini vor den letzten drei Etappen beträgt 2:15 Minuten.

    Bei den Frauen machte die Aargauer Langstrecken-Spezialistin Esther Süss mit ihrer schwedischen Partnerin Jennie Stenerhag mit dem dritten Etappenerfolg einen weiteren Schritt Richtung Gesamtsieg. Das Polster der Gesamtführenden auf die ersten Verfolger Sabine Spitz/Robyn de Groot beträgt schon fast 13 Minuten.

  • Tennis  

    Tommy Haas verlor in Miami seinen Erstrunden-Match, nachdem er in den Tagen zuvor erstmals als Turnierdirektor von Indian Wells im Einsatz gestanden hatte. Es war nach dem Spiel weniger die Dreisatz-Niederlage gegen den Tschechen Jiri Vesely, die für Gesprächsstoff sorgte, als vielmehr ein aussergewöhnlicher Zuschauer: Mitte des dritten Satzes musste der Match unterbrochen werden, weil es sich ein rund ein Meter langer Leguan auf einer Anzeigetafel bequem gemacht hatte. «Vielleicht hat er mitbekommen, dass ich höchstwahrscheinlich zum letzten Mal hier spiele und wollte 'Hi' sagen», scherzte Haas. «Das war ziemlich cool. So gross - ich glaube nicht, dass mir das schon einmal passiert ist.»



  • Curling  

    Die Curling-WM in Peking endet für die Schweizerinnen mit einer Enttäuschung. Schon vor ihrem letzten Vorrundenspiel kommen sie für die Teilnahme an den Playoffs nicht mehr in Frage.

    Die fünfte Niederlage in der Round Robin, ein 5:8 gegen die USA, war für die Weltmeisterinnen von 2015 eine Niederlage zu viel. Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz (Bild) könnten mit einem Sieg gegen Südkorea mit den punktgleich im 4. Rang klassierten Teams zwar noch gleichziehen. Aufgrund der Niederlagen in den direkten Begegnungen würden sie aber gleichwohl ausscheiden.

    Das Team von Baden Regio hätte mit einem Sieg gegen das US-Team sehr gute Voraussetzungen für das Weiterkommen schaffen können. Aber in der ersten Spielhälfte lief für die Schweizer Meisterinnen alles verkehrt.

    Sie stiegen mit dem Vorteil des letzten Steins in den Match, liessen sich jedoch in den ersten zwei Ends je einen Stein stehlen – und im 5. End einen weiteren, was zum Zwischenstand von 1:4 führte. In der zweiten Hälfte spielten sie wesentlich erfolgreicher, den Rückstand konnten sie aber nicht wettmachen.

  • Formel 1  

    Der neue Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein erhielt von den Rennärzten grünes Licht für den Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne. Nach einer Untersuchung befanden die Ärzte den 22-jährigen Deutschen für fit, wie der Weltverband FIA mitteilte.

    Wehrlein hatte sich im Januar bei einem Unfall beim «Race of Champions» in Miami verletzt. Der DTM-Gesamtsieger von 2015 war bei diesem Show-Event mit seinem brasilianischen Formel-1-Kollegen Felipe Massa kollidiert und hatte sich eine Nackenverletzung zugezogen.

    Deswegen musste Wehrlein auf die ersten Testfahrten vor der Saison in Montmeló bei Barcelona verzichten. Bei den Abschlusstests konnte er aber bereits wieder mittun. Nun räumten die Ärzte die letzten Zweifel an seinem Start beim Grand Prix von Australien an diesem Wochenende aus.

  • Allgemein  

    Schweizer Sportstars unter sich: Via Instagram-Account hat NHL-Crack Nino Niederreiter ein Bild gepostet, das ihn zusammen mit Carlo Janka bei einem gemeinsamen Abendessen zeigt – irgendwo in Minnesota.

    Great company @carlojanka and great food ???????????? #skimaestro

    Ein Beitrag geteilt von Nino Niederreiter (@thelnino22) am

  • Basketball  

    Die Atlanta Hawks mit dem Schweizer Thabo Sefolosha geraten im Kampf um die Teilnahme an den NBA-Playoffs zunehmend unter Druck. In Washington kassierten sie bereits die fünfte Niederlage in Serie. Die Reserve auf einen Nicht-Playoff-Platz beträgt nach der 100:104-Niederlage bei den Washington Wizards noch drei Siege.

    Sefolosha stand beim Team aus dem US-Bundesstaat Georgia wie gewohnt in der Startformation. Der während 30 Minuten eingesetzte Waadtländer verwertete vier von sieben Abschlüssen aus dem Spiel heraus und kam insgesamt auf zehn Punkte. Dazu verzeichnete er vier Rebounds.

  • Rad  

    Christoph Sauser und der tschechische Weltklasse-Mountainbiker Jaroslav Kulhavy haben ihre Ambitionen auf den Gesamtsieg am prestigeträchtigen Cape Epic unterstrichen. Der 40-jährige Sigriswiler, der Ende 2015 vom Leistungssport zurückgetreten ist und in Südafrika ein temporäres Comeback gibt, gewann mit Kulhavy nach der 2. auch die 3. Etappe.

    Sauser/Kulhavy setzten sich auf dem 78 km langen Teilstück knapp vor dem Schweizer Duo Nino Schurter/Matthias Stirnemann und dem schweizerisch-österreichischen Gespann um Nicola Rohrbach und Daniel Geismayr durch. Dank der starken Leistung konnten Sauser/Kulhavy ihren Rückstand im Gesamtklassement auf das deutsch-brasilianischen Führungsduo Manuel Fumic/Henrique Avancini auf 1:20 Minuten halbieren. Fumic/Avancini beendeten die Etappe auf Rang 4.

    Bei den Frauen musste sich die Aargauer Langstrecken-Spezialistin Esther Süss mit ihrer schwedischen Partnerin Jennie Stenerhag erstmals geschlagen geben. Süss/Stenerhag unterlagen im Zielsprint dem deutsch-südafrikanischen Duo Sabine Spitz/Robyn de Groot und wurden Zweite. Das Polster der Gesamtführenden auf die zweitklassierten Spitz/De Groot beträgt aber nach wie vor fast neun Minuten.

  • Snowboard  



    Die Schweizer Snowboarderin Berenice Wicki gewann in Laax den Junioren-WM-Titel in der Halfpipe. Die 14-jährige Aargauerin holte sich vor der Amerikanerin Anna Valentine und der deutschen Elite-WM-Teilnehmerin Leilani Ettel Gold. Wicki ist die erste Schweizer Junioren-Weltmeisterin seit Verena Rohrer 2014 in der Halfpipe von Chiesa in Valmalenco und die siebte überhaupt.

    Bei den Junioren wurde der talentierte St. Galler Elias Allenspach Vierter, für den Gewinn der Bronzemedaille fehlten ihm etwas mehr als fünf Punkte.

  • Formel 1  

    Nach der Rekordsaison mit 21 Rennen umfasst der aktuelle Formel-1-Kalender wieder 20 Stationen. Der Grand Prix von Deutschland entfällt.

    Zwischen 2008 und 2014 fand der Grosse Preis von Deutschland alternierend in Hockenheim und Nürburg statt. 2015 mussten die Organisatoren auf dem Nürburgring ein erstes Mal aus finanziellen Gründen kapitulieren. Die Geldknappheit rund um die Traditionsstrecke in der Eifel führte zum Verzicht auf die Austragung in diesem Jahr. Weil auch die Betreiber des Hockenheimrings mit (dem damaligen) Promoter Bernie Ecclestone keine Einigung erzielten, war die Absage des Grand Prix von Deutschland die logische Folge.

    Das Rennen in Baku, wo die Formel 1 im vergangenen Juni zum ersten Mal Station gemacht hat, wird nicht mehr als Grand Prix von Europa, sondern als Grosser Preis von Aserbaidschan ausgetragen.

    WM-Kalender 2017

  • Eishockey  

    Mark Streit (Bild) hat sich mit Pittsburgh dank einem 3:1-Sieg bei den Buffalo Sabres vorzeitig für die NHL-Playoffs qualifiziert. Zwei späte Tore im Schlussdrittel durch Nick Bonino (55.) und Conor Sheary (57.) reichten den Penguins, um sich als viertes Team nach den Chicago Blackhawks, den Washington Capitals und den Columbus Blue Jackets für die Mitte April beginnende K.o.-Phase zu qualifizieren.

    Minnesota kann in der NHL das Tief überwinden. Das Team mit dem Schweizer Nino Niederreiter besiegt die San Jose Sharks mit Timo Meier zuhause mit 3:2.

    Der erste Sieg nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie verdankten die Wild einem verrückten Ende des Mitteldrittels mit vier Toren innerhalb gut einer Minute. Niederreiter liess sich beim Treffer zum 2:1 einen Assist notieren. Sowohl Timo Meier als auch Nino Niederreiter beendeten die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.

    Sven Bärtschi und Luca Sbisa dürften es mit Vancouver hingegen schwer haben, die Playoffs noch zu erreichen. Nach dem 5:4-Erfolg nach Verlängerung bei den Chicago Blackhawks beträgt der Rückstand der Canucks auf den Strich zehn Runden vor Schluss immer noch sechs Punkte. Das Siegtor in der Overtime gelang Daniel Sedin. Bärtschi leistete beim 3:1 von Vancouver seinen 16. Assist der Saison.

  • Tennis  

    Viktorija Golubic (WTA 53, Bild) zog beim Turnier in Miami in die 2. Runde ein. Die Zürcherin setzte sich gegen die Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 70) mit 3:6, 6:1, 6:1 durch und trifft nun auf die Weltranglisten-Neunte Madison Keys aus den USA. Golubic erreichte erst zum zweiten Mal in diesem Jahr die 2. Runde.

    Dagegen scheiterte Belinda Benciczum fünften Mal in diesem Jahr in der 1. Runde. Sie verlor in Florida gegen die Italienerin Sara Errani 3:6, 6:4, 3:6. Auch unter dem in den letzten Wochen getesteten polnischen Coach Maciej Synowka lässt der Aufwärtstrend bei der auf den Weltranglistenplatz 135 zurückgefallenen Ostschweizerin auf sich warten.

  • Eishockey  

    Den Rapperswil-Jona Lakers glückt zum Auftakt des Playoff-Finals in der NLB ein Break. Die St. Galler bezwingen Qualifikationssieger Langenthal vor 3815 Fans mit 5:2 und führen in der Serie mit 1:0.

    Wie bereits im Viertel- und Halbfinal waren die Lakers auch im ersten Finalspiel das effizientere Team, und dies, obwohl der kanadische Topskorer Dion Knelsen punktelos blieb. Reto Schmutz mit zwei Spielern mehr (19.), Corsin Casutt (24.) und Cédric Hüsler (28., Bild) brachten die Rapperswiler 3:0 Führung. Nur 132 Sekunden nach dem 1:3 von Philipp Rytz (36.) stellte Thomas Studer (38.) den Dreitore-Vorsprung wieder her. Stefan Tschannen gelang in der 50. Minute im Powerplay nur noch das 2:4.

  • Curling  

    Die Schweizer Curlerinnen um Skip Alina Pätz machen an der WM in Peking eine schwierige Phase durch. Am Dienstag erlitten sie mit 7:10 gegen Tschechien und 4:9 gegen Schweden die zweite und die dritte Niederlage in Folge.

    Die beiden neuerlichen Niederlagen kamen für die Weltmeisterinnen von 2015 auf grundverschiedene Weise zustande. Gegen die Tschechinnen dominierten sie fast während des ganzen Spiels, den Schwedinnen jedoch waren sie von Anfang an deutlich unterlegen.

    Die Curlerinnen von Baden Regio bilanzieren nun vier Siege und drei Niederlagen. Das Restpensum mit den Spielen gegen Italien, Schottland, USA und Südkorea ist nicht zu unterschätzen, aber auch nicht übermässig schwierig. Die Qualifikation für die Playoffs der besten vier Teams ist noch gut möglich.

  • NHL  

    Roman Josi steht beim 3:1-Heimsieg von Nashville gegen die Arizona Coyotes bei allen drei Toren der Predators auf dem Eis.

    Nashville eröffnete das Skore in der 25. Minute durch Viktor Arvidsson. Beim 1:0 des Schweden hatte Josi den Angriff mit einem gut getimten Pass über das halbe Eisfeld eingeleitet. Danach traf Ryan Ellis (37./47.) doppelt, wobei sich Verteidigungsparter Josi beim 2:0 einen Assist gutschreiben liess. Der Berner beendete die Partie mit einer ausgezeichneten Plus-3-Bilanz.

    Nashville auf Playoff-Kurs

    Gut vier Minuten vor Schluss vermieste Oliver Ekman-Larsson Predators-Goalie Pekka Rinne (25 Paraden) den Shutout. Bei Arizonas Ehrentreffer in Überzahl stand kein Schweizer auf dem Eis. Josis Teamkollegen Kevin Fiala und Yannick Weber, die beide in der dritten Formation von Nashville eingesetzt wurden, erhielten total 15 bzw. 13 Minuten Eiszeit.

    Dank dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen stiess Nashville in der Central Division auf Kosten der St. Louis Blues auf Rang 3 vor, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

    Ebenfalls auf Playoff-Kurs liegen derzeit die San Jose Sharks. Trotz der 0:1-Niederlage bei den Dallas Stars führt der letztjährige Finalist die Pacific Division weiter an. Timo Meier gab bei den Sharks sein Comeback in der NHL. Der 20-jährige Herisauer wurde bei seinem ersten Einsatz in der besten Liga der Welt seit etwas mehr als einem Monat während knapp neun Minuten eingesetzt.

  • American Football  

    Das Verschwinden des Trikots von New Englands Quarterback Tom Brady nach der Super Bowl hat in den USA für grossen Wirbel gesorgt. Nun ist das Kleidungsstück wieder aufgetaucht.

    Es war für die texanischen Gastgeber ein persönlicher Affront: Nach der Super Bowl in Houston Anfang Februar, die die New England Patriots in einer spektakulären Partie gegen die Atlanta Falcons (34:28) für sich entschieden hatten, war das Trikot von New Englands Quarterback Tom Brady aus der Garderobe verschwunden. Gut sechs Wochen später konnte Houstons Polizeichef Art Acevedo auf Twitter verkünden, man sei sehr stolz, das Trikot mit Hilfe des FBI und mexikanischer Behörden in Mexiko wiedergefunden zu haben.

    Nach Angaben der National Football League war das Trikot im Besitz eines nicht näher bezeichneten Vertreters internationaler Medien, der für den Super Bowl akkreditiert war. Patriots-Besitzer Bob Kraft hatte zu «Fox News» gesagt, Bradys Trikot zu entwenden sei so, als stehle man einen Chagall oder einen Picasso.


  • Tennis  

    Roger Federer könnte beim diese Woche beginnenden ATP-1000-Turnier von Miami schon in der 3. Runde auf Juan Martin Del Potro treffen. Stan Wawrinka ist ein möglicher Halbfinal-Gegner.

    Federer wird in Florida wohl schon früh auf die Probe gestellt. Nach einem Freilos und einem Duell gegen den Russen Konstantin Krawtschuk (ATP 103) oder einen Qualifikanten könnte Del Potro (ATP 34), der US-Open-Sieger 2009, auf den zweifachen Miami-Sieger warten. Auf dem Weg zu einem Schweizer Halbfinal gegen Wawrinka wären nach Papierform der Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 18) und der Österreicher Dominic Thiem (ATP 8) die weiteren gesetzten Gegner.

    Der nach den Absagen von Andy Murray und Novak Djokovic topgesetzte Wawrinka beginnt das Turnier am Freitag oder Samstag gegen den Argentinier Horacio Zeballos (ATP 75) oder den Portugiesen Gastao Elias (ATP 89). Feliciano Lopez (ATP 36), Alexander Zverev (ATP 20) und David Goffin (ATP 12) sind danach die am stärksten eingestuften möglichen Gegner bis in den allfälligen Halbfinal.


  • Tennis  

    Federer rückt in Weltrangliste auf Platz 6 vor. Der 35-jährige Baselbieter verbesserte sich nach seinem fünften Triumph am Masters-1000-Turnier in Indian Wells um vier Positionen und liegt mit 4305 Punkten nur noch 425 Punkte hinter dem viertklassierten Japaner Kei Nishikori.

    In diesem Jahr hat Federer, der im Januar auch am Australian Open triumphierte, beinahe doppelt so viele Punkte gewonnen wie seine Konkurrenten. So holte er 1410 Punkte mehr als der in dieser Wertung zweiplatzierte Spanier Rafael Nadal.
    Stan Wawrinka zementierte mit dem Finaleinzug in Indian Wells den 3. Platz in der Weltrangliste. Mit 5705 Punkten liegt der Romand aber immer noch deutlich hinter dem Schotten Andy Murray (12'005) und dem kriselnden Serben Novak Djokovic (8915), die beide am nun folgenden Masters-1000-Turnier in Miami nicht am Start sind.

    Bei den Frauen nimmt Timea Bacsinszky weiterhin den 16. Rang ein, womit sie die klare Schweizer Nummer 1 ist. Viktorija Golubic folgt auf Platz 53. Derweil ging der Absturz von Belinda Bencic weiter, obwohl sie in Indian Wells erstmals in diesem Jahr die erste Runde überstand. Die 20-jährige Ostschweizerin fiel um sieben Positionen in den 135. Rang zurück. Einen Wechsel gab es an der Spitze, an der die Deutsche Angelique Kerber die verletzte Amerikaner Serena Williams als Leaderin ablöste.

  • Eishockey  

    Die Krise der Minnesota Wild in der NHL hält an. Das Team mit dem Schweizer Nino Niederreiter unterliegt den Winnipeg Jets 4:5. Die Colorado Avalanche verlieren trotz eines Tores von Sven Andrighetto.

    Im Eishockey wird viel vom Momentum gesprochen. Dieses war nach 40 Minuten klar auf Seiten der Wild. Nachdem Minnesota bis zur 25. Minute 0:4 in Rückstand geraten war, glichen Charlie Coyle (30.) Mikael Granlund (36.) und zweimal Chris Stewart (36./40.) zum 4:4 aus. Nach einem Treffer von Josh Morrissey von der blauen Linie (53.) setzte es für die Gäste aber dennoch die fünfte Niederlage in Serie und die siebente in den letzten acht Partien ab. Die Wild verloren, obwohl sie deutlich mehr für Spiels taten. 48:21 lautete das Schussverhältnis zu Gunsten von Minnesota. Die Jets präsentierten sich aber vor allem zu Beginn äusserst effizient. Für die ersten vier Tore benötigten sie bloss acht Schüsse.

    Wie seinem Team läuft es auch Niederreiter derzeit nicht rund. Der Churer Stürmer schoss zwar viermal auf das gegnerische Tor, dennoch blieb er zum vierten Mal in Folge ohne Skorerpunkt. Zwei Assists in den letzten elf Partien lautet seine magere Bilanz. Die Wild können zwar nur noch therotisch die Playoffs verpassen, allerdings verspielen sie ihre gute Ausgangslage, wenn sie nicht bald den Turnaround schaffen. Der erste Platz in der Western Conference, den sie lange Zeit inne hatten, dürfte bereits ausser Reichweite, liegen doch die Chicago Blackhawks nun sieben Punkte vor Minnesota. Der Rückstand der San Jose Sharks, dem Leader der Pacific Division, beträgt nur noch einen Zähler.

  • Tennis  

    Nach der Weltnummer 1 Andy Murray sagt auch der Weltranglisten-Zweite Novak Djokovic seine Teilnahme am unmittelbar bevorstehenden ATP-1000-Turnier in Miami verletzungsbedingt ab.

    Wie Murray macht Djokovic eine Verletzung am rechten Ellbogen zu schaffen. Er sei deshalb für nähere Untersuchungen nach Monte Carlo geflogen, hiess es.
    Djokovic wäre in Florida als Titelverteidiger angetreten. In Indian Wells ist der 29-jährige Gewinner von 12 Grand-Slam-Turnieren bereits in den Achtelfinals an Nick Kyrgios gescheitert, der seinerseits tags darauf gegen Roger Federer Forfait erklärte.

  • Curling  

    Nach dem ungefährdeten Auftaktsieg gegen Deutschland bezwingen die Schweizer Curlerinnen um Skip Alina Pätz an der Weltmeisterschaft in Peking mit 8:7 auch das Gastgeber-Team aus China.

    Die Schweizerinnen lagen vor dem 10. End gegen die von der früheren Weltmeisterin Wang Bingyu angeführten Chinesinnen 6:7 zurück. Aber am Schluss sorgte Alina Pätz mit einem äusserst schwierig zu spielenden Doppel-Take-out für das entscheidende Zweierhaus.

    Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz hätten sich das nervenaufreibende Ende vielleicht ersparen können, denn aus einer klaren Dominanz in der ersten Spielhälfte hatten sie eine 5:1-Führung herausgeholt. Selbst vor dem 9. End lagen sie noch zwei Punkte voran, bevor sie ein Dreierhaus einfingen und erstmals in Rückstand gerieten.

    Am Sonntagmittag spielen die Badenerinnen, die Weltmeisterinnen von 2015, gegen den obersten Titelanwärter Kanada.

  • NBA  

    Der Genfer NBA-Center Clint Capela ist wesentlich am 109:105-Sieg der Houston Rockets bei den Denver Nuggets beteiligt. Capela wirft 16 Punkte und greift sich 8 Rebounds.

    Die Houston Rockets waren schon vor dem Match für die Playoffs qualifiziert, sie festigten aber den 3. Platz in der Western Conference vor den sechs Siege zurückliegenden Utah Jazz.

    Die Atlanta Hawks mit Thabo Sefolosha verloren derweil zuhause gegen die Portland Trailblazers 97:113. Sefolosha blieb ohne Punkte und brachte es auf fünf Rebounds. Zwei davon gelangen ihm in der Offensive. Im Kampf um einen Platz in den Playoffs liegen die Hawks weiterhin über dem Strich. Ihre Reserve beträgt vier Siege.

  • NHL  

    In der Nacht auf Sonntag setzt es für die Schweizer Spieler in der NHL Niederlagen ab. Minnesota Wild verliert ebenso wie die Nashville Predators und die Vancouver Canucks.

    Nach einer Serie von fünf Auswärtsspielen, von denen sie vier verloren hatten, konnten die Minnesota Wild mit Nino Niederreiter wieder einmal daheim in St. Paul antreten. Aber auch diesen Match gegen die New York Rangers, die in der Eastern Conference einen Wildcard-Platz innehaben, verloren sie. Minnesota ging im ersten Drittel durch das 24. Saisontor von Eric Staal in Führung, zuletzt hiess es jedoch 2:3. Niederreiter kam während 13:32 Minuten zum Einsatz und trug keinen Skorerpunkt bei.

    Nach der vierten Niederlage in Serie liegt Minnesota in der Western Conference fünf Punkte hinter Leader Chicago, der seinerseits viermal nacheinander gewonnen hat.

    Die Nashville Predators mit Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala, dem der fünfte Assistpunkt der Saison glückte, verloren bei den Carolina Hurricanes 2:4. Die Predators haben den zweiten Wildcard-Platz mit sechs Punkten Reserve auf die unter dem Strich klassierten Los Angeles Kings inne.

    Ebenfalls in der Western Conference haben die Vancouver Canucks mit Sven Bärtschi und Luca Sbisa nur noch sehr kleine Chancen auf die Teilnahme an den Playoffs. Mit einem 0:2 im kanadischen Duell bei den Edmonton Oilers bezog Vancouver die vierte Niederlage in Serie. Elf Partien vor Schluss der Regular Season beträgt der Rückstand der Canucks auf Nashville 16 Punkte.

  • Ski nordisch  

    Stefan Kraft hat am Samstag seiner aussergewöhnlichen Saison noch eine Krone aufgesetzt. Der 23-jährige Salzburger segelte im ersten Durchgang des Teamwettkampfs auf der Skiflug-Schanze in Vikersund auf 253,5 Meter und damit zum neuen Weltrekord. Kraft verbesserte die zuvor vom Norweger Robert Johansson im gleichen Durchgang auf 252 m verbesserte Bestmarke.

    Kraft hatte nach der Landung zwar ganz leicht mit dem Gesäss den Boden berührt, laut Informationen von FIS-Rennleiter Walter Hofer zählt der Rekord bei einer leichten Berührung aber. Die bisherige Bestmarke vor diesem Wochenende hatte der Norweger Anders Fannemel gehalten, der am 15. Februar 2015 ebenfalls in Vikersund 251,5 m gesegelt war.

  • Rad  

    Der Pole Michal Kwiatkowski gewinnt sein erstes Radsport-Monument. Der Weltmeister von 2014 setzt sich bei Mailand - Sanremo, dem ersten grossen Eintagesrennen der Saison, durch.

    Kwiatkowski siegte etwas überraschend im Sprint einer Dreiergruppe vor dem slowakischen Topfavoriten Peter Sagan und dem Franzosen Julian Alaphilippe durch. Das Trio überquerte den Poggio, das letzte der wenigen Hindernisse auf den 291 km, gemeinsam an der Spitze, nachdem Sagan in die Offensive gegangen war.

    Die sechs gestarteten Schweizer spielten im Finale des ersten von fünf Radsport-Monumenten erwartungsgemäss keine Rolle.

  • Ski-Freestyle  

    Fanny Smith (Bild) gewann an den Ski-Freestyle-Weltmeisterschaften in der Sierra Nevada im Skicross die Silbermedaille. Die Vaudoise musste sich im Final nur der Schwedin Sandra Näslund geschlagen geben.

    Für Smith ist es die dritte WM-Medaille. 2013 im norwegischen Voss wurde sie Weltmeisterin, vor zwei Jahren in Kreischberg gewann sie Bronze.

    Das mit grossen Ambitionen gestartete Schweizer Männer-Quartett scheiterte bereits vor den Halbfinals. Für Alex Fiva, Jonas Lenherr und Armin Niederer bedeuteten die Achtelfinals Endstation, Marc Bischofberger schied im Viertelfinal aus. In dieser Weltcup-Saison standen die Schweizer Männer elfmal auf dem Podest. So oft wie nie zuvor.

  • Tennis  

    Die Gewinnerin des Frauen-Turniers in Indian Wells kommt heuer aus Russland: Jelena Wesnina und Swetlana Kusnezowa erreichen in Kalifornien den Final.

    Wesnina setzte sich beim mit knapp sieben Millionen US-Dollar dotierten Turnier in der kalifornischen Wüste gegen die Französin Kristina Mladenovic 6:3, 6:4 durch. Kusnezowa besiegte die als Nummer 3 gesetzte Tschechin Karolina Pliskova nach knapp zwei Stunden mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:2). Im ersten Durchgang hatte Kusnezowa zunächst mit zwei Breaks in Führung gelegen, musste aber gleichwohl ins Tiebreak. Dort verwertete die Weltranglisten-Achte dann schliesslich den vierten Satzball.

  • NHL  

    Mark Streit kommt in der NHL mit Pittsburgh zu einem 6:4-Erfolg zuhause gegen New Jersey. Superstar Sidney Crosby trifft zweimal, einmal nach Vorarbeit des Berners.

    15 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gingen die Pittsburgh Penguins im Powerplay zum zweiten Mal in Führung. Nach perfektem Pass Streits quer über das gegnerische Drittel vollendete Crosby gekonnt und erwischte New Jerseys Goalie Keith Kinkaid in der nahen Ecke. Es war der Schlusspunkt eines animierten Startdrittels, das Pittsburgh 3:2 gewann.

    Nach dem ersten Saisontor von Carter Rowney (46.) zum 5:3 hatten die Gäste aus New Jersey noch einmal verkürzen können, ehe Crosby mit seinem 37. Treffer in dieser Regular Season 34 Sekunden vor Schuss alles klar machte. Streit beendete die Partie nach knapp 18 Minuten Eiszeit mit einer Plus-2-Bilanz.

    Durch den Heimerfolg verbesserten sich die Pittsburgh Penguins in der Metropolitan Division auf Platz 2 – mit einem Punkt Rückstand auf Washington.

  • NBA  

    Die Houston Rockets und Clint Capela ziehen in der NBA bei den New Orleans Pelicans einen schwachen Tag ein und verlieren 112:128.

    Auch 41 Punkte und 14 Rebounds von Superstar James Harden konnten die 22. Saison-Niederlage des Dritten der Western Conference nicht verhindern. Der 22-jährige Genfer Capela musste sich mit sechs Zählern bescheiden.

    Bei den Gastgebern aus New Orleans realisierte Solomon Hill mit 30 Punkten ein Karriere-Bestresultat.

  • Eishockey  

    Einen Tag nach dem Playoff-Ausscheiden gegen Lugano zeitigt das Scheitern des ZSC eine erste personelle Konsequenz. Center Morris Trachsler (32) erhält keinen neuen Vertrag mehr. «Ein House-Cleaning werden wir sicher nicht machen», meinte Peter Zahner, der CEO der ZSC Lions, in einem «NZZ»-Interview, «aber bei den Ausländern wird es Veränderungen geben, und Morris Trachsler erhält keinen neuen Vertrag mehr.» Bei den Ausländern beendet Ryan Shannon seine Karriere, ausserdem laufen die Verträge mit dem Norweger Patrick Thoresen und dem Schweden David Rundblad aus.

    Trachsler debütierte 2003 mit den ZSC Lions in der NLA, wechselte 2005 für sieben Saisons zu Servette, ehe er im Sommer 2012 zu den ZSC Lions zurückkehrte, wo er zuletzt auch Assistenz-Captain war, aber in 56 Meisterschaftsspielen als Mittelstürmer nur neun Skorerpunkte sammelte, so wenige wie seit 2005 nicht mehr. Defensiv-Center Trachsler hat seit 2010 mit der Nationalmannschaft jede Saison mindestens an einem Grossanlass (Olympische Spiele oder Weltmeisterschaft) teilgenommen.

  • Ski alpin  

    Ilka Stuhec gibt beim Weltcup-Finale in Aspen für den Slalom Forfait und macht Mikaela Shiffrin damit vorzeitig zur Gesamtweltcup-Siegerin.

    Da Stuhec beim Slalom vom Samstag in Aspen nicht starten wird, steht Shiffrin nun auch mathematisch als Gewinnerin des Gesamtweltcups fest. Die Amerikanerin hat vor den letzten zwei Rennen des Winters 198 Punkte Vorsprung auf die Slowenin. Dass sie die grosse Kugel als Nachfolgerin von Lara Gut gewinnen würde, darüber hatten seit längerem keine Zweifel mehr bestanden.


  • Leichtathletik  

    Der Schweizer Halbmarathon-Europameister Tadesse Abraham muss auf eine Teilnahme am London Marathon vom 23. April verzichten.

    Der 34-jährige gebürtige Eritreer, der seit 2014 den Schweizer Pass besitzt, hatte sich in Äthiopien mit den weltbesten Marathonläufern auf London vorbereitet und wollte den Europarekord (2:06:10) angreifen. Wegen Schmerzen in der Hüftgegend kehrte Abraham aber am vergangenen Mittwoch vorzeitig in die Schweiz zurück.

    Eine MRI-Untersuchung ergab nun, dass der Olympia-Siebte von Rio an einer Stressfraktur am Kreuzbein leidet und sechs bis acht Wochen pausieren muss. «Ich schaue nach vorne. London muss ich zwar vergessen, aber den Angriff auf den Europarekord muss ich nur verschieben», liess Abraham in einer Medienmitteilung ausrichten.

  • Golf  

    «Don't try this at home»: Ein Video, das die überraschend coole Reaktion eines PGA-Golfers auf einen sich bei einem Wasserhindernis sonnenden Alligator zeigt, geht viral.




    Darauf ist zu sehen, wie der 26-jährige Texaner Cody Gribble am Arnold Palmer Invitational in Orlando direkt auf das Tier zugeht und es mit nur einem lässigen Tätschler an den Schwanz ins Wasser schickt.

    Auf Twitter fügt der mutige Gribble noch Humor zum Ganzen hinzu. So erklärt er den Vorfall damit, dass ja auch Alligatoren Training nötig haben. Das Ganze sei deshalb «no biggie, guys».




    Im Gegensatz zur Beseitigung von Alligatoren war die golferische Leistung des Lefty Gribble weitaus weniger spektakulär. Mit einer 77-Runde befindet er sich nach dem ersten Tag auf Platz 103. Die Führung teilen sich momentan Emiliano Grillo und Matthew Fitzpatrick.

  • NBA  

    Thabo Sefolosha verliert mit den Atlanta Hawks das Heimspiel gegen die Memphis Grizzlies 91:103.

    Der Waadtländer stand beim für die NBA-Playoffs gut positionierten Team aus dem Bundesstaat Georgia zwar in der Startformation, kam aber nur zu gut 13 Einsatzminuten. In diesen erzielte er einzig mit zwei Freiwürfen zwei Punkte, kam aber zu keinem Abschluss aus dem Spiel.

  • NHL  

    Sven Bärtschi erzielt zwar das Tor zum 1:1, die Vancouver Canucks verlieren zuhause gegen Dallas aber dennoch 2:4. Das persönliche Erfolgserlebnis brachte dem Oberaargauer keine grosse Freude. Er glich er in der 14. Minute die erste Führung von Dallas aus, im zweiten Drittel zogen die Kanadier auch noch zum 2:2 gleich. Im Schlussabschnitt schoss aber Tyler Seguin, während der Lockout-Saison in Biel engagiert, das Siegtor für Dallas. Die Playoffs dürften beide verpassen. Vancouver verlor das fünfte Heimspiel in Folge.

    Minnesota hat seinen Playoff-Platz praktisch auf sicher. Dennoch stecken die Wild in einer kleinen Krise. Beim 1:3 bei den Carolina Hurricanes verloren Nino Niederreiter und seine Teamkollegen zum 5. Mal in den letzten sechs Spielen. Allerdings mussten sie in Raleigh auch zum fünften Mal in Folge auswärts antreten. Die Tore vom 1:1 zum 1:3 fielen in den letzten dreieinhalb Minuten.

    Ebenfalls auf Playoff-Kurs sind die Nashville Predators. Das Team mit den beiden Berner Verteidigern Roman Josi und Yannick Weber sowie dem Ostschweizer Angreifer Kevin Fiala gewann in Washington 2:1 gegen die Capitals. Fiala gab den entscheidenden Pass zum 1:1-Ausgleich von James Neal im Mitteldrittel. Den goldenen Treffer erzielte Viktor Arvidsson nach 65 Sekunden der Overtime mit seinem 25. Saisontor. (sda)

  • Tennis  

    Timea Bacsinszky (WTA 16) muss auf das nächste Woche beginnende Turnier von Miami verzichten. Die Waadtländerin leidet unter einer Sehnenentzündung am linken Handgelenk.
    Wegen der Probleme mit dem Handgelenk hatte Bacsinszky in dieser Woche auch ihren Achtelfinal in Indian Wells gegen Karolina Pliskova aufgeben müssen.

    Durch die Verletzung und den erzwungen Verzicht auf das Turnier in Florida wird Bacsinszky in der Weltrangliste viele Punkte verlieren. Im letzten Jahr hatte sie in Miami den Halbfinal erreicht.

    Die 27-Jährige wird nun in die Schweiz zurückkehren und sich in der Heimat auf den Fedcup-Halbfinal gegen Weissrussland in Minsk (22. und 23. April) sowie auf die Sandsaison vorbereiten.

  • NHL  

    Mark Streit verliert bei seinem ersten Spiel in Philadelphia nach seinem Wechsel zu Pittsburgh diskussionslos 0:4.

    Die Rückkehr in die Stadt, in der er noch immer eine Wohnung besitzt, war für Mark Streit wenig erfreulich. Nach einem torlosen ersten Drittel erzielten die Philadelphia Flyers, für die der Berner Verteidiger seit 2013 dreieinhalb Saisons spielte, im zweiten und dritten Abschnitt je zwei Treffer und gerieten nie in Gefahr zu verlieren. Flyers-Goalie Steve Mason wehrte für seinen Shutout 23 Schüsse ab.

    Streit kam in der zweiten Abwehrreihe gut 20 Minuten zum Einsatz und blockte sechs Schüsse ab, blieb aber offensiv unauffällig. Die Penguins sind trotz der Niederlage noch immer auf Playoff-Kurs. Philadelphia wahrte sich seine Chancen, liegt aber fünf Punkte hinter dem letzten Wildcard-Platz.

    Im Duell von zwei der schlechtesten Teams der Western Conference besiegte die Colorado Avalanche mit Sven Andrighetto die Detroit Red Wings 3:1.

  • NBA  

    Der Genfer NBA-Star Clint Capela gewinnt mit den Houston Rockets ohne Probleme 139:100 gegen die Los Angeles Lakers.

    Beim Kantersieg gegen das tief gefallene Traditionsteam aus Los Angeles gelang Capela eine starke Leistung. In nur etwas über 20 Minuten verbuchte 2,08 m grosse Center 15 Punkte und 10 Rebounds. Die Rockets konnten es sich bereits früh leisten, die Stamm-Fünf mit Capela zu schonen. So war Ersatzmann Lou Williams mit 30 Punkten bester Werfer Houstons.

  • Snowboard  

    Nevin Galmarini hat im WM-Parallelslalom in der Sierra Nevada einen Podestplatz denkbar knapp verpasst. Dem Bündner fehlten zwei Hundertstel zur Bronzemedaille.

    Die übrigen Schweizer schieden spätestens im Viertelfinal aus. Patrizia Kummer scheiterte in der zweiten Runde an der späteren Weltmeisterin Daniela Ulbing, Kaspar Flütsch und Julie Zogg verloren ihren Achtelfinal. Das übrige Quartett (Stefanie Müller, Ladina Jenny, Dario Caviezel und David Müller) schaffte den Cut der Top 16 nicht.

  • Eishockey  

    Der EV Zug akzeptiert die gegen den Genfer Daniel Vukovic verhängten drei Spielsperren immer noch nicht und gelangt nun ans Verbandssportgericht.

    Die Disziplinarkommission hatte den Verteidiger von Genève-Servette für einen wüsten Stockschlag gegen Zugs Sven Senteler in der zweiten Partie der Playoff-Viertelfinals ursprünglich für ein Spiel suspendiert. Nach Ansicht der Innerschweizer war dies aber ein zu gnädiges Urteil. Der EV Zug kam mit dem ersten Rekurs durch und die Strafe wurde auf drei Spiele erhöht. Zwei Sperren hat er abgesessen.

    Für den EV Zug, der die Viertelfinalserie gegen die Genfer mit 4:0 entschied, immer noch zu wenig. Der Playoff-Halbfinalist legt bei der nächsthöheren Instanz erneut Rekurs ein und gelangt ans Verbandssportgericht.

  • Skicross  

    Anna Holmlund wird nach ihrem schwerem Sturz im Dezember wohl bleibende Schäden davontragen. Das berichtet die schwedische Zeitung «Dagens Nyheter» und bezieht sich dabei auf die Aussage von Jakov Swanberg, dem Teamarzt der schwedischen Skicrosser. «Die Angehörigen müssen sich damit abfinden, dass sie Anna nicht so zurückbekommen werden, wie sie früher war.»

    Holmlund war im Training hart mit dem Kopf aufgeprallt und wurde bewusstlos ins Spital gebracht, wo sie notoperiert wurde. Seither soll sie sich in einem komaähnlichen Zustanden befinden.

  • Tennis  

    Am Montag übernimmt Angelique Kerber von Serena Williams wieder die Nummer-1-Position. In Indian Wells verliert die Deutsche aber wieder früh. Der Kampf um die Nummer 1 im Frauentennis verläuft aktuell nicht gerade auf einem hohen Niveau. Dass Kerber wieder die Nummer 1 wird, hat nichts mit starken Leistungen der US-Open-Siegerin zu tun, sondern mit der Verletzungspause von Serena Williams, die in Indian Wells wegen Knieproblemen fehlt. Die Amerikanerin hat 2017 erst zwei Turniere gespielt.

    Kerber hingegen schaffte es auch bei ihrem sechsten Einsatz in diesem Jahr nicht in einen Final. In der kalifornischen Wüste scheiterte die 29-jährige Kielerin bereits im Achtelfinal deutlich 3:6, 3:6 an der Weltnummer 15 Jelena Wesnina. Die Russin trifft im Viertelfinal von morgen Donnerstag auf Venus Williams.

  • NHL  

    Nino Niederreiter verliert mit Minnesota in Washington 2:4 und verliert die Führung in der Western Conference. Alexander Owetschkin trifft erstmals seit fast einem Monat.

    Der Bündner Niederreiter erlebte in Washington keinen erfreulichen Abend. Er kam nur auf knapp 14 Minuten Eiszeit, schoss nur einmal aufs Tor und ging mit einer Minus-2-Bilanz vom Eis, nachdem er in den vorangegangenen zwei Spielen jeweils gepunktet hatte. Dafür beendete Alexander Owetschkin, der Superstar der Washington Capitals, seine Torflaute. Der Russe erzielte mit dem 2:0 seinen ersten Treffer seit dem 19. Februar.

    Durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg Chicagos verloren die Wild die Führung in der Western Conference an die Blackhawks, die neu einen Punkt mehr aufweisen (bei einem Spiel mehr).

    Die Florida Panthers deklassierten die Toronto Maple Leafs, einen direkten Gegner im Kampf um die Playoff-Qualifikation, gleich mit 7:2. Das Team aus dem Grossraum Miami spielte ohne den verletzten Denis Malgin und Ersatzgoalie Reto Berra.

  • Basketball  

    Die Golden State Warriors feiern nach drei Niederlagen dank einer Aufholjagd wieder einen Sieg in der NBA. Der Champion von 2015 und Vorjahresfinalist setzte sich in der Nacht auf Mittwoch 106:104 gegen die Philadelphia 76ers durch, nachdem die Gastgeber zu Beginn des letzten Viertels noch 78:90 zurückgelegen hatten. Stephen Curry war an seinem 29. Geburtstag mit 29 Punkten trotz etlicher Fehlversuche einmal mehr bester Werfer bei Golden State, Klay Thompson erzielte 28 Punkte.

    Titelverteidiger Cleveland Cavaliers siegte auch dank eines Triple-Doubles von LeBron James 128:96 gegen die Detroit Pistons. James gelangen dabei mit 16 Punkten, elf Rebounds und zwölf Assists zum 52. Mal in seiner Karriere zweistellige Werte in drei Kategorien. Bester Schütze war Kyrie Irving mit 26 Punkten.

    Russell Westbrook schaffte beim 122:104-Erfolg mit den Oklahoma City Thunder bei den Brookyln Nets sogar bereits sein 33. Triple-Double in dieser Saison. Westbrook kam auf 25 Punkte, 19 Assists und 12 Rebounds.

  • Tennis  

    Zwei Tage nach dem Marathonsieg gegen die Niederländerin Kiki Bertens nach vier abgewehrten Matchbällen nahm das Turnier von Indian Wells für Timea Bacsinszky ein unschönes Ende.

    Im Achtelfinal gegen Karolina Pliskova musste Bacsinszky früh aufgeben. Nach etwas weniger als einer halben Stunde gratulierte Timea Bacsinszky unter Tränen der Weltranglistendritten aus Tschechien zum Sieg. Zu dem Zeitpunkt führte Karolina Pliskova bereits 5:1. Das Handgelenk, das Bacsinszky schon in der Vergangenheit zu schaffen gemacht hatte, schmerzte zu sehr.
    Womöglich wurde das Handgelenk am Sonntag überbelastet. Das Drittrundenspiel gegen Kiki Bertens dauerte drei Stunden und 22 Minuten. Bacsinszky bleibt nun eine Woche Pause bis zum Beginn des Miami Open auf Key Biscayne.

  • Eishockey  

    Der SC Langenthal (Bild) steht erstmals seit dem NLB-Meistertitel 2012 wieder im Playoff-Final der zweithöchsten Liga. Dort treffen die Langenthaler ab nächster Woche auf die Rapperswil-Jona Lakers.

    Die beiden Halbfinalserien wurden im fünften Spiel entschieden: Langenthal setzte sich daheim vor 3634 Zuschauern gegen Titelhalter Ajoie mit 3:1 durch. Und die Rapperswil-Jona Lakers feierten im Neuenburger Jura vor 2138 Zuschauern gegen La Chaux-de-Fonds mit 2:1 den entscheidenden vierten Sieg. Die Lakers standen schon vor einem Jahr im NLB-Final und verloren diesen in sechs Spielen gegen Ajoie.

  • Ski alpin  

    Ilka Stuhec unterstrich beim Weltcup-Finale in Aspen ihre Favoritenrolle in der Abfahrt. Die Slowenin fuhr im zweiten Training deutliche Bestzeit.

    Den beiden Schweizerinnen lief es nicht wie gewünscht. Jasmine Flury fand sich zwar im Vergleich zur ersten Übungsfahrt besser zurecht. Trotzdem büsste sie 2,6 Sekunden ein und beging überdies einen Torfehler. Corinne Suter war nach ihrer Fahrt und den über drei Sekunden Rückstand selbstredend enttäuscht. Der Schwyzerin fehlt es nach eigener Einschätzung an der Überzeugung. Sie fährt derzeit nicht so Ski, wie sie es sich vorstellt.

    Bei den Männern fuhr der Italiener Peter Fill im zweiten Training Bestzeit. Bester Schweizer war wie am Vortag Carlo Janka (13.).

  • Rad  

    Strassen-Weltmeister Peter Sagan hat im 10-km-Zeitfahren beim Tirreno - Adriatico (7. Etappe) eine besonders gefährliche Situation zu meistern. Er wird von einem Hund mit seinem Frauchen auf einen Umweg geleitet.

    Gesamtsieger des Etappenrennens Tirreno - Adriatico wurde zum zweiten Mal Nairo Quintana. Der Kolumbianer bekundete im abschliessenden Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto keine Mühe, seine davor herausgefahrene Reserve zu verteidigen.


  • Ski alpin  

    US-Ski-Star Mikaela Shiffrin postete auf ihrem Instagram-Account zwei Videos zu ihrem 22 Geburtstag. Sie dankt der Musikerin Taylor Swift für ihren Song 22, zu dem sich Shiffrin in Szene setzt. Swift solle bitte nicht böse sein, dass sie den Song einfach für sich verwende, denn seit zwei Jahren habe sie auf diesen Moment gewartet.

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    Und die Fortsetzung mit dem Refrain...


  • Basketball  

    Thabo Sefolosha verliert in der NBA mit Atlanta nach drei Siegen wieder einmal. Die Hawks unterliegen bei den San Antonio Spurs, dem besten Team der Liga, mit 99:107. Atlanta geriet nach dem 15:14 bis zum Ende des ersten Viertels 18:28 in Rückstand und lag fortan immer hinten. Der in der Startformation stehende Sefolosha kam während gut 27 Minuten Einsatzzeit auf neun Punkte, drei Assists und fünf Rebounds. Bester Werfer der Hawks war mit 22 Punkten der Deutsche Dennis Schröder. Bei den Spurs verzeichnete Kawhi Leonard 31 Punkte. (sda)

  • NHL  

    Roman Josi steuert in der NHL zwei Assists zum 5:4-Sieg nach Verlängerung der Nashville Predators gegen die Winnipeg Jets bei. Mark Streit scheidet verletzt aus. Nashville holte gegen Winnipeg ein 0:2 (13.) und 3:4 (29.) auf. Das entscheidende 5:4 erzielte in der 63. Minute James Neal nach einem Pass von Josi. Der Berner hatte schon das 2:2 von Mike Fisher (20.) mit einer herrlichem Zuspiel aus der eigenen Zone auf Craig Smith eingeleitet.

    Josi punktete in der dritten Partie hintereinander und hat nun elf Tore sowie 31 Assists auf dem Konto. Er ist einer von nur fünf Verteidigern, die in den letzten vier Saisons 40 und mehr Punkte erreicht haben. Die anderen sind Dustin Byfuglien (Winnipeg Jets), Erik Karlsson (Ottawa Senators), Duncan Keith (Chicago Blackhawks) und Kevin Shattenkirk (Washington Capitals). Auch Brent Burns von den San Jose Sharks schaffte dies, allerdings wurde er in der Saison 2013/14 als Flügelstürmer eingesetzt.

    Für die Predators waren es die Punkte 5 und 6 in den letzten vier Partien. Sie haben nun sieben Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz. Einen rabenschwarzen Abend erwischte Mark Streit bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen der Pittsburgh Penguins gegen die Calgary Flames. Der 39-jährige Verteidiger konnte ab dem zweiten Drittel nicht mehr mitspielen. Die Bilder lassen auf eine Handverletzung schliessen. Zudem hatte er beim 1:1 (14.) den Puck mit dem Stock ins eigene Tor abgelenkt. Immerhin sicherte Sidney Crosby den Penguins mit dem 3:3 in der 57. Minute eine Punkt. Zuvor hatte Pittsburgh fünfmal in Folge gewonnen. Für Calgary war es der zehnte Sieg in Serie, was der kanadischen Franchise zuvor noch nie gelungen war.

  • Ski alpin  

    An den Junioren-Weltmeisterschaften in Are in Schweden errangen die beiden Walliser Loïc Meillard und Camille Rast die Goldmedaille. Meillard holte nach dem Titel in der Kombination auch jenen im Riesenslalom, Rast siegte im Slalom.

    Meillard steht nun bereits mit fünf Medaillen an Junioren-Titelkämpfen zu Buch. Am Samstag hatte er sich zum zweiten Mal nach 2015 den Titel in der Kombination erobert, dazu gewann er vor zwei Jahren neben Silber im Riesenslalom auch noch Bronze im Super-G.


  • Ski alpin  

    Carlo Janka belegt im ersten Training für die Abfahrt beim Weltcup-Finale in Aspen als bester Schweizer Platz 6. Der Österreicher Vincent Kriechmayr fährt Bestzeit.

    Janka büsste 1,1 Sekunden auf Kriechmayr ein. Den grössten Teil des Rückstandes handelte sich der Bündner im untersten Streckenteil ein. Bei der letzten Zwischenzeitnahme hatte er lediglich 11 Hundertstel zurückgelegen. Mauro Caviezel belegte im kleinen Feld mit 24 Fahrern Platz 12, Patrick Küng Platz 16. Weltmeister Beat Feuz begnügte sich auch wegen nicht mehr optimalen Sichtverhältnissen mit einer besseren Besichtigungsfahrt.

    Kriechmayr, der schon im Abschlusstraining für die WM-Abfahrt in St. Moritz Bestzeit realisiert hatte, führt das Klassement mit 26 Hundertsteln Vorsprung vor Peter Fill an. Der Italiener hat am Mittwoch die Chance, seinen Vorjahressieg in der Disziplinen-Wertung zu wiederholen. Gegenwärtig liegt er 33 Punkte hinter dem führenden Kjetil Jansrud zurück. Der Norweger klassierte sich im ersten Training als Fünfzehnter.

  • Rad  

    Radstar Chris Froome vom Team Sky war bei dem Etappenrennen nicht an den Start gegangen. Via Twitter bat er darum, kurzfristig mitfahren zu dürfen, nachdem ihm das Peloton den Heimweg versperrt hatte.




    «Habe versucht, nach Hause zu kommen, wurde aber von Paris-Nizza aufgehalten. Kann ich noch einsteigen?», witzelte der dreifache Tour-de-France-Champion.


  • Basketball  

    Clint Capela feiert in der NBA mit Houston im 67. Saisonspiel den 46. Erfolg. Die Rockets bezwingen Titelverteidiger Cleveland Cavaliers 117:112.

    Die Rockets sicherten sich den Sieg dank eines Zwischenspurts in der Schlussphase, als sie sich nach einem 100:101 auf 116:107 absetzten. Allerdings wurde Capela nach dem 107:104 ausgewechselt. Der 22-jährige Genfer musste sich mit acht Punkten begnügen. Mit seinen elf Rebounds dagegen war er die Nummer 1 im Team aus Texas.

    Houstons James Harden schaffte mit 38 Punkten, elf Assists und zehn Rebounds ein so genanntes «Triple-Triple». Bei Cleveland, das zwischenzeitlich mit 14 Punkten führte, kam Superstar LeBron James auf 30 Zähler. Die Cavaliers erlitten die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Dennoch führen sie die Eastern Conference weiterhin an. Die Rockets liegen im Westen hinter den Golden State Warriors und den San Antonio Spurs im 3. Rang.

  • Tennis  

    Timea Bacsinszky (WTA 16) erreicht am Tennisturnier in Indian Wells mit einem 6:3, 5:7, 7:6 (10:8) in 3:22 Stunden gegen die Holländerin Kiki Bertens (WTA 20) die Achtelfinals vom Dienstag.

    Timea Bacsinszky nützte ihren sechsten Matchball, nachdem sie im Entscheidungssatz einen 2:5-Rückstand aufgeholt und insgesamt vier Matchbälle abgewehrt hatte. Bertens hatte in der Nacht auf Samstag Belinda Bencic 6:2, 6:2 geschlagen.

    In den Achtelfinals trifft Bacsinszky entweder auf die als Nummer 3 gesetzte Tschechin Karolina Pliskova (WTA 3) oder die Rumänin Irina-Camelia Begu (WTA 31).

  • Eishockey  

    Noch am Abend des Ligaerhalts erteilt der EHC Kloten dem US-Stürmer Drew Shore die Freigabe für die Rückkehr in die National Hockey League. Der 26-jährige Topskorer der Zürcher einigte sich mit den Vancouver Canucks auf einen Vertrag bis Ende Saison. Die kanadische Franchise liegt in der Western-Conference derzeit deutlich hinter dem letzten Playoff-Platz.

    In Kloten planen sie für die kommende Spielzeit ohne Shore. «Es ist nicht anzunehmen, dass Drew im Sommer zurückkehrt», erklärte Sportchef Pascal Müller auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der frühere Junioren-Weltmeister empfahl sich mit 51 Skorerpunkten in 53 NLA-Partien für einen lukrativen Vertrag ausserhalb der EHC-Organisation. Offenbar interessieren sich neben der NHL auch mehrere russische KHL-Teams für den Power-Center.

  • Eishockey  

    Die Minnesota Wild verlieren in der NHL trotz eines Assists von Nino Niederreiter mit 2:4 gegen die Chicago Blackhawks. Der Churer Stürmer war in der 11. Minute am 1:2 von Eric Staal beteiligt, in dem er den Puck vor dem Tor stehend mit dem Körper auf dessen Stock lenkte. Es war für Niederreiter der 28. Assist der Saison und der 48. Skorerpunkt insgesamt. Allerdings blieb er in der siebten Partie hintereinander ohne Torerfolg, so lange wie noch nie in dieser Saison.

    Wie Niederreiter läuft es auch Minnesota nicht mehr wie gewünscht. Die Wild führen die Western Conference nach der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen nur noch einen Punkt vor Chicago an. Bei den Blackhawks steuerte Patrick Kane, der während des letzten Lockouts für Biel spielte, je ein Tor und Assist zum ersten Sieg nach zwei Niederlagen bei.

  • Skispringen  

    Bei Ammann geht der Aufwärtstrend, den er an der WM andeutete, in Norwegen vorerst nicht weiter. Zwar erreichte der 35-jährige Toggenburger auf der traditionsreichen Holmenkollen-Schanze seinen vierten Top-20-Platz der Saison, nach den Rängen 11 und 14 in Sapporo und dem 14. Platz an der WM in Lahti machte er aber dennoch einen leichten Rückschritt.

    Im ersten Durchgang hatte Ammann bei schwierigen Windverhältnissen für seine 121 m sehr tiefe Haltungsnoten erhalten, im zweiten sprang er bei einer Luke mehr Anlauf einen Meter weiter und blieb auf dem 17. Platz. Killian Peier (37./112 m) und Gregor Deschwanden (38./112,5 m) verpassten den Finaldurchgang um gut zwei Meter. Der 23. Platz in Sapporo bleibt damit der einzige Rang in den Weltcup-Punkten für den Luzerner Deschwanden in dieser für ihn enttäuschenden Saison. Der Waadtländer Peier, der an der WM mit dem 18. Platz von der kleinen Schanze positiv überrascht hatte, wartet sogar noch auf seinen ersten Weltcup-Punkt.

    Nichts Neues gab es an der Spitze: Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich setzte sich mit Sprüngen auf 130 und 132 m mit fast neun Punkten Vorsprung auf den zweifachen WM-Zweiten Andreas Wellinger aus Deutschland durch und übernahm auch die Führung im Gesamtweltcup. Kamil Stoch, der bisherige Leader, kann mit den beiden Überfliegern der letzten Wochen nicht mehr mithalten. Der Pole stürzte mit einem völlig missglückten zweiten Sprung vom 5. Zwischenrang auf Position 22 ab. Markus Eisenbichler komplettierte das deutschsprachige Podest.

  • Langlauf  

    Während WM-Dominatorin Marit Björgen zu einem überlegenen Sieg lief, kämpft sich Nathalie von Siebenthal im 30-km-Klassiker am Holmenkollen als Zwölfte ins Ziel.

    Von Siebenthal lief in der von ihre nicht so geliebten klassischen Technik ein beherztes Rennen und hielt sich bis zur Streckenhälfte im achtköpfigen ersten Verfolgerfeld der bereits nach drei Kilometern enteilten Björgen auf. Danach büsste sie aber für den Effort und fiel wie an der WM – damals im Skating-Stil – noch aus den Top Ten.

  • Tennis  

    Der Weltranglisten-Erste Andy Murray ist beim Masters 1000 Turnier in Indian Wells bereits ausgeschieden. Der topgesetzte Schotte unterlag der Nummer 129 der Welt, dem Kanadier Vasek Pospisil, 4:6, 6:7 (5:7). Gegen den Qualifikanten hatte Murray zuvor alle vier Begegnungen ohne einen einzigen Satzverlust gewonnen.

    Murray, in dessen Tableau-Hälfte nun Stan Wawrinka der höchstklassierte Spieler ist, bleibt damit weiterhin auf Kriegsfuss mit dem Turnier in der kalifornischen Wüste. Indian Wells ist das einzige Masters 1000 Turnier auf Hartbelag, das er noch nie gewinnen konnte.

    Der Saisonstart des 29-jährigen Briten verläuft damit weiterhin harzig. Mit Ausnahme des Turniersieges letzte Woche in Dubai hat Murray 2017 noch keine grossen Stricke zerrissen.

  • Snowboard  

    Iouri Podlatchikov (Bild) gewinnt an den Snowboard-Weltmeisterschaften in der spanischen Sierra Nevada Silber in der Halfpipe, sein Schweizer Teamkollege Pät Burgener erringt Bronze.

    Podladtchikov holte in Südspanien seine dritte WM-Medaille nach Silber 2011 und Gold 2013, für Burgener war es eine Premiere. David Hablützel beendete den Wettkampf im 7. Rang, Jan Scherrer blieb nach zwei Stürzen in drei Läufen der 10. und letzte Rang.

    Noch stärker als das erfolgreiche Schweizer Duo war nur der klar beständigste Fahrer der Saison. Der Australier Scotty James verteidigte den Titel von 2015 souverän. Der aktuelle Weltcup-Gesamtsieger verbesserte seine ohnehin schon hohe Punktzahl aus dem ersten Lauf (95,75) im zweiten nochmals um fast zwei Zähler.

  • Ski alpin  

    Loïc Meillard sichert der Schweiz an den Junioren-Weltmeisterschaften in Are die erste Goldmedaille. Der Unterwalliser kürt sich in der Kombination zum Junioren-Weltmeister.

    Meillard setzte sich mit 1,54 Sekunden Vorsprung vor dem Amerikaner River Radamus durch. Mit Semyel Bissig auf Platz 4 verpasste ein weiterer Schweizer eine Medaille nur um sieben Hundertstelsekunden.

    Loïc Meillard gewann für die Schweiz in Are die dritte Medaille und die erste goldene.

  • Snowboard  

    Nicolas Huber gewinnt an der Snowboard- und Freestyle-WM in der Sierra Nevada im Slopestyle sensationell Silber.

    Der 22-jährige Zürcher musste sich im Final der besten 16 nur dem Belgier Seppe Smits geschlagen geben. Nach einem hervorragenden ersten Lauf hatte Huber unter den Augen des spanischen Köngis Felipe VI. gar noch in Führung gelegen.

    Derungs verpasst Medaille

    Bei den Frauen verpasste die einzige Schweizer Finalistin Isabel Derungs das Podest als Fünfte nur knapp. Gold sicherte sich die Kanadierin Laurie Blouin vor Zoi Sadowski Synnott aus Neuseeland. Die japanische Titelverteidigerin Miyabi Onitsuka, nach halbem Pensum noch in Führung liegend, musste sich mit Bronze begnügen.

  • Motorrad  

    Randy Krummenacher hat beim dritten Saisonrennen der Superbike-WM in Thailand eine Klassierung in den Top 10 verpasst. Der Zürcher Oberländer, der in Buriram von Position 13 aus ins Rennen gestartet war, machte auf seiner Kawasaki einen Platz gut und wurde Zwölfter. Beim Saisonauftakt auf Phillip Island hatte Krummenacher die Ränge 10 und 16 belegt. Das zweite Rennen in Thailand steht am Sonntag im Programm.

  • NHL  

    Nino Niederreiter erlebt mit Minnesota derzeit eine schwierige Phase. Das Team des Bündners führt die Western Conference zwar nach wie vor an, nach drei Niederlagen aus den letzten vier Partien verringerte sich der Vorsprung auf die Verfolger aber markant. Ausserdem müssen die Wild innert zehn Tagen gleich fünf Auswärtsspiele in Serie bestreiten.

    Beim zweiten Auftritt bei ihrem «Road-Trip» gab es für die Amerikaner aber wieder etwas zu feiern. Gegen die ebenfalls formschwachen Florida Panthers setzte sich Minnesota mit 7:4 durch. Entschieden wurde die Partie erst im Schlussdrittel, als Zach Parise fünf Minuten vor dem Ende der Siegtreffer zum 5:4 gelang. Anschliessend erzielten Mikael Granlund (59.) und Charlie Coyle (60.) noch je ein Treffer ins leere Tor.

    Auch Niederreiter verzeichnete ein persönliches Erfolgserlebnis, nachdem er zuletzt fünf Spiele hintereinander ohne Skorerpunkt geblieben war. Der Stürmer bereitete in der 29. Minute mit einem Rückpass das 2:2 durch Eric Staal vor. Während Denis Malgin bei Florida etwas mehr als elf Minuten zum Einsatz kam und eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz auswies, war sein Schweizer Teamkollege Reto Berra bei den Gastgebern nur Ersatz(-goalie).

    Streit mit Sieg im Jubiläumsspiel

    Allen Grund zur Freude hatte auch Mark Streit. Der 39-jährige Schweizer NHL-Pionier ging in seinem 800. Einsatz in der besten Liga der Welt als Sieger vom Eis. Allerdings musste der Berner mit Pittsburgh lange zittern. Die Penguins setzten sich in Edmonton erst nach Penaltyschiessen 3:2 durch. Phil Kessel und Superstar Sidney Crosby waren für die Gäste im Shootout erfolgreich, beim Heimteam traf einzig Connor McDavid. Für Streit war es nach seinem spektakulären Transfer von Philadelphia nach Pittsburgh bereits der vierte Sieg im vierten Spiel für die Penguins.

  • Tennis  

    Bacsinszky besiegte die unbequeme Rumänin Monica Niculescu (WTA 45) in 108 Minuten 7:5, 6:2. Die 27-jährige Waadtländerin musste sich ihren ersten Sieg an einem Turnier seit Mitte Januar hart erarbeiten. Die unorthodox (Vorhand mit Unterschnitt) spielende Niculescu holte im ersten Satz dreimal einen Rückstand auf. Die Vorentscheidung gelang Timea Bacsinszky nach einer Stunde Spielzeit mit fünf Spielgewinnen in Folge vom 5:5 zum 7:5, 3:0.

    Für Bacsinszky bedeutete der Sieg über Niculescu das erste Erfolgserlebnis seit dem Fed Cup von Anfang Februar in Genf, wo sie mit drei Siegen beim Schweizer Halbfinaleinzug gegen Frankreich die treibende Kraft gewesen war. In der Woche danach gab Bacsinszky in Doha gegen Julia Putinzewa übermüdet auf, anschliessend verzichtete sie auf das Turnier in Dubai.


    Bencics verdorbener Geburtstag

    In Indian Wells trifft Bacsinszky in der 3. Runde am Sonntag nicht auf Belinda Bencic. An ihrem 20. Geburtstag erlebte Bencic gegen Kiki Bertens (WTA 20) eine weitere herbe Enttäuschung. Gegen eine Spielerin, gegen die sie noch vor wenigen Monaten als haushohe Favoritin angetreten wäre, die in dieser Saison nur drei von zehn Einzeln gewonnen und in Indian Wells vorher noch nie die 2. Runde überstanden hat, ging Bencic in nur 68 Minuten mit 2:6, 2:6 unter.

    In der kalifornischen Mojave-Wüste fand Bencic am Mittwoch gegen Tsvetana Pironkova zwar zum Siegen zurück, aber wie die Partie gegen Bertens zeigte, noch nicht aus der spielerischen und schöpferischen Krise heraus. Die nächste Chance bietet sich Belinda Bencic übernächste Woche am Miami Open auf Key Biscayne.

  • Eishockey  

    Der Einzelrichter der NLA erhöht die Sperre gegen Servettes Daniel Vukovic (Bild) auf drei Spiele. Der Genfer Verteidiger war für einen Stockschlag gegen Zugs Sven Senteler in der zweiten Partie der Playoff-Viertelfinals zuerst für ein Spiel suspendiert worden. Dagegen hatte der EV Zug Rekurs eingelegt, der nun gut geheissen wurde.

    Die erste Spielsperre sass Vukovic, der zusätzlich mit 2920 Franken gebüsst wurde, am Donnerstag im Spiel 3 der Serie ab. Zug führt 3:0 und kann am Samstag in Genf den Halbfinaleinzug perfekt machen.

  • Motorrad  

    Ein tragischer Unfall in Südfrankreich erschüttert die Motorrad-Szene. Der mehrfache Langstrecken-Weltmeister Anthony Delhalle ist bei Testfahrten am Donnerstag in Nogaro tödlich verunglückt.

    Die Endurance-Szene verliert mit dem 35-jährigen Franzosen einen seiner erfolgreichsten Fahrer. Dem Suzuki-Piloten waren neben fünf WM-Titeln auch Siege beim Bol d'Or sowie dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans gelungen.

  • NLA  

    Die Disziplinarkommission des Schweizerischen Eishockeyverbandes sperrt nach den Playoff-Spielen vom Donnerstag drei Spieler. In allen Fällen sind Checks gegen den Kopf eines Gegenspielers die Ursache. Maxim Lapierre vom HC Lugano muss nach der Attacke gegen Patrick Thoresen von den ZSC Lions ein Spiel aussetzen und eine Busse von 1230 Franken bezahlen. Thoresen seinerseits (im Bild rechts) wird für das Vergehen gegen Luca Fazzini vorsorglich für ein Spiel gesperrt, zudem wurde ein ordentlichen Verfahren gegen den Norweger eröffnet.

    Ebenfalls mit einer vorsorglichen Sperre und Eröffnung eines ordentlichen Verfahrens wurde Tim Traber von Genève-Servette nach einem Check gegen Dominik Schlumpf vom EV Zug bestraft. Alle drei sind am Samstag in der vierten Runde der Viertelfinalserien gesperrt. (sda)

  • NHL  

    Sven Bärtschi (im Bild links) gelingt in der NHL sein 16. Saisontor. Trotzdem müssen sich die Vancouver Canucks im Heimspiel gegen die New York Islanders nach Verlängerung 3:4 geschlagen geben. Bärtschi traf zu Beginn des Mittelabschnitts zum zwischenzeitlichen 2:1 für Vancouver. Der Langenthaler Stürmer schnappte sich im gegnerischen Drittel den Puck und liess Islanders-Goalie Thomas Greiss mit einer Finte aussteigen.

    Nach Toren von Anthony Beauvillier (30.) und Brock Nelson (40.) mussten die Canucks, bei denen auch Luca Sbisa zum Einsatz kam, im Schlussdrittel einem Rückstand hinterher rennen.

    Ebenfalls unter die Torschützen einreihen konnte sich Kevin Fiala. Der Uzwiler rettete bei Nashvilles Gastspiel in Los Angeles den Predators mit seinem achten Saisontreffer immerhin noch einen Punkt. Eine weitere Niederlage setzte es für Nino Niederreiter mit Minnesota ab. Die Wild verloren bei den Tampa Bay Lightning 1:4. Sven Andrighetto gab bei Colorados 3:2-Heimsieg gegen die New Jersey Devils im Schlussdrittels einen Assist zum zweiten Treffer der Avalanche. (sda)

  • Tennis  

    Viktorija Golubic gelingt auch am Turnier in Indian Wells der Befreiungsschlag nicht. Die 24-jährige Zürcherin unterliegt der Amerikanerin Lauren Davis in 2:42 Stunden mit 4:6, 6:4, 5:7.

    Seit der Finalqualifikation letzten Oktober in Linz mit dem Viertelfinalsieg gegen die amtierende Roland-Garros-Siegerin Garbiñe Muguruza läuft bei Viktorija Golubic (WTA 56) nicht mehr viel nach Wunsch. An fünf von sechs Turnieren scheiterte sie in der 1. Runde; einzig vor zwei Wochen in Dubai feierte Golubic gegen die Türkin Cagla Buyukakcay einen ersten Sieg.

    Der Marathon gegen die 18 Plätze besser klassierte und äusserst formstarke Lauren Davis (Turniersiegerin in Auckland, Viertelfinalistin in Dubai) bot ein permanentes Auf und Ab. Golubic war 4:6, 0:3 in Rückstand geraten, ehe sie einen dritten Satz erzwang. Im Entscheidungssatz führte zuerst Davis 3:1, dann Golubic 5:3. Am Ende gewann die 23-jährige Amerikanerin dank des grösseren Selbstvertrauens die entscheidenden Punkte.

    Noch vor sieben Monaten hatte Golubic gegen Davis in Cincinnati auf einem ähnlich schnellen Hartplatz mit 6:2, 6:4 gewonnen.

  • Boxen  

    Im Profiboxen dürfte eine neue weltumspannende Serie ins Leben gerufen werden. Unter dem Namen «Muhammad Ali Trophy» soll im September das Turnier World Boxing Super Series starten. Für die ausschliesslich im K.o.-Modus ausgetragenen Runden werden acht Boxer pro Gewichtsklasse benannt. In der ersten Staffel werden zwei Limits ausgewählt. Es geht um ein Preisgeld von 50 Millionen Dollar. Geplant sind sieben Kampfabende pro Limit, bis der Turniersieger feststeht. Das teilten die Veranstalter in New York mit.

    Die Serie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Geschäftsleuten aus den Bereichen Marketing, Fernsehen und Boxen. Dazu gehört auch der deutsche Promoter Kalle Sauerland, dessen Idee das Turnier seit mehr als drei Jahren ist. Federführend ist der Sportveranstalter Comosa AG in der Schweiz.

    Im Viertelfinal treten vier gesetzte gegen vier ungesetzte Boxer an. Das soll im September und Oktober geschehen. Die Halbfinals finden im Januar und Februar statt, die Finals im Mai 2018. Die Austragungsorte sollen weltweit verteilt sein. Welche Boxer teilnehmen dürfen, entscheidet eine Jury.

    Symbolisch eine Aufnahme des Kampfes zwischen Wladimir Klitschko (l.) und Tyson Fury. (28 November 2015) Bild: Keystone

  • Formel 1  

    Sebastian Vettel dreht an seinem letzten Testtag vor dem Saisonauftakt der Formel 1 die mit Abstand schnellste Runde. Der vierfache Weltmeister unterbot in seinem Ferrari die bis dato gültige Topmarke von Mercedes-Neuzugang Valtteri Bottas. Vettel benötigte 1:19,024 Minuten für die Runde auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona. Bei Bottas hatte die Uhr am Mittwoch bei 1:19,310 Minuten gestoppt.

    Für Sauber testete Marcus Ericsson am Vormittag über die volle Renndistanz und drehte 88 Runden. Am Nachmittag absolvierte Pascal Wehrlein kürzere Einheiten mit dem Fokus auf die verschiedenen Reifen. Dabei schaute für den Deutschen die neuntbeste Zeit (1:22,347) heraus.

    An Freitag enden die Testfahrten. Die neue Saison beginnt am 26. März in Melbourne.

    Montmelo (ESP). Formel-1-Testfahrten.

    Donnerstag: 1. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1:19,024 (155 Runden). 2. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes, 0,328 (52). 3. Esteban Ocon (FRA), Force India-Mercedes, 1,137 (137). 4. Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Renault, 1,392 (94). 5. Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari, 1,480 (119). 6. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 1,800 (128).

    Ferner: 9. Pascal Wehrlein (GER), Sauber-Ferrari, 3,323 (44). 11. Marcus Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari, 4,306 (88).

    13 klassiert.

  • Ski alpin  

    Lara Gut muss sich in Geduld üben. Das jedenfalls rät ihr lädiertes Knie. In einer Mitteilung auf Instagram teilt die Schweizer Ski-Königin einen Dialog, den sie angeblich mit dem Körperteil geführt hat.

    «Das vermisse ich am meisten», schreibt Gut zu einem Bild, das sie in Aktion an einem Skirennen zeigt. Das Knie antwortet, sie solle Geduld haben. «In ein paar Monaten sind wir wieder auf Schnee. Ich kann das besser und Du wirst bis zum Schluss des Schwungs auf dem Aussenski stehen bleiben.» Hier hat Gut ein kleines Teufelchen-Symbol eingefügt. Die Tessinerin dankt ihrem Knie, dass es an sie glaubt.

    Bild: Gut liegt nach dem Super G in Cortina d'Ampezzo im Zielraum. (29 Januar 2017)



  • Ski Freestyle  

    Marco Tadé holt an der Snowboard- und Freestyle-WM in der Sierra Nevada die erste Medaille für die Schweiz.

    Der 21-jährige Tessiner sicherte sich im Doppelrennen auf der Buckelpiste Bronze. Am Tag zuvor hatte Tadé den 3. Platz im Einzelrennen noch hauchdünn verpasst.

    Tadé setzte sich im kleinen Final gegen den Franzosen Sacha Theocharis durch, nachdem er in den Halbfinals gegen den Amerikaner Brasley Wilson den Kürzeren gezogen hatte. Gold holte wie bereits am Mittwoch der Japaner Ikuma Horishima.

    Bei den Frauen scheiterte Deborah Scanzio in den Viertelfinals.

  • Eishockey  

    Ausser der Schweiz und Kanada wird beim Spengler Cup 2017 kein anderes Land ein Nationalteam stellen. Dies bestätigt Gaudenz Domenig, der Präsident des HC Davos, gegenüber der NZZ.

    Die Idee für eine temporäre Neuausrichtung des ältesten Klubturniers im internationalen Eishockey war im letzten Dezember aufgekommen. Das Vorhaben würde vor allem dann Sinn machen, wenn die NHL während der Olympischen Spiele von Pyeongchang 2018 nicht pausiert. Da sich die Verhandlungen zwischen dem Weltverband IIHF und der NHL über eine Olympia-Teilnahme der NHL-Stars jedoch hinziehen und der HCD eine gewisse Planungssicherheit braucht, will Turnierdirektor Marc Gianola wiederum Klubteams einladen.

    Für das wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Südkorea angesetzte Turnier stehen nebst der Schweizer Verbands-Auswahl auch der HC Davos und das Team Canada als Fixstarter fest. Weiterhin steht eine Verpflichtung der chinesischen KHL-Franchise HC Kunlun Red Star im Raum.

  • Eishockey  

    Der Rekurs des HC Lugano gegen die Sperre von Julien Vauclair wurde vom Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey abgewiesen.

    Damit bleibt der 37-jährige Verteidiger nach erneuter Prüfung des Falls wegen einem Check gegen den Kopf von ZSC-Stürmer Inti Pestoni zum Playoff-Auftakt am vergangenen Samstag für drei Partien gesperrt.

    Eine Spielsperre hat Vauclair bereits am letzten Dienstag beim 4:3-Heimsieg verbüsst. Er bleibt somit für die Viertelfinal-Spiele 3 und 4 gesperrt. Neben der Sperre muss Vauclair eine Busse von 2920 Franken bezahlen.

  • Basketball  

    Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie kehrt Thabo Sefolosha (l.) mit den Atlanta Hawks in der NBA auf die Siegerstrasse zurück. Das Team des Romands bezwingt die Brooklyn Nets

    Von 48 Spielminuten stand der Schweizer NBA-Star 31 auf dem Parkett und kam dabei auf neun Punkte, acht Rebounds und drei Assists. Bester Werfer beim Team aus Georgia, das in der Eastern Conference auf Rang 5 liegt, war der Deutsche Dennis Schröder mit 31 Punkten.

    Eine Heimniederlage setzte es dagegen für Clint Capela ab. Der zweite Schweizer NBA-Söldner verlor mit den Houston Rockets gegen die Utah Jazz mit 108:115. Mit 19 Punkten war der Genfer Center hinter Superstar James Harden (35 Punkte) der zweitbeste Skorer in den Reihen der Rockets. Dazu liess er sich zwölf Rebounds notieren und komplettierte damit sein elftes Double-Double (Punkte und Rebounds in zweistelliger Höhe) in dieser Saison.

  • NHL  

    Mark Streit feiert auch in seinem dritten NHL-Spiel mit den Pittsburgh Penguins einen Sieg. Der Berner Verteidiger lässt sich beim 7:4-Auswärtserfolg bei den Winnipeg Jets zwei Assists gutschreiben.

    Streit scheint sich nach seinem spektakulären Transfer vor Wochenfrist zu Pittsburgh nahtlos ins Team eingefügt zu haben. Wie bereits in seinem ersten Spiel für die Penguins, als er mit einem Tor und einem Assist einen Einstand nach Mass gefeiert hat, gelangen ihm auch beim Gastspiel in Winnipeg wieder zwei Skorerpunkte. Der Berner leistete beim Umschwung im Mitteldrittel zweimal im Powerplay die Vorarbeit.

    Pittsburgh drehte die Partie mit vier Toren im zweiten Drittel. Innert 57 Sekunden verwandelten die Gäste ein 2:3 zu einem 5:3. Matchwinner waren Nick Bonino mit drei Toren und Superstar Jewgeni Malkin mit zwei Toren und einem Assist. Malkin lieferte sich im Startdrittel ausserdem einen Faustkampf und komplettierte damit seinen «Gordie Howe Hattrick».

  • F1  

    Die Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein (im Bild) und Marcus Ericsson belegen am zweiten Tag der Abschlusstestfahrten im spanischen Montmelo die Plätze 11 und 13 - bei 14 gestarteten Fahrern.

    Wehrlein, der am Dienstag seine ersten Runden im Sauber C36 gedreht hatte, fuhr in der besten seiner 59 Runden knapp vier Zehntel schneller als sein schwedischer Teamkollege, der in der Nachmittagssession 47 Runden zurücklegte.

    Die beste Zeit des Tages fuhr Mercedes-Neuzugang Valtteri Bottas. Der 27-jährige Finne benötigte bei seinem schnellsten Versuch auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona 1:19,310 Minuten, womit er so schnell wie noch keiner in diesem Jahr war. Felipe Massa bestätigte als Zweiter mit 0,110 Sekunden hinter Bottas seine starke Vorstellung vom Vortag, als er im Williams der Beste des Tages gewesen war.

  • Basketball  

    Beim NBA-Spiel zwischen den Phoenix Suns und den Washington Wizards ist das Gorilla-Maskottchen der Suns mitten im Spiel auf das Spielfeld gehechtet. Bei näherem Hinsehen wird ersichtlich: Der Affe sprang einem Objekt nach, das auf das Spielfeld rollte. Kenner interpretieren die Aktion denn auch wohlwollend: Der Primat habe wohl potentielle Verletzungen der Spieler verhindert.




    Beim Stunt handelte es sich also nicht um eine geplante Showeinlage, für die der Affe normalerweise bekannt ist.


    Die Dunk-Highlights des Affen aus dem Jahr 2014. Video: Youtube

  • Ski alpin  

    Katja Grossmann gewinnt an den Junioren-Weltmeisterschaften in Are die Silbermedaille in der Abfahrt. Bei den Männern sorgt Marco Gämperle als Fünfter für das beste Schweizer Resultat. Grossmann hatte an den zwei Tagen zuvor mit den Trainingsrängen 12 und 10 (noch) nicht zu überzeugen gewusst. Doch die knapp 20-jährige Bernerin konnte sich im schwedischen Skiort, wo 2019 auch die WM der Elite (erneut) stattfinden wird, im Rennen deutlich steigern. Letztlich musste sie sich einzig Alice Merryweather um zwei Hundertstel geschlagen geben.

    Die ein Jahr ältere Amerikanerin, die im Weltcup nach fünf Starts noch ohne Punkte dasteht, war in den Trainings gar noch weiter zurückgelegen als Grossmann. Bronze ging in der ersten von elf Entscheidungen in Are an die Deutsche Kira Weidle (0,43 Sekunden zurück).

    Grossmann befand sich am Mittwoch zunächst auf Goldkurs. Bei der ersten Zwischenzeit nach rund einem Viertel der Strecke lag sie noch um 0,32 Sekunden vor Merryweather. Die Berner Oberländerin aus dem C-Kader von Swiss-Ski kam im Weltcup noch nie zum Einsatz, im Europacup allerdings fuhr sie in den Speed-Disziplinen schon mehrmals in die Top Ten. Ihr Bestresultat in dieser Saison war der 2. Rang in der Abfahrt von Saalbach-Hinterglemm im Januar.

    In der Abfahrt der Männer blieben die Schweizer ohne Medaille. Dem fünftklassierten Ostschweizer Marco Gämperle fehlten 0,17 Sekunden zu Bronze. Wie im Frauen-Rennen ging Gold an die USA. Sam Morse siegte mit 0,38 Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Alexander Prast. Dritter wurde der Österreicher Raphael Haaser (0,50 zurück).

  • Basketball  

    Dirk Nowitzki erreicht beim 122:111 der Dallas Mavericks über die Los Angeles Lakers als erst sechster NBA-Profi die 30'000-Punkte-Marke.

    Nowitzki kam beim ungefährdeten Heimsieg der Texaner auf 25 Punkte und erhöhte damit sein Total in der Liga auf 30'005 Zähler. Der 38-jährige Deutsche knackte die 30'000-Punkte-Marke in der National Basketball Association als erster Ausländer und als erst sechster Spieler nach Kareem Abdul-Jabbar (38'387), Karl Malone (36'928), Kobe Bryant (33'643), Michael Jordan (32'292) und Wilt Chamberlain (31'419).
    Nowitzki spielt seit 1998 für die Dallas Mavericks und holte mit den Texanern 2011 den NBA-Titel. Durch den Erfolg am Dienstag über die Lakers hat Dallas den Rückstand auf die Playoff-Plätze auf zwei Siege verkürzt.




    Während Nowitzki gewann, reichten einem anderen Starspieler 58 Punkte nicht zum Sieg. Oklahoma City unterlag den Portland Trail Blazers trotz einer Glanzleistung von Russell Westbrook mit 121:126. Für die Thunder war es die vierte Niederlage hintereinander.
    Liga-Topskorer Westbrook, der von 39 Wurfversuchen deren 21 traf, verbesserte seine persönliche Bestleistung um vier Punkte. Einzig Klay Thompson (Golden State) hatte in dieser Saison mit 60 Punkten ein höheres Total erreicht.

  • Tennis  

    Die Weltranglisten-Erste Serena Williams sagt ihre Teilnahme an den Turnieren von Indian Wells und Miami ab. Probleme am linken Knie behindern die Amerikanerin derzeit.

    Damit wird Angelique Kerber in zwei Wochen wieder unabhängig von ihrem Abschneiden im kalifornischen Wüstenort die Weltnummer 1. Serena Williams hat seit ihrem Sieg beim Australian Open keine Partie mehr bestritten.

  • Auto  

    Pascal Wehrlein (Bild) hat seine ersten Runden im Sauber C36 gedreht. Der neue Pilot des Hinwiler Rennstalls absolvierte bei den Tests in Montmelo 47 Runden. Tagesschnellster war Williams-Fahrer Felipe Massa.

    Wehrlein hatte den ersten mehrtägigen Testblock auf dem Circuit de Catalunya von Montmelo wegen der Nachwirkungen einer Rückenverletzung verpasst. Zum Auftakt der zweiten Tranche konnte er nun eingreifen. Wehrlein drehte in der Morgensession 47 Runden und realisierte die elftschnellste Zeit. Teamkollege Marcus Ericsson, der am Nachmittag das Steuer übernahm, bewältigte 53 Runden und war als Zwölfter unter den 13 Gestarteten knapp drei Zehntel langsamer.

    «Ich bin glücklich, wieder im Auto zu sitzen nach den Problemen mit dem Rücken, die ich hatte. Es war ein tolles Gefühl», befand Wehrlein. Der 22-jährige Deutsche wird am Mittwoch wiederum die Morgensession bestreiten.

  • Basketball  

    Clint Capelas Houston Rockets verloren bei den San Antonio Spurs 110:112. Es war eine ärgerliche Niederlage für die Gäste. Nach dem 8:7 lagen diese bis zum 71:71 in der viertletzten Minute des dritten Viertels stets vorne. Sechs Minuten zuvor hatten die Rockets noch 62:49 geführt. Der maximale Vorsprung betrug 16 Punkte. Im Schlussabschnitt stand es zwischenzeitlich 98:91 für Houston und 39,7 Sekunden vor dem Ende 108:107. Danach gelangen den Spurs fünf Punkte in Serie zum 112:108 – allesamt durch Kawhi Leonard erzielt, der 39 Zähler totalisierte.

    Bei Houston verzeichnete James Harden ebenfalls 39 Punkte. Capela kam während beinahe 25 Minuten Einsatzzeit auf zwölf Punkte und neun Rebounds. Der 22-jährige Genfer brachte sechs seiner elf Abschlüsse im Korb unter. Es war für die Rockets, die immer noch das drittbeste Team der Liga sind, die dritte Niederlage in den letzten elf Spielen.

    Thabo Sefolosha erlitt mit den Atlanta Hawks eine 111:119-Heimniederlage gegen die Golden State Warriors, die Nummer 1 in der NBA. Auch die Hawks hatten lange Zeit die Vorteile auf ihrer Seite. Nach dem 8:7 führten sie stets bis zum 66:66 zu Beginn des dritten Viertels, einmal gar mit 15 Punkten (52:37). Nach dem 69:70 legten die Warriors einen Zwischenspurt zum 87:76 hin, worauf Atlanta nur noch einmal bis auf einen Punkt (93:94) herankam. Sefolosha musste sich bei der dritten Niederlage der Hawks in Serie mit fünf Punkten und vier Rebounds begnügen. Mit einer Bilanz von 34:29 Siegen befindet sich Atlanta als Fünfter der Eastern Conference dennoch auf Playoff-Kurs.

  • Eishockey  

    Joe Thornton hat in der Nacht auf Dienstag gleich doppelt Grund zur Freude. Der 37-Jährige gewinnt mit San Jose 3:2 auswärts gegen Winnipeg und erzielt seinen 1000. Assist in der NHL-Qualifikation.

    Thornton leitete 26 Sekunden vor dem Ende das 3:1 ein, das der zweifache Torschütze Joe Pavelski ins leere Gehäuse schoss. Der Starcenter von San Jose, der mit einer Schweizerin verheiratet ist und mit dem HC Davos 2005 den Meistertitel gewann, ist erst der 13. Spieler in der Geschichte der NHL, der 1000. Assists in der Regular Season realisiert hat.
    In der laufenden Spielzeit war es für ihn der 36. Assists. «Ehrlich gesagt hatte ich Glück, all die Jahre gesund zu bleiben und mit vielen guten Torschützen zu spielen», gab sich Thornton bescheiden. Die Sharks, die Organisation der Schweizer Timo Meier und Mirco Müller, feierten derweil den vierten Sieg in den letzten fünf Partien und führen die Pacific Division weiterhin klar an. Für Thornton könnte sich in dieser Saison die letzte Chance bieten, erstmals den Stanley Cup zu holen.

    Ein seltenes Negativerlebnis gab es für Washington. Die Capitals erlitten beim 2:4 gegen die Dallas Stars die erste Heimniederlage nach 15 Siegen. Letztmals hatten sie am 29. Dezember vor heimischem Publikum verloren. Dabei verzeichnete das beste Team der Liga doppelt so viele Torschüsse wie Dallas (44:22).

  • Eishockey  

    Der HC Lugano muss die nächsten drei Spiele auf Julien Vauclair verzichten. Dieser hatte zum Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie am vergangenen Samstag ZSC-Stürmer Inti Pestoni gegen den Kopf gecheckt. Neben der Sperre muss Vauclair noch 2920 Franken Busse bezahlen.

    Nicht sanktioniert wurde von der Verbandsjustiz der Zusammenstoss des Lugano-Verteidigers mit dem Zürcher Robert Nilsson. Der Topskorer der Lions fällt mit einer Knieverletzung bis Saisonende aus.

  • Formel 1  

    Sauber-Pilot Pascal Wehrlein kann an den abschliessenden Formel-1-Tests in Montmelo bei Barcelona teilnehmen. Der 22-jährige Deutsche bekam nach einer verletzungsbedingten Zwangspause von den Ärzten Grünes Licht für seinen Start bei den Probefahrten von Dienstag bis Freitag. Wehrlein soll gleich am Eröffnungstag in den neuen Wagen steigen und die ersten Runden mit dem C36 drehen.

    Wehrlein hatte sich im Januar bei einem Unfall beim sportlich wertlosen «Race of Champions» in Miami eine Wirbelverletzung im Nacken zugezogen. Daraufhin konnte er nicht bei den ersten Probefahrten auf dem Circuit de Catalunya von letzter Woche mitwirken. Er wurde im Hinwiler Rennstall durch Ferrari-Reservist Antonio Giovinazzi ersetzt. Die Formel-1-Saison startet mit dem ersten Grand Prix am 26. März in Australien.

  • Golf  

    Der Zürcher Golfer Marco Iten hätte den Einstieg bei den Profis auf der Pro Golf Tour kaum besser gestalten können. Nach etlichen Spitzenrängen gelingt ihm in El Jadida in Marokko der erste Sieg. Auf der 1997 gegründeten und in Deutschland beheimateten Pro Golf Tour, einem Circuit der dritten Kategorie im europäischen Profigolfsport, realisierte Iten den achten Sieg eines Schweizers, den ersten seit dem September 2015, als der Thurgauer Benjamin Rusch im deutschen Adendorf gewonnen hatte.

    Letzten September, als er noch Amateur war, gewann Iten in Bogogno in Norditalien ein Vorausscheidungsturnier in der Qualifikation für die Europa-PGA-Tour. Der jetzige Erfolg kann für ihn weit nützlicher sein, weil die besten fünf Spieler der Pro Golf Tour am Ende der Saison auf die zweite Stufe, die Challenge Tour, aufsteigen. An den vier vorangegangenen Turnieren der Pro Golf Tour erreichte Iten die Ränge 11, 8, 3 und 2. Nach diesen ausgezeichneten Leistungen ist er der Leader der Gesamtwertung. (sda)

  • Eishockey  

    Verteidiger Kevin Fey (26) wird dem Playoff-Viertelfinalisten Biel in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Laut der Zeitung «Journal du Jura» erlitt Fey am Samstag bei der 1:2-Overtime-Niederlage der Seeländer in Bern zum Playoff-Auftakt eine Schulterverletzung.

    Die Verletzung zog sich Fey in seinem ersten Einsatz in jener Partie zu. Fey realisierte in 43 NLA-Saisonspielen vier Tore und 15 Skorerpunkte für die Seeländer.

  • Rad  

    Den Schweizer Radprofi Michael Schär zieht sich bei seinem Sturz in der ersten Etappe von Paris - Nizza Brüche des rechten Schlüsselbeins und des Darmbeins im Beckenbereich zu.

    Das Mehretappenrennen Paris - Nizza endete für den 30-jährigen Luzerner vom Team BMC bereits am ersten Tag schmerzhaft. Er stürzte 20 km vor dem Ziel in Bois d'Arcy im zweiten Teil des Feldes, nachdem vor ihm der Franzose Romain Bardet zu Fall gekommen war.

    Da die Brüche nicht verschoben sind, ist eine Operation nicht nötig. Schär wird jedoch gemäss Teamarzt vier bis sechs Wochen nicht auf dem Rad sitzen können, ehe er behutsam wieder mit dem Training beginnen kann. «Vor allem die Hüfte schmerzt sehr», liess der Schweizer auf der Website seines Teams ausrichten. "Vor allem aber bin ich enttäuscht, dass ich meine Saison bereits wieder unterbrechen muss."

  • NHL  

    Fast alle Schweizer Spieler in der NHL sind in der Nacht auf Montag mit ihren Teams erfolgreich. Nur Sven Andrighetto verliert bei seinem Debüt mit Colorado.

    Skorerpunkte konnten sich die Schweizer NHL-Söldner zwar keine gutschreiben lassen, doch alle hatten Grund zur Zufriedenheit. Mark Streit gewann auch sein zweites Spiel nach dem spektakulären Transfer zu den Pittsburgh Penguins. Im Heimspiel gegen Buffalo gelang die Wende nach einem Fehlstart mit einem 0:3-Rückstand nach dem ersten Drittel. Matchwinner bei der Wende waren Justin Schultz mit einem Tor und zwei Assists sowie Superstar Jewgeni Malkin mit einem Treffer und einem Assist.

    Nino Niederreiter kam mit den Minnesota Wild zu einem 3:1-Erfolg gegen die San Jose Sharks. Die Vancouver Canucks mit Luca Sbisa und Sven Bärtschi wahrten ihre nur noch geringen Playoff-Chancen durch einen 2:1-Auswärtssieg bei den Anaheim Ducks.

    Ein wenig Grund zur Freude hatte trotz einer Niederlage auch Sven Andrighetto. Der Zürcher erhielt sein Arbeitsvisum für die USA und kam erstmals seit seinem Transfer von Montreal zu Colorado wieder zum Einsatz. Das Team aus Denver verlor beim 0:3 gegen die St. Louis Blues im 64. Spiel zum 47. Mal. Die Avalanche sind damit das schlechteste Team der Liga. Andrighetto kam zu gut 15 Einsatzminuten.

  • Eishockey  

    Die Frauen der ZSC Lions wurden zum zweiten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt Schweizer Eishockey-Meister. Im Final setzten sich die Löwinnen in der Best-of-5-Serie mit 3:0 Siegen gegen Lugano durch.

    Zum Abschluss gab es in Küsnacht ZH einen 3:0-Heimerfolg des Qualifikations-Siegers gegen die Tessinerinnen. Alle drei Tore erzielten die Gastgeberinnen in den letzten fünf Minuten. Dabei ragte die Schottin Angela Taylor (29) mit zwei Toren und einem Assist heraus. Zwei der drei Treffer erzielten die ZSC Lions in Überzahl. Nina Waidacher sorgte sechs Sekunden vor Spielende in Überzahl für den Schlusspunkt.

    Mit dem jüngsten Triumph realisierten die Zürcherinnen die erfolgreiche Titelverteidigung. Davor hatten sie von 2011 bis 2013 gar dreimal in Serie gewonnen. Dazwischen triumphierte das in den letzten beiden Playoff-Finals unterlegene Lugano seinerseits zweimal in Folge. (Bild: www.lions-frauen.ch)

    Zur grossen Freude der grossen Organisation holten die Frauen der GCK Lions ebenfalls am Sonntag den Titel in der NLB. Sie schlugen in Hasle-Rüegsau BE Brandis Juniors mit 5:4.

  • Darts  

    Schocknachricht für alle Fans von Raymond van Barneveld: Der 49-jährige Darts-Star hat via Facebook seinen sofortigen Rücktritt vom Darts erklärt. «Von heute an wird es Zeit, das Leben zu geniessen und Darts Darts sein zu lassen», schrieb der Niederländer auf seiner privaten Facebook-Seite. Auf Twitter folgten sofort Kommentare zur Nachricht.


  • Eishockey  

    Qualifikationssieger Langenthal und Vorjahresfinalist Rapperswil-Jona Lakers schlugen in den Eishockey-Playoffs der NLB auf Finalkurs ein. Der SC Langenthal gewann ein grandioses Spektakel gegen Ajoie mit 7:6 nach Verlängerung, die St. Galler setzten sich in La Chaux-de-Fonds mit 4:2 durch.

    Eine Rauferei ermöglichte Langenthal gegen Liga-Meister Ajoie (Bild) eine wundersame Wende. Langenthal hatte zwar einen Blitzstart hingelegt und nach sieben Minuten 2:0 geführt, kurz vor der zweiten Pause führte Ajoie aber scheinbar vorentscheidend mit 5:2. Dann liess sich Ajoies Goalgetter Philipp-Michael Devos beim Austausch von Zärtlichkeiten provozieren. Das führte dazu, dass die Gäste aus dem Jura im Schlussabschnitt während 16 Minuten ohne ihren Topskorer auskommen mussten. Der Gastgeber nützte Devos' Abwesenheit zur erfolgreichen Aufholjagd.

    Zum Matchwinner für die Oberaargauer avancierte in der 65. Minute Arnaud Montandon, dem mit dem 57. Torschuss der Oberaargauer das 7:6-Siegtor gelang.

  • Eishockey  

    Julien Vauclair vom HC Lugano droht für die kommenden Partien in der Viertelfinalserie gegen die ZSC Lions eine Sperre. Gegen den Luganesen wurde wegen eines Checks gegen den Kopf von Inti Pestoni bei der 3:4-Niederlage zum Playoff-Auftakt am Samstag ein ordentliches Verfahren eröffnet.

  • Ski nordisch  

    Seraina Boner, die am Donnerstag mit der Schweizer Frauen-Staffel an den Weltmeisterschaften in Lahti im Einsatz gestanden hatte, lief beim 18. Engadin Frauenlauf in den 2. Rang.

    Die Bündnerin verlor auf den 17 km in der Skating-Technik 24,8 Sekunden auf die Schwedin Maria Gräfnings, die nach knapp 43 Minuten im Ziel eintraf. Die Walliserin Rahel Imoberdorf wurde Dritte.

    Der «Engadiner» über 42 km findet kommenden Sonntag statt. Auch Dario Cologna wird am Start sein.

  • Schwingen  

    Das Jubiläums-Schwingfest 2020 findet in Appenzell statt. Das haben die 221 stimmberechtigten Delegierten heute an der Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes in Marin-Epagnier entschieden.

    Nachdem Grenchen noch vor der Versammlung seine Bewerbung zurückgezogen hatte, blieben noch vier Kandidaten übrig, das ESV-Schwingfest zum 125-Jahr-Jubiläum 2020 auszutragen. Die Entscheidung fiel erst im vierten Wahlgang. Nachdem zuerst Bern im zweiten und Luzern im dritten Wahlgang ausgeschieden waren, standen noch Appenzell und Neuenburg zur Auswahl. Die Ostschweizer machten schliesslich mit 142:76-Stimmen das Rennen

  • Ski  

    Sofia Goggia gewinnt bei der Olympia-Hauptprobe in Jeongseon in Südkorea auch den Super-G. Die Italienerin siegt erneut mit knappem Vorsprung vor der Amerikanerin Lindsey Vonn.

    Jasmine Flury war die mit Abstand beste Schweizerin. Die Bündnerin aus Davos wurde Fünfte und steigerte ihr Bestergebnis im Weltcup erneut, nachdem sie tags zuvor in der Abfahrt Siebente geworden war. Michelle Gisin wurde Siebzehnte und gewann in ihrem vierten Weltcup-Super-G zum ersten Mal Punkte in dieser Sparte.
    Im Super-G beim Finale in Aspen wird Jasmine Flury zusammen mit Corinne Suter, die am Sonntag nur Platz 21 belegte, und Joana Hählen am Start sein.

    Am Samstag in der Abfahrt hatten sieben Hundertstel den Ausschlag zugunsten von Sofia Goggia gegeben, nun lag die Italienerin vier Hundertstel vor Lindsey Vonn.
    Sofia Goggia war in diesem Winter auch im Super-G schon aufs Podest gefahren. In Lake Louise war sie Dritte geworden, in Cortina, im zuvor letzten Rennen in dieser Disziplin, Zweite.

  • NBA  

    Clint Capela kommt in der NBA immer besser in Fahrt. Der Center erzielt beim 124:109 der Hoston Rockets gegen die Memphis Grizzlies mit 24 Punkten eine Karrriere-Bestleistung.

    Nur Superstar James Harden erzielte mehr Zähler (33) als der Genfer, der in 28 Einsatzminuten zudem elf Rebounds verbuchte. Seine zuvor beste Punkteausbeute hatte Capela Anfang Februar realisiert (22).

    Dank dem 44. Sieg im 63. Spiel festigten die Rockets ihren dritten Platz in der Western Conference. Die Playoff-Qualifikation ist dem Team aus Texas kaum mehr zu nehmen.

  • Tennis  

    Rafael Nadal verpasst am ATP-Turnier in Acapulco seinen 70. Turniersieg. Der Spanier unterliegt im Final dem Amerikaner Sam Querrey überraschend 3:6, 6:7 (3:7).

    Nach Siegen gegen David Goffin, Dominic Thiem und Nick Kyrgios setzte sich Querrey auch erstmals in seiner Karriere gegen Rafael Nadal (ATP 6) durch und feierte den grössten Sieg seiner Karriere. Auf dem Weg zu seinem 9. ATP-Titel schlug die Nummer 40 der Welt im Final 19 Asse.
    Für Nadal war es die erste Niederlage in Acapulco, nachdem er das Turnier an der mexikanischen Pazifikküste zweimal - allerdings noch auf Sandbelag - gewonnen hatte.

  • Eishockey NHL  

    Sven Bärtschi trumpft in der NHL beim 4:3-Sieg der Vancouver Canucks auswärts gegen die Los Angeles Kings gross auf. Der Schweizer Stürmer trifft zweimal.

    Im zweiten Spiel nach seinem Comeback nach einer einmonatigen Verletzungspause schoss Bärtschi das 1:0 und das 3:0, wobei der Langenthaler bei seinen Saisontoren 14 und 15 jeweils einen Abpraller verwertete. Die Canucks, bei denen auch Luca Sbisa zum Einsatz kam, gaben in der Schlussphase den zwischenzeitlichen 4:0-Vorsprung beinahe noch aus der Hand.

    Weniger Erfolg war den anderen Schweizern beschieden. Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala verloren mit den Nashville Predators gegen die Chicago Blackhawks 3:5, befinden sich aber weiterhin auf Kurs Richtung Playoffs. Denis Malgin war bei der 1:2-Niederlage der Florida Panthers gegen die Dallas Stars nur Ersatz.

    Sven Andrighetto muss sich bei den Colorado Avalanche nach seinem Wechsel von den Montreal Canadiens weiter gedulden. Der Zürcher kam auch bei der 1:6-Niederlage des schlechtesten Teams der Liga gegen die Winnipeg Jets nicht zum Einsatz. Für Colorado war es im 63. Spiel die 46. Niederlage der Saison.

  • Leichtathletik  

    Selina Büchel (g. l.) erhält am Sonntag an den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad die Möglichkeit, ihren Titel über 800 m zu verteidigen. Die 25-jährige Toggenburgerin musste allerdings hart kämpfen, um den Final zu erreichen. Mit 2:03,23 Minuten erreichte sie in ihrem Halbfinal hinter der Britin Shelayna Oskan-Clarke den 2. Platz –die ersten drei kamen weiter.

    Léa Sprunger dagegen enttäuschte. Die favorisierte Weltjahresbeste über 400 m wurde im Final nach ausgezeichnetem Start nach hinten durchgereicht. Die Romande belegte in 53,08 nur den 5. Rang.

    Pascal Mancini gelang im 60-m-Final kein Exploit. Der Freiburger belegte in 6,70 Sekunden Platz 6. Die Medaillen verpasst er in seinem zweiten EM-Final nach 2015 (5. in Prag) um sieben Hundertstel.

  • Tennis  

    Im dritten Turnier des Jahres gewinnt die Weltnummer 1 Andy Murray ihren ersten Titel. In Dubai lässt er im Final dem ungesetzten Fernando Verdasco mit 6:3, 6:2 keine Chance.

    Nach dem frühen Ausscheiden der Mitfavoriten Stan Wawrinka, Roger Federer und Gaël Monfils war der erste Sieg Murrays im Emirat fast schon zur Pflicht geworden. Nachdem der Schotte im Viertelfinal gegen Philipp Kohlschreiber sieben Matchbälle abgewehrt hatte, gab er sich in der Folge keine Blösse mehr.

    In der Weltrangliste vergrössert der Schotte seinen Vorsprung auf Djokovic, der in Acapulco früh ausschied, auf 2215 Punkte. Das sind mehr als es für einen Grand-Slam-Sieg gibt.

  • Ski Nordisch  

    Die Weltmeisterschaften in Lahti endeten für die Schweizer Skispringer vorzeitig. Gregor Deschwanden, Andreas Schuler, Killian Peier und Simon Ammann verpassten im Team-Springen den angepeilten Finaldurchgang der Top 8 deutlich. Die Schweizer wurden 10. und hielten einzig die USA und Kasachstan in Schach.

    Vom Schweizer Quartett zeigte bloss Simon Ammann (Bild) einen starken Sprung. Der Toggenburger segelte auf 123,5 m und zeigte eine schöne Landung. Dieser Sprung gibt ihm Moral, wie auch seine Reaktion im Auslauf zeigte.

    Gold holte sich Polen, Silber ging an Norwegen, Bronze sicherte sich Österreich.

  • Leichtathletik  

    Sämtliche Schweizer Sprinterinnen und Sprinter qualifizieren sich an den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad für die Halbfinals. Mujinga Kambundji erreichte als Erste ihrer Vorlauf-Serie die nächste Runde. Mit 7,24 Sekunden erzielte die 24-jährige Bernerin die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen. Sie hat allerdings noch einige Reserven. «In der Hälfte merkte ich, dass ich vorne bin, und dann lief ich locker fertig», sagte Kambundji.

    Auch Ajla Del Ponte und Sarah Atcho schafften den Einzug in die Top 24. Erstere verbesserte mit 7,35 Sekunden die persönliche Bestzeit um drei Hundertstel. Dies reichte in ihrem Vorlauf zum 3. Platz und zum 10. Rang insgesamt. Atcho kam in ihrer Serie mit 7,36 Sekunden als Vierte weiter. Die Halbfinals finden am Sonntagnachmittag statt.

    Im Gegensatz zu den Frauen überstanden bei den Männern nur 16 Athleten die erste Runde. Wie Kambundji liess auch Pascal Mancini in seinem Lauf sämtliche Gegner hinter sich. Der 27-jährige Freiburger war allerdings in der langsamsten Serie eingeteilt. Mit 6,76 Sekunden beendete er die Vorläufe als Gesamt-13.

    Die Halbfinals stehen bereits am Abend um 18.35 Uhr auf dem Programm, der Final findet um 20.57 Uhr statt. An den Hallen-Europameisterschaften vor zwei Jahren in Prag belegte Mancini den 5. Rang. Insofern wäre ein Scheitern in den Halbfinals eine Enttäuschung.

  • Eishockey  

    Die Spielsperre gegen Tim Ramholt von Kloten ist aufgehoben worden. Der Verteidiger darf damit am Samstag im ersten Spiel der NLA-Abstiegsrunde gegen Fribourg-Gottéron spielen.

    Das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey habe den Rekurs von Kloten vollumfänglich gutgeheissen, hiess es in einer Medienmitteilung des Verbandes.

    Ramholt war erstinstanzlich wegen eines angeblichen Schlags gegen den Schiedsrichter für eine Partie gesperrt und mit einer Busse von 1230 Franken belegt worden. Für das Vergehen, das nun offensichtlich trotzdem keines war, hatte er im Spiel am 25. Februar in Genf bereits einen Restausschluss kassiert.

  • Ski alpin  

    Die Italienerin Sofia Goggia gewinnt die Abfahrt in Jeongseon und feiert ihren ersten Weltcup-Sieg. Die Italienerin schlägt die favorisierte Amerikanerin Lindsey Vonn um sieben Hundertstel. Bestklassierte Schweizerinnen waren Jasmine Flury und Corinne Suter als Siebente beziehungsweise Neunte. Jasmine Flury ist damit so gut klassiert wie noch nie im Weltcup und qualifizierte sich bei letzter Gelegenheit für das Weltcup-Finale in Aspen. Als zweite Schweizer Abfahrerin wird in Colorado Corinne Suter dabei sein. Michelle Gisin wurde in ihrer vierten Weltcup-Abfahrt Zwölfte. Die Engelbergerin verpasste die Startberechtigung für die letzten Weltcup-Abfahrt des Winters ebenso wie Fabienne Suter, die nach Rang 19 in Jeongseon in der Disziplinen-Wertung nunmehr Platz 26 einnimmt. Die ersten 25 dürfen teilnehmen.

    Jasmine Flury, Corinne Suter und Michelle Gisin waren im ersten Drittel der Strecke deutlich schneller unterwegs gewesen als Sofia Goggia. Jasmine Flury wies bei der zweiten Zwischenzeit 45 Hundertstel, Corinne Suter 62 Hundertstel und Michelle Gisin sogar 71 Hundertstel Vorsprung auf.
    Neun Podestplätze weist Sofia Goggia in ihrer Saisonbilanz aus, gewonnen hatte sie allerdings noch nie. Nun aber, bei der Olympia-Hauptprobe in Südkorea, schlug für die stets fröhliche Italienerin die grosse Stunde. Der Sieg kommt überraschend, zumal Lindsey Vonn in den beiden Trainings einen bestechenden Eindruck hinterlassen hatte und zweimal Bestzeit gefahren war.

    Die sieben Hundertstel sind exakt jene Differenz, mit der Lindsey Vonn in der WM-Abfahrt in St. Moritz das Duell um die Bronzemedaille gegen Sofia Goggia zu ihren Gunsten entschieden hatte. Die Weltmeisterin Ilka Stuhec belegte Platz 3, so dass die Entscheidung im Kampf um den Sieg in der Disziplinen-Wertung beim Saisonabschluss in Aspen fallen wird. Die Slowenin führt das Klassement mit 97 Punkten Vorsprung an.

  • NBA  

    Nach zuletzt zwei Siegen müssen die Atlanta Hawks in der NBA eine Niederlage einstecken. Gegen die Cleveland Cavaliers verliert das Team von Thabo Sefolosha 130:135.

    Im vierten Spiel nach seiner Rückkehr - Sefolosha hatte seinem Team wegen einer Leistenverletzung einen Monat gefehlt - kam der Romand auf fünf Punkte und fünf Assists. Sefolosha konnte die Niederlage gegen den NBA-Champions des letzten Jahres nicht verhindern.

    Atlanta gelang ein guter Auftritt, wurde von Cleveland aber mit erfolgreichen Distanzwürfen dominiert. 25mal trafen die Cavaliers von der Dreipunkte-Linie aus.

    Damit stellte das Team um Superstar LeBron James einen neuen NBA-Rekord auf. Die Cavaliers verbesserten die Bestmarke von 24 «Dreiern», die erst im Dezember von den Houston Rockets aufgestellt worden war.

  • Eishockey  

    Mark Streit gelingt ein perfekter Einstand mit den Pittsburgh Penguins. Beim 5:2-Sieg gegen Tampa Bay Lightning erzielt der Berner einen Treffer und einen Assist für seinen neuen Verein.

    Besser hätte das Debüt mit Pittsburgh für Streit fast nicht laufen können. Nachdem Nikita Kutscherow in der 42. Minute das 2:2 für Tampa Bay erzielt hatte, schoss der Routinier nur 88 Sekunden danach auf Zuspiel von Superstar Sidney Crosby den dritten Treffer für den Titelverteidiger.

    Es war der entscheidende Treffer in diesem Spiel. Später steuerte Streit im Powerplay auch noch einen Assist zum 4:2 bei. Hinter Doppeltorschütze Jewgeni Malkin wurde Streit zum zweitbesten Spieler der Partie auserkoren.

    «Ein verrückter Nachmittag»

    Der Berner hatte diese Woche den Verein gewechselt. Von den Philadelphia Flyers wurde der 39-Jährige via Tampa Bay zu Pittsburgh transferiert. Nun debütierte Streit ausgerechnet gegen jenen Verein, der ihn nach dem Engagement gleich wieder abgegeben hatte.

    Ausgerechnet gegen die Tampa Bay Lightning feiert Mark Streit seine Premiere bei seinem neuen Verein. Virtuell machte er einen Umweg via Florida, am Ende wechselte der 39-jährige Berner jedoch innerhalb des Bundesstaats von Philadelphia zu Pittsburgh. «Witzig, nicht?», meint er zum speziellen Duell. Es sei «ein verrückter Nachmittag» und eine neue Erfahrung gewesen, kommentierte er den Tag des Transferschlusses.

    Der Veteran wird wohl in der zweiten Linie auflaufen und im Powerplay eine wichtige Rolle spielen. Er reagierte überrascht auf seinen Transfer, konnte sich aber schnell damit abfinden. «Ich habe mich gut eingelebt», sagt er mit einem Lachen. «Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Alle waren super.» Man spüre dass Pittsburgh, der Stanley-Cup-Champion der letzten Saison, eine grossartige Organisation sei. «Ich mag es, wie sie spielen.»

    Pittsburghs Trainer Mike Sullivan übertrug Streit gleich viel Verantwortung. Der Berner spielte in der nominell zweiten Verteidigung und spielte im Power- und Boxplay. Streit stand während insgesamt 19:31 Minuten auf dem Eis und schoss viermal auf das gegnerische Tor.


  • Leichtathletik  

    Lea Sprunger qualifiziert sich an den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad über 400 m souverän für den Final.

    Am Sonntag wird Lea Sprunger 27 Jahre alt. Die Chancen stehen gut, dass sich die Waadtländerin gleich selber das grösste Geschenk machen wird. Jedenfalls unterstrich die Weltjahresbeste am ersten Tag eindrücklich, dass der Sieg im Final am Samstagabend um 19.58 Uhr über sie führen wird. Wie bereits im Vorlauf (52,55) lief sie mit 52,17 Sekunden auch im Halbfinal die beste Zeit.

    Für den Final vom Samstagabend um 19.58 Uhr hat sich Sprunger vorgenommen, die ersten 200 m, auf denen sie ohnehin die Beste ist, noch schneller anzulaufen, nämlich mit einer tiefen 24er-Zeit. Sie erwartet von sich nicht weniger als die Goldmedaille.

  • NHL  

    Sowohl für Minnesota wie auch Nashville setzt es in der NHL knappe Auswärtsniederlagen ab. Die Wild verlieren gegen Columbus 0:1, die Predators gegen Montreal 1:2. Sven Bärtschi gibt sein Comeback.

    Western-Conference-Leader Minnesota kassierte gegen die Blue Jackets, den Ranglistenzweiten der Eastern Conference, den entscheidenden Treffer in der 45. Minute durch den Amerikaner Brandon Saad. Der russische Goalie Sergei Bobrowski wehrte auf dem Weg zu seinem vierten Shutout der Saison 38 Schüsse ab.

    Devan Dubnyk im Tor der Wild zeigte gar 39 Paraden. Der Bündner Stürmer Nino Niederreiter erhielt 16:35 Minuten Eiszeit und kam auf eine ausgeglichene Bilanz. Für Minnesota, dem im Mitteldrittel ein (Kick-)Tor aberkannt worden war, war es im 62. Saisonspiel erst die 15. Niederlage nach regulärer Spielzeit.

    Puckverlust von Josi

    Nashville unterlag bei den Canadiens durch einen späten Gegentreffer 1:2. Das Siegtor durch Paul Byron, der Roman Josi an Montreals blauer Linie den Puck weggeschnappt hatte, fiel erst 8,3 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Der Berner Verteidiger beendete die Partie mit einer Minus-2-Bilanz. Bei den Predators kamen auch Kevin Fiala (11:25 Minuten) und Yannick Weber (16:28) zum Einsatz.

    Assist von Bärtschi

    Vancouver musste sich auswärts den San Jose Sharks 1:3 geschlagen geben. Sven Bärtschi kam bei den Canucks erstmals seit der am 7. Februar erlittenen Gehirnerschütterung wieder zum Einsatz. Der Berner Stürmer gab bei seinem Comeback bereits in der 8. Minute den Assist zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung der Gäste durch Bo Horvat. Für Bärtschi war es im 51. Saisonspiel der 28. Skorerpunkt (13 Tore). Sein Teamkollege Luca Sbisa kam gegen San Jose bei 19 Minuten Eiszeit auf eine Minus-2-Bilanz.

    Denis Malgin war bei Floridas 1:2-Auswärtsniederlage nach Penaltyschiessen bei den Philadelphia Flyers ebenso überzählig wie Sven Andrighetto bei Ottawas 2:1-Heimsieg gegen Colorado.

  • Basketball  

    Die Golden State Warriors verlieren erstmals seit fast zwei Jahren in der NBA-Qualifikation zwei Spiele hintereinander. Die Kalifornier unterliegen bei den Chicago Bulls 87:94.

    Die Warriors, 2015 NBA-Champion und vergangene Saison Playoff-Finalist, waren seit April 2015 und während 146 Spielen in der Regular Season nie mehr in zwei Partien in Folge als Verlierer vom Platz gegangen. Nun endete die Serie in Chicago, nachdem Golden State schon am Mittwoch auswärts in Washington verloren hatte.

    In der Partie gegen die Wizards hatte sich auch Kevin Durant am linken Bein verletzt. Ohne ihren Topstar, der allerdings in dieser Saison zumindest in den Playoffs wieder zum Einsatz kommen könnte, musste sich Golden State in Chicago erst in der Schlussphase geschlagen geben. Den Bulls gelang in den letzten drei Minuten nach einem 84:85-Rückstand ein 10:2-Lauf.

    Für Chicago war es der fünfte Sieg in den letzten sechs Partien. Die Warriors bleiben auch nach der elften Niederlage im 61. Saisonspiel das beste Team der Liga.

  • Ski  

    Lindsey Vonn startet als Favoritin zur Olympia-Hauptprobe in Jeongseon. Die Amerikanerin fährt auch im zweiten und letzten Training für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag Bestzeit.

    Die mit Abstand bestklassierte Schweizerin war Michelle Gisin. Die WM-Zweite in der Kombination, die an der Abfahrt immer mehr Gefallen findet, büsste 1,6 Sekunden auf Lindsey Vonn ein. Fabienne und Corinne Suter, die tags zuvor als Sechste beziehungsweise Siebente die schnellsten Fahrerinnen von Swiss-Ski waren, kamen nicht ins Ziel.

    Wie am Tag zuvor belegte Ilka Stuhec Platz 2. Die in der Disziplinen-Wertung deutlich führende Weltmeisterin vermochte als Einzige mit Lindsey Vonn mitzuhalten. Die Slowenin lag eine Zehntelsekunde zurück, gehörte aber zu den Fahrerinnen, die nicht alle Tore korrekt passierten. Die drittplatzierte Sofia Goggia, die letzte verbliebene Konkurrentin von Ilka Stuhec im Kampf um die kleine Kristallkugel, lag schon über neun Zehntel hinter der Amerikanerin zurück. Die Italienerin beging ebenfalls einen Torfehler.

  • Ski nordisch  

    Simon Ammann gelang beim WM-Springen in Lahti von der grossen Schanze die erst dritte Top-20-Klassierung in dieser Saison. Der Toggenburger sprang nach Flügen auf 122,5 und 125,5 m in den 14. Rang. Die restlichen Schweizer hatten den Finaldurchgang verpasst.

    Stefan Kraft liess sich als Doppel-Weltmeister feiern. Der Österreicher gewann wie schon auf dem kleinen Bakken vor dem Deutschen Andreas Wellinger. Bronze holte der Pole Piotr Zyla.

    «Vielleicht war das meine letzte WM, aber die Olympischen Spiele in Pyeongchang sind gesichert – sofern ich gesund bleibe», sagte Ammann nach seinem «besten Wettkampf des Winters» mit Blick in die Zukunft.

  • Formel 1  

    Der Testauftakt der Formel 1 in Montmeló ist vorbei. Den stärksten Eindruck hinterliessen bislang Mercedes und Ferrari.

    Kimi Räikkönen fuhr wie am Dienstag die schnellste Runde des Tages. Am Montag und Mittwoch hatten sich Lewis Hamilton und Valtteri Bottas im Mercedes die Bestzeiten gesichert, dabei aber Vettel jeweils nur hauchdünn distanziert.

    Zudem wurde Hamilton heute von einem elektronischen Defekt ausgebremst und verzichtete auf weitere Runden. Bottas musste am Nachmittag auf Anraten der Ingenieure ebenfalls vorzeitig Feierabend machen. An den ersten drei Tagen hatten sich die beiden Mercedes-Fahrer noch als Kilometerfresser betätigt.

    Sauber scheint am vierten Testtag einen weiteren Schritt nach vorne gemacht zu haben. Ersatzfahrer Antonio Giovinazzi absolvierte 84 Runden und verlor als Fünfter nur gut 1,5 Sekunden auf den Tagesschnellsten Räikkönen. An den Tagen zuvor hatten die Autos aus Hinwil noch deutlich mehr Zeit auf die Besten eingebüsst.

  • Tennis  

    Nach Stan Wawrinka (Turniernummer 2) und Roger Federer (3) scheiterte im Viertelfinal des ATP-Turniers in Dubai mit Gaël Monfils auch die Nummer 4 des Events der 500er-Kategorie. Der Franzose unterlag dem Spanier Fernando Verdasco (ATP 35) 3:6, 5:7. Damit steht fest, dass Federer am Montag in den Top Ten verbleiben wird.

    Sehr nahe am Ausscheiden war auch Andy Murray. Die Weltnummer 1 wehrte gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber sieben Matchbälle ab und zog nach einem fast dreistündigen Kampf mit einem 6:7 (4:7), 7:6 (20:18), 6:1 in die Halbfinals ein. Allein das Tiebreak des zweiten Satzes, in dem Murray erst seinen achten Satzball nutzte, dauerte 31 Minuten.

  • Boxen  

    Box-Star David Haye teilt auf verbal unappetitliche Weise aus. Seinen Gegnern will er «den Kopf zwischen den Schultern weghauen».

    Vor seinem Kampf vom Samstag in London gegen seinen englischen Landsmann und letztjährigen WBC-Cruisergewichts-Weltmeister Tony Bellew (34) sagte Haye an einer Medienkonferenz: «Ich sage ehrlich, was ich denke – nicht so wie beispielsweise IBF-Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua, der roboterhaft von einem Notizblatt abliest. Ich will meinen Gegner nicht einfach niederschlagen, sondern ihm den Kopf zwischen den Schultern weghauen. Weil ich so denke, bin ich im Ring auch so wirkungsvoll.»

    Für den ehemaligen WBA-Schwergewichts-Weltmeister Haye ist der Fight gegen Bellew der erste Kampf nach seinem völlig ungefährdeten Zweitrunden-Sieg über den Schweizer Arnold Gjergjaj im Mai letzten Jahres. Haye hält bei 28:2 (26 vorzeitig) Siegen als Profi, Bellew ebenfalls bei 28:2 und einem Remis sowie einer nicht ganz so starken K.o.-Bilanz (18).

  • Langlauf  

    Die Schweiz wird das Staffel-Rennen der Männer am Freitag an der WM in Lahti ohne Toni Livers in Angriff nehmen. Der Bündner war zu Beginn der Woche gesundheitlich angeschlagen, weshalb sich das Trainerteam von Swiss-Ski für Jason Rüesch entschied.

    Rüesch, der im Januar in Ulricehamn erstmals im Weltcup in die Punkteränge lief, wird der Startläufer sein. Den zweiten Klassisch-Part absolviert erwartungsgemäss Jonas Baumann. Im Skating-Teil kommen Dario Cologna und der Schlussläufer Curdin Perl zum Einsatz.

    Letztmals nicht in einem WM-Staffel-Rennen zum Einsatz kam Livers 2005 in Oberstdorf.

  • Tennis  

    Am ATP-Hartplatzturnier in Acapulco erreicht der topgesetzte Novak Djokovic mühevoll die Viertelfinals. Er besiegt im Schlagermatch der 2. Runde den Argentinier Juan Martin Del Potro 4:6, 6:4, 6:4.

    Nach einer langen Zeit mit Verletzungen tastet sich Del Potro, der US-Open-Sieger von 2009, in die Weltspitze zurück. Obwohl erst wieder auf Position 32 der Weltranliste liegend, nahm der Argentinier der Nummer 2 der Welt in jedem der drei umstrittenen Sätze mindestens einmal den Aufschlag ab.

    Einen ruhigeren Abend als Djokovic erlebte die Turniernummer 2 Rafael Nadal. Der Finalist des Australian Open liess dem Italiener Paolo Lorenzi keine Chance und siegte 6:1, 6:1.

  • NBA  

    Die Houston Rockets und den Genfer Center Clint Capela erleben einen erfolgreichen Abend in der NBA. Sie siegen auswärts gegen die Los Angeles Clippers 122:103.
    Capela erschien in der Stamm-Fünf und brachte es in den wichtigsten Kennziffern auf einen zwestelligen Wert. Er warf 14 Punkte und liess sich 12 Rebounds gutschreiben.

    Houston behauptete sich als dritte Kraft in der Western Conference hinter den führenden Golden State Warriors, die ihre Spiele weiterhin im Verhältnis 5:1 gewinnen, und den San Antonio Spurs. Für die Rockets war es der siebte Sieg in den letzten zehn Partien. Auch haben sie nun 21 von 32 Auswärtsspielen für sich entschieden.

    Die Atlanta Hawks festigten ihre Position in den Playoff-Rängen der Eastern Conference mit dem zweiten Sieg in Folge. Thabo Sefolosha steuerte zum 100:95-Erfolg daheim gegen die Dallas Mavericks fünf Punkte und fünf Rebounds bei. Vier Bälle eroberte der Waadtländer in der Defensive. Die Hawks belegen den 5. Zwischenrang.

  • Formel 1  

    Auch am 3. Formel-1-Testtag in Montmelo geht der Zweikampf an der Spitze zwischen Mercedes und Ferrari weiter. Diesmal hat Silberpfeil-Neuling Valtteri Bottas die Nase vorne.

    Am Montag führte Lewis Hamilton im Mercedes die Zeitenliste an, am Dienstag war es Kimi Räikkönen im Ferrari und heue fuhr Bottas mit 1:19,705 gut eine Sekunde schneller als Räikkönen tags zuvor. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit im vergangenen Jahr stand bei 1:22,000, zum absoluten Rundenrekord von Felipe Massa in der Qualifikation 2008 (1:18,339) fehlen also nur noch 1,366 Sekunden.

    Auch wenn die Rundenzeiten bei den ersten offiziellen Testfahrten nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Kräfteverhältnis gibt, ist jetzt schon abzusehen, dass Ferrari mit der in den letzten Jahren so dominierenden Mercedes-Crew auf Augenhöhe liegt.

    Lichtblick bei Sauber-Ferrari

    Einen gelungenen Testtag hat Sauber-Ferrari hinter sich. Marcus Ericsson war mit 126 Runden der zweitfleissigste Fahrer hinter Sebastian Vettel (139), der als Trainingszweiter auf Bottas nur gerade 0,247 Sekunden einbüsste.

  • Nordische Kombination  

    Der Deutsche Komibinierer Johannes Rydzek gewinnt an den Weltmeisterschaften in Lahti bereits seine dritte Goldmedaille.

    Der Mann aus dem Allgäu – mit 25 Jahren bereits der erfolgreichste Kombinierer aller Zeiten an Weltmeisterschaften – setzte sich im Wettkampf von der Grossschanze überlegen vor dem Japaner Akito Watabe und dem Franzosen François Braud durch.

    Rydzek liess sich bereits seine zehnte WM-Medaille umhängen, die fünfte davon in Gold.

    Tim Hug, Zwölfter nach dem Springen, verpasste den angepeilten Top-Ten-Platz um 20 Sekunden. Der Solothurner wurde 14. – einen Rang besser als vom kleinen Bakken.

  • Basketball  

    Die Golden State Warriors erleben in der NBA einen doppelt bitteren Abend. Sie verlieren nicht nur das Auswärtsspiel bei den Washington Wizard mit 108:112, sondern auch ihren Superstar Kevin Durant.

    Der 28-jährige Durant schied nach einem Zusammenprall kurz nach Spielbeginn mit Knieschmerzen aus. Eine MRT-Untersuchung ergab heute eine Innenbandverletzung. Laut Angaben seines Klubs wird Durant mindestens vier Wochen ausfallen. Ein Comeback vor den Playoffs, die am 15. April beginnen, ist nicht ausgeschlossen.

    Für Golden State war es im 60. Saisonspiel erst die zehnte Niederlage. Der Vorjahresfinalist und Champion von 2015 führt die Western Conference weiter unangefochten an.

  • Tennis  

    Am neuen WTA-Turnier in Biel werden je 32 Qualifikantinnen, Einzel- und Doppelspielerinnen die neue, für 8,5 Millionen Franken errichtete «Swiss Tennis Arena» an der Roger-Federer-Allee 1 einweihen. Es werden in der zweiten April-Woche vier Spielerinnen aus den Top 30 an der Premiere in Biel teilnehmen.

    Für Schweizer Highlights sollen die Fedcup-Spielerinnen Belinda Bencic, Vikorija Golubic sowie Turnierbotschafterin Martina Hingis (Doppel) sorgen. Mit ihnen messen sich namhafte internationale Vertreterinnen um die insgesamt 250'000 US-Dollar Preisgeld.

    Darunter als Bestklassierte die tschechische Weltnummer 19, Barbora Strycova, Ungarns neueste Turniersiegerin Timea Babos (WTA 27), Italiens frühere Top-10-Spielerin Roberta Vinci (WTA 28), sowie die französische Aufsteigerin Kristina Mladenovic (WTA 30).

    «Das Turnier soll sich als fester Bestandteil im internationalen Tennis-Kalender etablieren», sagt Turnierdirektor Lukas Troxler.

  • Skicross  

    Skicrosser Ryan Regez verletzt sich nach einem Sturz am Knie und erleidet einen Kreuzbandriss sowie Anriss des Innenbandes und einen Riss des Meniskus am rechten Knie. Die Saison ist für Regez damit beendet. Der 24-jährige Wengener, der letztes Jahr die Gesamtwertung im Europacup gewann und beim Heim-Weltcup in Arosa mit dem 9. Platz sein bestes Weltcupergebnis erzielte, wird in den nächsten Wochen operiert und fällt für mehrere Monate aus.

  • Eishockey  

    Roman Josi überzeugt erneut als zweifacher Assistgeber. Er setzte sich mit den Nashville Predators in einer hartumkämpften Partie bei den Buffalo Sabres mit 5:4 nach Verlängerung durch. Buffalo führte mit 2:0 und 4:2, ehe Ryan Johansen (52.) und Filip Forsberg (58.) die Gäste mit zwei späten Toren in die Verlängerung retteten. Dort sorgte Forsberg nach einem geblockten Schuss von Josi für die Entscheidung. Für Nashville war es der vierte Sieg in Folge.

    Josi liess sich beim 2:2 und 5:4 je einen Assist notieren. Damit hält der Berner nach 54 Spielen bei elf Toren und 27 Assists.
    Mark Streit feierte mit Philadelphia einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg gegen die Colorado Avalanche. Die Flyers machten gegen das derzeit schwächste Team in der NHL mit drei Treffern im Startdrittel früh alles klar. Streit konnte sich beim Tor zum 4:0 kurz vor Spielhälfte seinen 16. Assist der Saison gutschreiben lassen.

    Zu Siegen kamen auch Nino Niederreiter mit den Minnesota Wild (6:5 gegen die Winnipeg Jets) und Denis Malgin bei seiner NHL-Rückkehr mit den Florida Panthers (3:2 n.P. gegen die Carolina Hurricanes). Beide Schweizer Stürmer blieben jedoch ohne Skorerpunkt. Malgin wurde in seinem ersten NHL-Spiel seit dem 14. Januar während sechseinhalb Minuten eingesetzt.

  • Eishockey  

    Als einziger Schweizer kassierte Luca Sbisa mit den Vancouver Canucks in dieser NHL-Runde eine Niederlage. Das Team des Zuger Verteidigers unterlag den Detroit Red Wings 2:3 nach Verlängerung. Vancouvers Stürmer Sven Bärtschi verpasste wegen einer Gehirnerschütterung bereits das neunte Spiel in Folge. Die Canucks verloren zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen. Der Rückstand auf einen Playoff-Platz in der Western Conference beträgt bereits acht Punkte.

    Sven Andrighetto war beim 1:0-Sieg nach Verlängerung der Montreal Canadiens gegen die Columbus Blue Jackets überzählig.

  • Tennis  

    Belinda Bencic bleibt in diesem Jahr auf der WTA Tour weiter ohne Sieg. Sie unterliegt in der 1. Runde des WTA-Turniers in Acapulco der topgesetzten Kroatin Mirjana Lucic-Baroni (WTA 34) 5:7, 4:6.

    Nach dem Erfolgserlebnis im Fedcup-Viertelfinal mit dem Gewinn des entscheidenden Einzels gegen die Französin Pauline Parmentier Mitte Februar musste Bencic in Mexiko einen weiteren Rückschlag verkraften. In elf Aufschlagsspielen kassierte die 19-jährige Ostschweizerin gleich sieben Breaks. Nach 87 Minuten war die erste Niederlage im dritten Aufeinandertreffen mit Lucic-Baroni Tatsache.

    Auch unter dem neuen polnischen Trainer Maciej Synowka kann Bencic die Talfahrt (vorerst) nicht stoppen. Bereits in Sydney, am Australian Open und in St. Petersburg war die frühere Top-10-Spielerin und aktuelle Weltnummer 125 in der Startrunde gescheitert.
    Ihre nächsten Turniereinsätze hat Bencic im März in Indian Wells und Miami geplant.

  • Beachsoccer  

    Losglück für das Schweizer Beachsoccer-Nationalteam: Die Equipe um Spielertrainer Angelo Schirinzi wird an der WM vom 27. April bis 7. Mai in Nassau auf Gastgeber Bahamas, Ecuador und Senegal treffen.

    Dies ergab die Auslosung in der Nacht auf Mittwoch in Nassau. Damit bleibt den Schweizern aus Topf 1 ein Aufeinandertreffen mit den Topnationen Portugal (1. in der Weltrangliste), Brasilien (3.) und Italien (4.) erspart. Bahamas wird in der Weltrangliste lediglich auf Position 44 geführt.

    Die Schweizer bestreitet am 27. April das Eröffnungsspiel gegen den WM-Gastgeber. Danach trifft die Weltnummer 6 auf Ecuador (22.) und Senegal (15.) Die Schweiz hat sich zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2015 für eine WM-Endrunde der besten 16 Nationen qualifiziert. Die beste Klassierung der Schweiz an einer Endrunde war der 2. Rang 2009 in Dubai.

  • Eishockey  

    Für Timothy Kast von Genève-Servette geht die Saison vorzeitig zu Ende.

    Der 28-jährige Stürmer, der auf die nächste Saison hin zu Genfs Playoff-Viertelfinalgegner EV Zug wechselt, hat sich im vorletzten Qualifikationsspiel gegen Kloten (2:4) am Knie verletzt und muss operiert werden. Kast war mit sieben Toren und zehn Assists in 49 Spielen der fünftbeste Schweizer Skorer in den Reihen der Genfer.

  • Freeski  

    Der Schweizer Freeskier Elias Ambühl hat am Weisshorn von Arosa einen neuen Weltrekord aufgestellt – und zwar im Rückwärtsskifahren. Der 24-jährige Bündner erreichte bereits im Training 131,23 Kilometer pro Stunde.

    Bislang hielt der Norweger Andres Backe den Weltrekord. Er fuhr vor rund fünf Jahren mit 128,7 Kilometer pro Stunde über eine Sprungchance.

  • NHL  

    Nino Niederreiter gewinnt mit Minnesota Wild daheim gegen die Los Angeles Kings mit 5:4 nach Verlängerung. Der Bündner steuert sein 20. Saisontor zum Erfolg bei.

    Niederreiter erzielte den 1:1-Ausgleich für Minnesota. Der Stürmer aus Chur erreicht damit in der dritten aufeinanderfolgenden NHL-Saison die Marke von 20 Toren. Aktuell erhöhte Niederreiter seinen Saisonbestwert auf nunmehr 46 Punkte nach 60 Saisonspielen.

    Zudem imponiert er mit einer aktuellen Serie von fünf Toren und zehn Skorerpunkten aus den letzten neun Spielen. Den Siegtreffer für Minnesota erzielte Mikael Granlund nach 12 Sekunden der Overtime.

    Die Montreal Canadiens mit Stürmer Sven Andrighetto gewannen ebenfalls mit nach Verlängerung. Und zwar mit 4:3 auswärts gegen die New Jersey Devils. Der Amerikaner Alex Galchenyuk entschied die Partie mit seinem Tor in Überzahl. Andrighetto stand 9:45 Minuten für die Canadiens auf dem Eis.

  • Eishockey  

    Chris DiDomenico erhält ein kurzfristiges Angebot aus der NHL und verlässt die SCL Tigers per sofort. Sein neuer Klub sind die Ottawa Senators. Zu Langnau wird der Leader und Publikumsliebling der SCL Tigers nicht mehr zurückkehren. Der Vertrag mit dem kanadischen Stürmer und Topskorer der Emmentaler wurde aufgelöst.

    Von Ottawa erhielt DiDomenico einen Einweg-Vertrag bis Saisonende. Für die nächste Spielzeit, für die DiDomenico noch einen gültigen Kontrakt bei Langnau besass, wird dem Stürmer vom aktuellen Tabellenzweiten der Atlantic Division ein Zweiweg-Vertrag offeriert.

    In der NHL hat der kanadische Stürmer noch nie gespielt, obschon er als Junior U20-Weltmeister mit Kanada war (2009). Di Domenico war 2007 in der 6. Runde von den Toronto Maple Leafs gedraftet worden. DiDomenicos Körpergrösse wird in den Statistiken offiziell mit 1,80 m angegeben. Die SCL Tigers kommentierten in einer Medienmitteilung: «Aus sportlicher Sicht ist der Zeitpunkt dieses Entscheides höchst ungünstig. Mit der Platzierungsrunde steht für die SCL Tigers nämlich die wichtigste Phase der Saison an. Chris DiDomenico hat trotzdem auf Vertragsauflösung beharrt, um seinen Traum von der NHL weiter verfolgen zu können. Der Verwaltungsrat der SCL Tigers sah sich deshalb gezwungen, Chris DiDomenico freizugeben.» (sda)

  • NHL  

    Die Nashville Predators und Verteidiger Roman Josi selbst kommen in der NHL weiter gut voran. Auch dank zwei Assists von Josi besiegen sie daheim die Edmonton Oilers 5:4.

    Josi gab entscheidende Zuspiele zum 3:1 im zweiten Drittel sowie zu Viktor Arvidssons Siegestor zum 5:4 in der 2. Minute des Schlussabschnitts. Für den Berner waren es die Assists Nummern 24 und 25 in der laufenden Saison. In der langen NHL-Skorerliste der Verteidiger verbesserte sich Josi mit nunmehr 36 Punkten an die 12. Stelle, obwohl er verletzungshalber neun Spiele verpasst hatte.

    Neben Arvidsson spielte sich ein zweiter Schwede in der Vordergrund: Philip Forsberg traf im Powerplay zum 2:1, womit er sein achtes Tor in den letzten vier Spielen beisteuerte. Die Predators spielen derzeit eine ausgesprochene Heimstärke aus. Aus der Serie von vier Heimspielen holten sie sieben Punkte heraus, also fast das Maximum. Die letzten 13 Partien im eigenen Stadion ergaben neun Siege sowie zwei Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschiessen.

  • Rad  

    Rui Costa, dreifacher Tour-de-Suisse-Gewinner (2012 bis 2014), legte die Basis zum Erfolg am Samstag mit dem Sieg in der Königsetappe, als er im Schlussanstieg unter anderen die Topstars Alberto Contador, Nairo Quintana und Vincenzo Nibali stehen liess.

    Costa verwies den Russen Ilnur Sakarin aus dem neu mit einer Schweizer Lizenz antretenden Team Katjuscha um vier Sekunden auf Platz 2. Sakarin kam am Samstag zeitgleich mit dem Weltmeister von 2013 ins Ziel.
    In der vierten und letzten Etappe setzte sich im Sprint der Australier Caleb Ewan vor dem Briten Mark Cavendish durch. Letzterer hatte in der 1. Etappe triumphiert.

  • Tennis  

    Der Amerikaner Jack Sock (Bild) in Delray Beach (Florida) und der Franzose Jo-Wilfried Tsonga in Marseille gewannen in ihrer Heimat Turniere.

    Sock (ATP 21) feierte seinen zweiten Turniersieg auf der ATP-Tour in diesem Jahr nach dem Triumph in Auckland und den dritten insgesamt. Der 24-jährige Amerikaner musste in Delray Beach nicht zum Final antreten, da der kanadische Weltranglistenvierte Milos Raonic wegen einer Verletzung am rechten Bein Forfait erklärte hatte.

    In Marseille setzte sich der als Nummer 2 gesetzte Jo-Wilfried Tsonga (ATP 11) durch. Der Franzose bezwang im Endspiel Landsmann Lucas Pouille (ATP 17) 6:4, 6:4.

  • Eishockey  

    Roman Josi zeigte sich in der NHL weiter in bestechender Form. Der Berner Verteidiger in Diensten der Nashville Predators glänzte beim 5:2-Sieg gegen die Washington Capitals mit zwei Toren. Nach einem frühen 0:1-Rückstand leitete Josi zu Beginn des Mitteldrittels mit dem 1:1-Ausgleichstreffer die Wende ein. Nach weiteren Toren von Filip Forsberg und Mike Fisher im zweiten Drittel sorgte Josi gut acht Minuten vor Schluss mit einem sehenswerten Powerplaytor zum 4:1 für die definitive Entscheidung.

    Mark Streit traf mit den Philadelphia Flyers im Rahmen der NHL Stadium Series in Pittsburghs Football-Stadium auf die Penguins. Das Team des Berner Routiniers unterlag dem Stanley-Cup-Sieger vor 67'318 Zuschauern unter freiem Himmel 2:4. Streit beendete die Partie mit einer Minus-2-Bilanz. Auch Luca Sbisa musste bei der 1:4-Heimniederlage der Vancouver Canucks gegen die San Jose Sharks mit einer Minus-1-Bilanz vom Eis.

    Ein kleines Erfolgserlebnis gab es derweil für Sven Andrighetto. Der Zürcher Stürmer kam unter Montreals neuem Coach Claude Julien zu seinem ersten Einsatz, nachdem er zuletzt zwei Wochen überzählig gewesen war. Beim 3:2-Sieg nach Verlängerung der Canadiens im kanadischen Duell mit Toronto erhielt Andrighetto gut achteinhalb Minute

  • Ski alpin  

    Lindsey Vonn gibt für das Kombinations-Rennen in Crans-Montana am Sonntag Forfait. Sie fühle sich nach einer Lebensmittelvergiftung und einem Sturz im Super-G von heute nicht gesund genug, um am Rennen teilzunehmen, teilte die Amerikanerin via Twitter mit.


  • Tennis  

    Roger Federer trifft nächste Woche in Dubai in seinem ersten Match nach dem Triumph am Australian Open auf den Franzosen Benoît Paire. Gegen den Weltranglisten-41. weist Federer nach drei Duellen eine makellose Bilanz auf. Möglicher Halbfinal-Gegner Federers am ATP-500-Turnier in seinem Zweitwohnsitz wäre die Weltnummer 1 Andy Murray.

    In der unteren Tableau-Hälfte bekommt es Vorjahressieger Stan Wawrinka in der 1. Runde mit dem Bosnier Damir Dzumhur (ATP 79) zu tun. Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung könnte der als Nummer 2 gesetzte Lausanner im Viertelfinal auf Tomas Berdych (ATP 14) und im Halbfinal auf Gaël Monfils (ATP 12) treffen.

  • Bob  

    Bei der Viererbob-WM in Königssee sind die Chancen auf eine Schweizer Medaille nach dem ersten Tag nur noch theoretischer Natur. Rico Peter liegt mit seinen Anschiebern Alex Baumann, Simon Friedli und Michael Kuonen nach zwei von vier Läufen auf dem 13. Platz, der Rückstand auf den Drittplatzierten, den Letten Oskars Melbardis, beträgt bereits 55 Hundertstel.

    Der zweite, von WM-Debütant Clemens Bracher gesteuerte Schweizer Bob belegt bei Halbzeit den 22. Rang. Für Bracher geht es am Sonntag darum, im 3. Lauf noch in die Top 20 zu kommen, um im 4. Lauf nochmals starten zu dürfen. Den Titel dürften am Sonntag die Deutschen Johannes Lochner und Francesco Friedrich unter sich ausmachen.

  • Ski alpin  

    Der bald 37-jährige Klaus Kröll tritt wie erwartet zurück. Der Steirer hat seinen Entscheid nach der zweiten Abfahrt in Kvitfjell publik gemacht.

    Kröll tritt am Ende eines für ihn enttäuschend verlaufenen Winters zurück, in dem er nur noch die Abfahrten bestritten hat. In sieben Rennen schaffte er kein einziges Mal eine Platzierung in den ersten fünfzehn. Seine lange Karriere im Weltcup hatte vor 17 Jahren in der Abfahrt in Chamonix begonnen.

    Kröll gewann sechs Weltcup-Rennen, darunter vor sechs Jahren die Lauberhorn-Abfahrt. Die Saison 2011/2012 war seine erfolgreichste. In jenem Winter siegte er dreimal und entschied auch den Abfahrts-Weltcup für sich. Am nächsten an einem Medaillengewinn war Kröll an der Heim-WM vor vier Jahren in Schladming, als er in der Abfahrt Vierter wurde.

  • Leichtathletik  

    Grosses Pech für Nicole Büchler (LC Zürich): Die Stabhochspringerin leidet an einer Diskushernie im Lendenwirbelbereich und kann bis auf weiteres keine Wettkämpfe bestreiten.

    Damit verpasst sie die Hallen-EM nächste Woche in Belgrad (SER). Büchler litt in den vergangenen Tagen an ungewöhnlich starken Rückenschmerzen. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass der Auslöser eine Diskushernie ist, die eine Trainings- und Wettkampfpause erfordert.

    Diese Verletzung ist umso bedauerlicher, weil Büchler im vergangenen Sommer bereits die Europameisterschaften in Amsterdam (NED) aus Verletzungsgründen verpasste, bevor sie wenige Wochen später in Rio de Janeiro glänzende Olympia-Sechste wurde.

  • Ski nordisch  

    Nathalie von Siebenthal überzeugt an den Weltmeisterschaften in Lahti mit dem 4. Rang im Skiathlon. Seit 30 Jahren war keine Schweizerin mehr so stark in einem WM-Einzelrennen.

    ie 23-jährige Berner Oberländerin rang im Rennen mit je 7,5 km in klassischer und freier Technik auf der Zielgeraden sogar die Weltcup-Leaderin Heidi Weng nieder. Die Schweizerin gewann den Endspurt einer Vierer-Gruppe, die allerdings nie die Chance hatte, in dem Kampf um die Medaillen einzugreifen. Der 4. Rang ist das beste Einzel-Resultat einer Schweizer Frau an globalen Titelkämpfen seit der Bronzemedaille von Evi Kratzer 1987 in Oberstdorf. Als Team feierten die Schweizerinnen Bronze in der Staffel an den Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002.

    «Alles hat gepasst, es war ein perfekter Tag. Und mein Skating-Ski lief besser als der aller Konkurrentinnen», sagte Von Siebenthal, die sich nur der nun 15-fachen Weltmeisterin Marit Björgen aus Norwegen, der Finnin Finnin Pärmäkoski und der Schwedin Charlotte Kalla beugen musste.

  • Skicross  

    Die Schweizer Skicrosser bleiben erstmals in der laufenden Saison im Weltcup ohne Podestplatz. Im Sunny Valley sorgt Jonas Lenherr mit Rang 7 noch für das beste Schweizer Resultat.

    Auch Marc Bischofberger (9.) und der Weltcup-Gesamtfünfte Armin Niederer (10.) erreichten im russischen Skiort noch die Top Ten. Der Weltcup-Gesamtdritte Alex Fiva (25.) schied bereits in den Achtelfinals aus. Bei den Frauen musste sich die Gesamt-Weltcup-Vierte Fanny Smith aufgrund ihres Viertelfinal-Ausscheidens mit Rang 13 begnügen.

    Im vorletzten Event der Weltcup-Saison siegten der Franzose Arnaud Bovolenta und die Kanadierin Marielle Thompson.

  • Basketball  

    Der von einer Verletzungspause zurückgekehrte Thabo Sefolosha verliert in der NBA mit den Atlanta Hawks vor eigenem Publikum gegen Miami Heat mit 90:108.

    Der Waadtländer stand 20 Minuten auf dem Parkett. Er realisierte zwei Punkte und holte vier Rebounds herunter. Für Sefolosha war es die erste Partie seit dem 27. Januar. Seither hatte er wegen einer Leistenverletzung aussetzen müssen.

    Für Miami war Tyler Johnson mit 23 Punkten der erfolgreichste Akteur. Bei den unterlegenen Hawks fehlte Leistungsträger Denis Schröder. Der Deutsche wurde von den Hawks wegen eines überzogenes Urlaubs intern für die Partie gesperrt. Schröder war einen Tag später als vereinbart nach der Allstar-Game-Unterbrechung nach Atlanta zurückgekehrt.

  • Tennis  

    Roger Federer wirbt für das neue Angebot «Sunrise One». Im TV-Spot zeigt er sich mit Vollbart und wilder Mähne. Wie in Tom-Hanks-Knüller «Cast away» führt Federer Gespräche mit einem Ball. Federers «Wilson» ist jedoch ein Tennisball, nicht wie im Film ein Volleyball.

    (Quelle: Youtube/SunriseSpots)

  • Formel 1  

    Einen Tag nach dem Formel-1-Weltmeisterteam Mercedes hat auch Ferrari sein neues Auto für die kommende Saison vorgestellt.

    Der überwiegend im traditionellen Ferrari-rot lackierte SF70 H fällt vor allem durch eine grosse Heckfinne auf. An deren Ende ist zudem ein grosser Flügel angebracht.

    Mit der neuen «Roten Göttin» erhofft sich die Scuderia die Rückkehr zu alten Erfolgen. In der vergangenen Saison blieb Ferrari ohne Sieg. In der Fahrerwertung kam der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel nicht über den 4. Platz hinaus, sein finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen wurde Sechster. Das italienische Team präsentierte den Wagen am Freitagmorgen zunächst in einem kurzen Video im Internet.

    Die neue Formel-1-Saison startet am 26. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne und endet am 27. November mit dem Grand Prix von Abu Dhabi.

  • Ski nordisch  

    Die in dieser Saison arg gebeutelten Schweizer Skispringer verzeichneten als Mannschaft an den Weltmeisterschaften in Lahti ein Erfolgserlebnis. Das Quartett um Simon Ammann überstand die Qualifikation und wird am Samstag zum Einzel-Springen von der Normalschanze antreten. Wie schon in den Trainings flogen Ammann und Killian Peier eine Liga höher als Gregor Deschwanden und Andreas Schuler.

  • Ski alpin  

    Super G-Olympiasiegerin Anna Veith beendet die Weltcup-Saison vorzeitig. Grund ist eine langwierige und chronische Entzündung der Patellarsehne im linken Knie – die auf Anraten der Ärzte operativ behandelt werden muss. Am Dienstag wird Veith operiert, heisst es heute in einer Mitteilung des österreichischen Skiverbandes ÖSV.

    «Diese Operation ist die einzige Möglichkeit, künftig wieder schmerzfrei skifahren zu können, deshalb habe ich mich für diesen Eingriff entschieden. Ich stelle mich dieser Herausforderung, weil ich meine Karriere fortsetzen möchte», sagte Veith.

  • Motorrad  

    Randy Krummenacher startet dieses Wochenende zur Superbike-WM. Der Schweizer bestreitet in dieser seit 1988 bestehenden Kategorie für seriennahe Strassen-Motorräder bis 1000 ccm seine erste Saison.

    Der 27-jährige Zürcher erhofft sich beim Auftakt auf der australischen Insel Phillip Island sowie im weiteren Verlauf der Saison Platzierungen in den ersten zehn. Der ehemalige Moto2-Fahrer stieg auf diese Saison hin als Gesamtdritter der Supersport-Klasse (bis 600 ccm) in die Superbike-WM auf. Dort fährt Krummenacher im Team Puccetti Racing eine Kunden-Kawasaki. Kawasaki ist der stärkste Hersteller in dieser Kategorie und stellte in den vergangenen zwei Jahren mit dem Briten Jonathan Rea jeweils den Weltmeister. Bei den abschliessenden Testfahrten, die ebenfalls auf dem Circuit auf Phillip Island stattfanden, belegte Krummenacher mit rund 1,2 Sekunden Rückstand auf Rea den 10. Platz. (sda)

  • Motorrad  

    Einen Monat vor der Motorrad-Strassen-WM starten die Motocross-Fahrer ihre WM-Saison. Mit dabei sind drei Schweizer, unter ihnen Titelanwärter Jeremy Seewer und Rückkehrer Arnaud Tonus. Der Zürcher Jeremy Seewer steht in der MX2-Klasse vor seiner fünften und letzten Saison. Der 23-jährige Zürcher, der nächstes Jahr aus Altersgründen nicht mehr in der MX2-Klasse mittun darf, wurde im letzten Jahr Gesamt-Zweiter. Seewers WM-Klassierung hat er seiner unglaublichen Konstanz zu verdanken, denn der Bülacher gewann 2016 kein einziges WM-Rennen. «Mein Ziel ist dieses Jahr natürlich der Titel», bestätigt Seewer, «für mich ist aber ein einzelner Sieg nicht so wichtig wie die Konstanz während der ganzen Saison.»

  • Tennis  

    Novak Djokovic gibt sein Comeback nicht erst Anfang März in Indian Wells, sondern bereits nächste Woche beim ATP-Turnier in Acapulco.

    Der Weltranglisten-Zweite, der wegen einer Verletzung an der rechten Schulter seit seinem Daviscup-Einsatz Anfang Februar pausierte, akzeptierte eine Wildcard der Organisatoren in Acapulco. Es ist das erste Mal, dass Djokovic am Turnier in Mexiko teilnimmt.

    Neben dem 29-jährigen Serben stehen mit Milos Raonic, Rafael Nadal, Marin Cilic, Dominic Thiem und David Goffin fünf weitere Top-Ten-Spieler im Feld.

    (Bild: Novak Djokovic an einer Pressekonferenz des Australian Opens in Melbourne. (19. Januar 2017). Keystone/Lynn Bo Bo)


  • NHL  

    Roman Josi glänzt beim 4:2-Heimsieg der Nashville Predators über die Colorado Avalanche mit zwei Assists. Nach seiner Verletzung am Oberkörper Mitte Januar ist Josi noch stärker zurückgekehrt. Der Berner Verteidiger war Vorbereiter zum 1:0 in der 12. Minute sowie zum 2:2-Ausgleich durch Filip Forsberg in der 26. Minute. Seit seinem Comeback hat Josi in neun Partien vier Tore erzielt und sechs entscheidende Pässe gegeben.

    Mann des Spiels war aber Filip Forsberg. Der 22-jährige Schwede, der auf Pass von Josi seinen ersten von insgesamt drei Treffern erzielte, hatte bereits vor zwei Tagen gegen die Calgary Flames (5:6 n.V.) einen Hattrick erzielt. Der linke Flügel ist der erste NHL-Spieler seit Alex Burrows im Januar 2010, dem in zwei aufeinanderfolgenden Partien jeweils ein Hattrick gelingt.

  • Langlauf  

    Laurien van der Graaff muss eine bittere Pille schlucken. Die Schweizerin wird in den Viertelfinals des WM-Sprints in Lahti wegen einer harmlosen Behinderung disqualifiziert. Die Fernsehbilder gaben zunächst keinen klaren Aufschluss über das Vergehen. Die Bündnerin hatte die Kanadierin Kikkan Randall bei einer 180-Grad-Wende offenbar leicht behindert. Ihr Skiende berührte noch die Skispitze von Kikkan Randall. Aber die Schweizerin war klar vorne.

    «Ich habe keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe. Ich bin mir keines Fehlers bewusst. Ich bin ratlos, ich wurde ohne Grund aus dem Rennen genommen», sagte die enttäuschte Schweizerin im TV-Interview. Die Disqualifikation ist ärgerlich. Van der Graaff zeigte mit der fünftbesten Zeit in der Qualifikation eine tolle Leistung.

    Maiken Caspersen Falla gewann die erste Goldmedaille an den nordischen Weltmeisterschaften in Lahti. Die Olympiasiegerin aus Norwegen setzte sich im Skating-Sprint klar durch. Völlig überraschend gewannen die US-Girls Jessica Diggins und Kikkan Randall Silber und Bronze. Drei Amerikanerinnen im Final - das hätte niemand erwartet.

  • Langlauf  

    Laurien van der Graaff qualifizierte sich mit einer starken Leistung für die Viertelfinals im WM-Sprint von heute (ab 16.30 Uhr) in Lahti. Die Bündnerin erreichte die fünftbeste Zeit. Als 29. fand auch die Luzernerin Nadine Fähndrich im Feld der Top 30 Unterschlupf. Die Bestzeit realisierte die Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla. Falla, Van der Graaff und Fähndrich werden zusammen im 2. Heat die Viertelfinals bestreiten.

    Auch Hediger und Furger in den Viertelfinals

    Jovian Hediger und Roman Furger schafften im Skating-Sprint ebenso den Einzug in die Viertelfinals. Das Duo erreichte die Ränge 17 und 28. Schnellster war der Russe Sergej Ustjugow, der Sieger der Tour de Ski. Der Titelverteidiger Petter Northug schaffte den Cut als 27. nur knapp. Die Medaillen werden ab 17 Uhr vergeben.

  • Formel 1  

    Das Formel-1-Weltmeisterteam Mercedes präsentierte auf dem Rundkurs in Silverstone seinen neuen Rennwagen. Erstmals seit der Rückkehr in die Formel 1 als Werksteam fehlte bei der Mercedes-Teampräsentation Nico Rosberg. Der Deutsche fuhr die letzten sieben Jahre immer für Mercedes, gewann letzte Saison erstmals den Titel und trat daraufhin völlig überraschend zurück. Lewis Hamilton wird Rosberg wohl nicht gross vermissen; Valtteri Bottas übernimmt das Cockpit von Rosberg.

    Neben Hamilton und Bottas übernahm Motorsportchef Toto Wolff die Hauptrolle bei der Präsentation des neuen Wagens mit der Bezeichnung W08. Heftige Windstösse störten den Event. Auf den ersten Blick fällt bei dem neuen Silberpfeil die schlankere Heckfinne auf. Bei Sauber und auch Force India, die ihre Formel-1-Autos für diese Saison zuvor schon präsentiert hatten, sind diese Partien markant mächtiger.

    Die neuen Autos unterscheiden sich nach gravierenden Regeländerungen deutlich von den Vorgängern. Unter anderem sind die Reifen viel breiter. Vom 27. Februar bis 2. März dürfen die Teams in Barcelona erstmals in diesem Jahr offiziell testen. Am 26. März beginnt die Saison mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne.

  • Ski alpin  

    Erik Guay fährt im einzigen Training für die zwei Weltcup-Abfahrten in Kvitfjell Bestzeit. Der Super-G-Weltmeister führt das Klassement mit einem Hundertstel Vorsprung vor Hannes Reichelt an. Bestklassierte Schweizer waren Mauro Caviezel (im Bild), Carlo Janka und Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz auf den Plätzen 10 bis zwölf. Das Trio büsste auf Guay eine knappe beziehungsweise eine gute Sekunde ein. Caviezel ist wegen seines Verletzungspechs in Kvitfjell noch selten gefahren. In der Abfahrt klassierte er sich zweimal ausserhalb der Weltcup-Punkte. Im Super-G war er vor zwei Jahren Zwölfter geworden.

    Janka, der eine enttäuschende Weltmeisterschaft zu verarbeiten hat, wartet auch in Kvitfjell noch auf ein absolutes Spitzenergebnis. Über 6. Ränge ist er auf der Olympia-Strecke von 1994 noch nicht hinausgekommen. Feuz dagegen hat auch an die norwegische Station sehr gute Erinnerungen. Vor sechs Jahren hatte er in der Abfahrt in Kvitfjell seinen ersten Weltcup-Sieg errungen und ein Jahr später gleichenorts den Super-G gewonnen. Bei Feuz' Premierensieg war Erik Guay mit fünf Hundertsteln Rückstand Zweiter geworden. (sda)

  • Eishockey  

    Der 68-fache Schweizer Eishockey-Internationale Steve Hirschi (36), von 2011 bis 2016 der Captain des HC Lugano, beendet seine Laufbahn am Saisonende und wird Nachwuchstrainer beim letztjährigen Playoff-Finalisten.

  • Eishockey  

    Die Philadelphia Flyers kassieren gegen die Washington Capitals mit 1:4 eine weitere Heimniederlage. Der Russe Andrej Kusnezow erzielt für Washington zwei Tore.

    Verteidiger Mark Streit spielte unauffällig, aber solid. Bei den Gegentoren standen andere auf dem Eis. Die Philadelphia Flyers liegen nach drei Vierteln der Saison in der Eastern Conference auf Platz 11, der Rückstand auf Platz 8 (Boston) beträgt drei Punkte.

    Ob Mark Streit auch in dieser Partie mitspielen wird, steht noch nicht zu 100 Prozent fest: Der 39-jährige Schweizer Haudegen, der trotz aufstrebender Schweizer Stürmer immer noch den Schweizer Skorer-Rekord in der NHL hält (62 Punkte vor neun Jahren) und dessen Vertrag in Philadelphia Ende Saison ausläuft, gilt als Wechselkandidat in den letzten Tagen vor dem Transferschluss. Die amerikanische Fernsehstation ESPN erachtet Streit als die beste Option unter den verfügbaren Verteidiger für Teams, die sich vor den Playoffs noch verstärken wollen.

  • Olympia 2024  

    Budapest hat seine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 wie erwartet zurückgezogen. Darauf einigten sich Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Budapests Stadtpräsident Istvan Tarlos und Vertreter des Nationalen Olympischen Komitees am Mittwoch. Damit finden die übernächsten Sommerspiele entweder in Paris oder in Los Angeles statt. Den Entscheid fällt der IOC-Kongress im September in Lima.

    Der Rückzug von Budapest, das gegen Paris und Los Angeles als klarer Aussenseiter ins Rennen gestiegen wäre, hatte sich zuletzt abgezeichnet. In den vergangenen Wochen hatte eine Bürgerbewegung über 250'000 Unterschriften gesammelt für die Ausschreibung eines Referendums. Darauf forderte Orban seinen Parteifreund Tarlos auf, die Kandidatur zurückzuziehen.

  • Ski alpin  

    Lara Gut hat sich erstmals seit ihrer Verletzung wieder auf Twitter gemeldet. Sie bedankte sich bei den Organisatoren der Ski-WM in St. Moritz und verschiedenen Sportlern für ihre Genesungswünsche und Anteilnahme.












    Die Tessinerin musste ihre Saison abbrechen, nachdem sie sich vor knapp zwei Wochen beim Einfahren für den WM-Kombinations-Slalom schwer am linken Knie verletzt hatte.

  • Baseball  

    In den USA gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Jetzt wird sogar Homer Simpson in die Hall of Fame des Baseballs aufgenommen. Die US-Comedy-Serie «Die Simpsons» schafft es dank einer Episode in die Hall of Fame. 25 Jahre nach der Premiere der Folge «Homer at the Bat» erfolgt am 27. Mai die Ehrung für die Simpsons in Cooperstown im Bundesstaat New York.




    In der Episode, in der es um Homer Simpsons Springfield Kernkraftwerk Softball Team geht, machten mit Wade Boggs, Ken Griffey Jr. und Ozzie Smith drei «Hall of Famer» mit. Weitere Baseball-Grössen wie Jose Canseco, Roger Clemens, Don Mattingly, Mike Scioscia und Darryl Strawberry waren akustisch zu hören.

  • Eishockey  

    Vier Schweizer NHL-Cracks erleben einen ernüchternden Abend. Es setzt für sie lauter Niederlagen ab. Die Nashville Predators mit dem Trio Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala verlor den «Strichkampf» gegen die Calgary Flames mit 5:6 nach Verlängerung. Josi (-3) und Weber (-2) verliessen das Eis mit einer Minus-Bilanz. Nashville holte einen 1:4-Rückstand auf, führte vor dem Schlussabschnitt mit 5:4, verlor die Partie aber nach 43 Sekunden der Verlängerung doch noch. In der Tabelle verkürzte Calgary den Rückstand auf die Predators auf einen Punkt. Die beiden Teams belegen die letzten Playoff-Plätze in der Western Conference.

    Trotz zweier Assists verlief für Nino Niederreiter der Abend nicht viel besser. Die Minnesota Wild verloren vor eigenem Anhang das Spitzenspiel zwischen den beiden stärksten Teams im Westen gegen Chicago mit 3:5. Und trotz seiner zwei Skorerpunkte setzte es auch für Niederreiter eine Minus-2-Bilanz ab.

    Sven Andrighetto schliesslich bleibt auch unter Montreals neuem Coach Claude Julien lediglich zweite Wahl. Seinen letzten Einsatz in der NHL bestritt Andrighetto am 12. Februar. Immerhin kamen die Canadiens, das punkteschwächste Team im Osten im neuen Jahr, auswärts gegen die New York Rangers zu einem 3:2-Erfolg nach Penaltyschiessen, dem ersten Sieg unter dem neuen Coach. (sda)

    Bild: Mark Giordano (r.) von den Calgary Flames schiesst das entscheidende Tor, Josi (2.v.l.) kommt nicht mehr an den Puck. AP Photo/Mark Humphrey

  • NBA  

    Basketball-Legende Earvin «Magic» Johnson übernimmt bei seinem ehemaligen Verein Los Angeles Lakers die Rolle als Präsident für alle sportlichen Belange.

    Die Besitzerin Jeanie Buss entliess General Manager Mitch Kupchak und Vizepräsident Jim Buss, ihren eigenen Bruder, und machte Johnson zum neuen starken Mann. Der 57-Jährige gewann mit den Lakers in den 1980er-Jahren fünf NBA-Titel und soll den Klub der Glamour-Metropole, der aktuell zu den Schlechtesten der Liga gehört, wieder zu alter Grösse führen. Die Lakers werden in dieser Saison zum vierten Mal in Serie die Playoffs verpassen.

  • Eishockey  

    Der HC Davos muss im heutigen Heimspiel gegen Ambri-Piotta auf Dino Wieser verzichten. Der Stürmer wird vom Verband für ein Spiel gesperrt und mit einer Busse von 3420 Franken belegt, da er wiederholt die Ausrüstung nicht korrekt getragen hatte.

    Gegen Dino Wiesers Teamkollege Robert Kousal wurde zudem wegen eines eventuellen Verstosses gegen die Weltverbands-Regel 116 (Schlag/Stoss gegen einen Schiedsrichter) im NLA-Spiel vom letzten Samstag gegen die ZSC Lions ein Verfahren eröffnet.

  • NHL  

    Die Florida Panthers setzen in der NHL auch gegen die St. Louis Blues ihre Erfolgsserie auf fremdem Eis fort und kommen beim 2:1 zum fünften Sieg in Serie.

    Vincent Trocheck entschied mit seinem 21. Saisontor 4,6 Sekunden vor der Schusssirene die Partie in St Louis zugunsten der Gäste, womit die Panthers erstmals in der Klubgeschichte einen Roadtrip mit fünf Siegen bei keiner Niederlage beendeten.

    Für Florida war es der achte Sieg in den den letzten neun Spielen. In der hart umkämpften Eastern Conference liegen die Panthers derzeit auf Platz 7 und damit auf einem Playoff-Platz.

    Derzeit keine Rolle bei Florida spielt Denis Malgin. Der 20-jährige ehemalige ZSC-Center bestritt sein bislang letztes von 39 NHL-Spielen Mitte Januar.

  • NLA  

    Für Biels Thomas Wellinger ist die Saison vorzeitig beendet. Der Verteidiger hat sich am Samstag im Spiel beim EHC Kloten (2:3) die Schulter ausgekugelt.

    Wie der NLA-Klub bestätigte, kann Wellinger in der laufenden Saison keine Spiele mehr bestreiten. Der 28-jährige Bündner, der vor sechs Jahren zu den Seeländern gestossen ist und 2013/14 eine Saison beim SC Bern spielte, muss eine längere Pause einlegen. Ob eine Operation fällig wird, ist noch offen.

    Wellingers Gastspiel beim EHC Biel endet damit vorzeitig. Sein Wechsel im Sommer zum HC Lugano steht seit Längerem fest. Biel belegt drei Runden vor Schluss der Qualifikation den 6. Platz und steht als Playoff-Teilnehmer fest.

  • Federer promotet Laver Cup  

    Roger Federers Visite auf dem Prager Wenzelsplatz Der Laver Cup, ein Duell der besten Tennisspieler Europas gegen den Rest der Welt nach dem Vorbild des äusserst erfolgreichen Ryder Cup im Golfsport, soll ein topseriöser Wettkampf und keine Exhibition sein, stellte Federer klar.

    Die Premiere findet vom 22. bis 24. September in Prag statt; Roger Federer und Rafael Nadal haben für das europäische Team ihre Startzusagen bereits gegeben.

    Federer spielt beim Laver Cup auch hinter den Kulissen eine Hauptrolle. Hinter dem neuen Tennis-Event steckt die Agentur Team8, die Federer gehört und von seinem Manager Tony Godsick betreut wird.

  • Punktereichstes All-Star-Resultat in New Orleans  

    Die Stadt New Orleans erlebt ein spektakuläres NBA All Star Game. Die Western Conference gewinnt das punktereichste NBA All Star Game der Geschichte gegen den Osten 192:182. Auch Anthony Davis von den gastgebenden New Orleans Pelicans sorgt mit 52 Punkten für einen All-Star-Game-Rekord. Davis verbessert den alten Rekord von Wilt Chamberlain aus dem Jahr 1962 um zehn Punkte und wird zum «MVP» (wertvollster Spieler) gewählt.

    Dem 22-jährigen Griechen Giannis Antetokounmpo gelingen für den Osten fast so viele Dunks (12), wie sein Name Buchstaben hat (13).

  • Eishockey  

    Das «Schweizer Duell» zwischen den Vancouver Canucks (mit Luca Sbisa) und den Philadelphia Flyers (mit Mark Streit) ging an Mark Streit. Philadelphia setzte sich in Vancouver 3:2 durch. Die Flyers führten 3:0, ehe die Canucks zur Aufholjagd ansetzten. Sbisa und Streit verliessen das Eis mit einer Plus-1-Bilanz. Streits Verteidiger-Teamkollege Shayne Gostisbehere bereitete alle drei Goals der Philadelphia Flyers vor.

    Auch Kevin Fiala erlebt ein cooles Wochenende. Am Samstag wird er aus Milwaukee aus dem Farmteam wieder in die NHL befördert, am Sonntag steuert er zum 4:3-Auswärtssieg der Nashville Predators in Columbus ein Tor bei. Neben Fiala skorte auch Verteidiger Roman Josi (Assist zum 1:0) für die Predators. Nashville, das am Samstag in Minnesota 2:5 verloren hat, verspielte ein 3:1, fand durch ein Tor von Verteidiger Mattias Ekholm elf Minuten vor Schluss aber doch noch zum Sieg. Nashville belegt dank des Sieges weiter einen Playoff-Platz mit zwei Punkten Vorsprung auf den Strich.

  • Tennis  

    Rogerer Federer scheint bereit für ein Abenteuer zu sein. Wie er heute via Social Media mit Bildern andeutete, wird er in Bear Grylls Fernsehssendung «Running Wild with Bear Grylls» zu sehen sein. Dazu postete er Aufnahmen vom Set. Grylls hat dies in einem eigenen Post bestätigt. Federer scheint zudem nicht auf alles in der Wildnis zu verzichten. Auch an dem noch unbekannten Ort schwingt er den Schläger.




    Der Engländer und ehemalige SAS-Soldat Grylls ist eine bekannte Grösse im US-Fernsehen. Für seine Sendung unternimmt er, oft in Begleitung von internationaler Prominenz aus Kino, Sport und Wirtschaft, Ausflüge in die Wildnis, um dort zusammen Überlebenstaktiken zu üben. Letztes Jahr war der damals amtierende US-Präsident Barack Obama mit ihm zwei Tage lang in Alaska.


  • Tennis  

    Erfolgserlebnis für Viktorija Golubic (WTA 62) in Dubai: Die 24-jährige Zürcherin übersteht am WTA-Turnier in den Emiraten die Startrunde. Sie feiert damit in Dubai ihren ersten Saisonsieg. Für Golubic, rechts im Bild, ist es beim vierten Turnier in diesem Jahr der erste Sieg. Sie setzte sich in der 1. Runde des mit 2,66 Mio. Dollar dotierten Turniers in Dubai 6:7 (4:7), 6:3, 6:2 gegen die 20 Plätze schlechter klassierte Türkin Cagla Büyükakcay durch.

    In der 2. Runde trifft Golubic auf die Weltnummer 18 Caroline Wozniacki aus Dänemark oder die Russin Daria Kassatkina (WTA 32).

  • Langlauf  

    Marit Björgen gewinnt in Otepää die WM-Hauptprobe über 10 km klassisch überlegen. Die bald 37-jährige Norwegerin dürfte auch ab kommender Woche an den WM in Lahti abräumen.

    Die Statistik spricht für Björgen. Fünfmal setzte sich bei den letzten sieben Grossanlässen über 10 km jene Frau durch, welche die Hauptprobe vor den Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen gewonnen hatte. In Estland kündete die Norwegerin mit ihrer Leistung an, dass sie ihre umfangreiche Medaillensammlung, die mit einer Staffel-Silbermedaille 2002 an den Olympischen Spielen in Salt Lake City ihren Anfang nahm, erweitern wird. Die Schwedin Charlotte Kalla büsste eine halbe Minute ein, die drittklassierte Weltcup-Leaderin Heidi Weng eine Minute.

    Björgen war auf diese Saison hin nach einer Baby-Pause in den Weltcup-Zirkus zurückgekehrt. Allerdings liess die sechsfache Olympiasiegerin und 14-fache Weltmeisterin die Tour de Ski aus, um sich gezielt auf Lahti vorzubereiten. Dies scheint ihr - unter anderem auch im Trainingslager in Davos - gelungen zu sein. Bereits bei den norwegischen Meisterschaften hatte sie bei den Distanzrennen dominiert.

    Das beste Schweizer Resultat ging am Sonntag auf das Konto von Nadine Fähndrich. Die Innerschweizerin belegte mit 2:34 Minuten Rückstand Position 20. Nathalie von Siebenthal kam im Nieselregen nicht auf Touren. In der von ihr nicht sonderlich geliebten klassischen Technik verpasste sie als 32. sogar die Weltcup-Punkteränge.

  • NHL  

    Nino Niederreiter gewinnt mit Minnesota das Schweizer Duell gegen Nashville mit Roman Josi und Yannick Weber 5:2.

    Der Bündner leistete den Assist zu Mikael Granlunds frühem 1:0. Danach ging Minnesota sogar 3:0 in Führung, ehe Nashville mit einem Doppelschlag gut zehn Minuten vor Schluss auf 2:3 herankam. Die Wild aus Minnesotas Hauptstadt Saint Paul konterte aber mit zwei weiteren Treffern zum Schlussresultat. Josi erhielt wie gewohnt die meiste Eiszeit bei Nashville und ging mit einer ausgeglichenen Bilanz vom Eis, Weber sogar mit einer positiven (+1).

    Einen Sieg feierte auch Verteidiger Luca Sbisa mit Vancouver. Die Canucks setzten sich zuhause 2:1 nach Verlängerung gegen die Calgary Flames durch. Vancouvers Stürmer Sven Bärtschi kam nicht zum Einsatz, eben so wenig wie Mirco Müller bei San Joses 4:1-Erfolg gegen Arizona.

  • Fechten  

    Der Schwyzer Degenfechter Max Heinzer feiert in Vancouver seinen 9. Weltcupsieg. Im Final setzte er sich 14:13 gegen den Kubaner Yunior Reytor Venet durch, nachdem er elf Sekunden vor Schluss noch im Rückstand gelegen hatte. «Es ist mega schön», freute sich Heinzer.

    «Vor allem, weil es so ein Hitchcock-Final war.» Zweiter sei auch schön, aber Erster bedeute so viel mehr. «Ich könnte weinen», meinte der 29-Jährige aus Küssnacht gleich nach dem letzten Gefecht. «Aber im Moment bin ich zu erschöpft dazu.»

  • Ski nordisch  

    Dario Cologna leidet unter muskulären Problemen. Der Bündner verzichtet deshalb am Sonntag auf den Start beim Weltcup in Otepää. Ob er bei der WM das ganze Programm laufen kann, ist offen.

    Vor zwei Wochen machte sich bei Cologna eine Muskelverhärtung auf der linken Seite im Bereich Rücken und Gesäss bemerkbar, welche in der Folge auch Beschwerden in der Wade auslösten. Am Samstag sind im Klassisch-Training nach dem Skating Sprint beim Weltcup im estnischen Otepää muskuläre Probleme in der linken Wade aufgetreten.

  • Biathlon  

    Dominik Landertinger (Bild) erlöste Österreich an den Heim-Weltmeisterschaften in Hochfilzen. Als Schlussläufer der Männerstaffel sicherte er seinem Team im Endspurt gegen den Deutschen Simon Schempp Bronze und somit die erste Medaille.

    Die Österreicher nutzten ihre Chance nach bislang durchzogenen Titelkämpfen. Als Landertinger die 7,5 km in Angriff nahm, reichte die Spannweite noch vom Sieg bis zu Platz 4. Der Russe Anton Schipulin und der Franzose Martin Fourcade erwiesen sich aber im Schiessen als zu solide. So kämpften Landertinger und Schempp um Bronze. Im letzten Anstieg schaffte der Österreicher die entscheidende Lücke gegenüber dem Deutschen.

    Auch die Russen retteten aus ihrer Sicht die Titelkämpfe mit einer Goldmedaille. Schipulin hielt auf der Schlussrunde den läuferisch für einmal nicht unwiderstehlichen Fourcade in Schach. Die Schweiz enttäuschte mit dem 16. Rang.

  • Eishockey  

    Kevin Fiala (l.) wird von den Nashville Predators wieder in die NHL geholt. Der 20-jährige Uzwiler bestritt in dieser Saison 32 Partien in der besten Liga der Welt und erzielte sechs Tore sowie drei Assists. Mitte Januar schickte ihn Nashville zurück zum Farmteam Milwaukee Admirals. In der AHL zeigte er zuletzt starke Leistungen – in den letzten sieben Spielen gelangen ihm vier Tore und drei Assists.

    Die Predators treffen in der Nacht auf Sonntag auswärts auf die Minnesota Wild, das Team von Nino Niederreiter.

  • Olympisches  

    Nordkorea wird im kommenden Jahr ein Team zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang in Südkorea senden, erklärte das nordkoreanische IOC-Mitglied Chang Ung (Bild) gegenüber japanischen Medien. Pyeongchang wird 2018 die ersten Olympischen Winterspiele in Asien ausserhalb Japans austragen.

    Nordkorea ist aktuell mit sieben Athleten bei den asiatischen Winterspielen in Sapporo vertreten und Chang bestätigte, dass auch in Pyeongchang nordkoreanische Sportler antreten werden. Nordkorea und Südkorea befinden sich nach wie vor im Kriegszustand. In der vergangenen Woche waren die Spannungen nach einem neuerlichen Mittelstrecken-Raketentest wieder aufgeflammt. Auch der UN-Sicherheitsrat hatte diesen Test scharf verurteilt.

    «Es gibt keinen Grund, warum wir nicht nach Pyeongchang reisen würden und keinen Grund, warum wir nicht könnten», sagte Chang gegenüber Kyodo News. «Wir werden uns an die Olympische Charta halten.» Nordkorea hatte 1988 die Olympischen Sommerspiele in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul boykottiert, allerdings Sportler zu den Asien-Spielen in Südkorea 2002 und 2014 entsandt.

    Nordkorea hat bisher erst zwei Medaillen bei Winterspielen gewonnen, zuletzt 1992 in Albertville. Bei den bisher letzten Spielen 2014 in Sotschi war Nordkorea nicht am Start. Pyeongchang liegt nur 80 Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernt.

  • Langlauf  

    Beim Sprint-Weltcup in Otepää im Skating-Stil verpasst Dario Cologna die Qualifikation für die Viertelfinals deutlich. Der Bündner kam als 45. mit gut 13 Sekunden Rückstand auf Qualifikationssieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen ins Ziel. Als 25. respektive 27. schafften hingegen der Urner Roman Furger und der Waadtländer Jovian Hediger knapp den Sprung in die K.o.-Runde.

    Bei den Frauen erreichten in Estland zwei der drei Schweizer Starterinnen die Viertelfinals. Laurien van der Graaff qualifizierte sich mit der 9., die Distanzspezialistin Nathalie von Siebenthal mit der 29. Zeit. Überraschend ausgeschieden ist hingegen Nadine Fähndrich als 41.

  • Eishockey  

    Nino Niederreiter feiert mit den Minnesota Wild gegen die Dallas Stars, das drittschlechteste NHL-Team, einen 3:1-Pflichtsieg. Für den Bündner Stürmer endet die Partie dennoch mit einer Enttäuschung.

    Für einmal machte Niederreiter nicht als Skorer auf sich aufmerksam, sondern mit einem spektakulären Check. 103 Sekunden waren in Saint Paul noch zu spielen, als Niederreiter seinen Gegenspieler Patrick Sharp ausser Gefecht setzte. Sharp wurde dabei richtiggehend ausgehebelt und flog kopfüber durch die Luft. Dafür wurde Niederreiter mit einem Restausschluss bestraft.




    Die Freude über den 38. Sieg im 57. Saisonspiel dürfte bei Minnesotas bestem Torschützen danach etwas getrübt gewesen sein. Beim Vergehen war aber keine böswillige Absicht zu erkennen, denn bei genauerem Hinsehen sieht man, dass Niederreiter kurz vor dem Aufprall leicht das Gleichgewicht verliert, als er mit seinen Schlittschuh an einem anderen Gegenspieler hängen bleibt. Ob Niederreiter dennoch eine Sperre absitzen muss, wird sich zeigen.

    Niederlagen setzte es für Mark Streit mit Philadelphia (3:6 bei den Edmonton Oilers) und Luca Sbisa mit Vancouver (3:4 bei den St. Louis Blues) ab. Sven Bärtschi fehlte bei den Canucks wegen einer Gehirnerschütterung weiterhin.

  • Eishockey  

    Einen Meilenstein erreichte Pittsburghs Sidney Crosby beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets. Der kanadische Superstar bereitete im Startdrittel das 2:0 seines Landsmanns Chris Kunitz vor und verbuchte damit seinen 1000. NHL-Skorerpunkt in der Regular Season. Nach einem weiteren Assist zum 3:3 im Schlussabschnitt sorgte Crosby 22 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung mit dem Siegtor gleich selbst für die Entscheidung.

  • Biathlon  

    Der Schweizer Benjamin Weger (Bild) verpasste an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen einen Coup. Der Walliser war im Einzel über 20 km auf Medaillenkurs, ehe er im letzten Stehend-Anschlag noch eine Scheibe stehen liess.

    Weger erreichte in der Endabrechnung Platz 10 mit 1:01 Minuten Rückstand auf Bronze. Dieser eine Fehlschuss kostete ihm wohl die Medaille, denn in der schiesslastigen Disziplin Einzel wird eine Strafminute pro Fehler zur Laufzeit addiert. Mit dem Wissen um die Medaillenchance hätte der Schweizer die Schlussrunde bestimmt noch etwas schneller abgespult.

    Die Türe für die Aussenseiter war aufgegangen, weil Martin Fourcade und Co. nicht wunschgemäss trafen. Der Franzose, bereits mit der Nummer 4 gestartet, verfehlte zwei Scheiben, erhielt aber gleichwohl noch Bronze. Gold und Silber gewannen die makellosen Schützen Lowell Bailey aus den USA und Ondrej Moravec aus Tschechien. Die beiden Routiniers sind 35- beziehungsweise 32-jährig.

  • Eishockey  

    Martin Plüss wird den SC Bern nach der laufenden Saison verlassen. Der bald 40-jährige Center kann sich mit dem Schweizer Meister nicht über eine weitere Zusammenarbeit einigen. «Beide Parteien bedauern sehr, dass keine Lösung für eine weitere Zusammenarbeit gefunden werden konnte», schrieb der SCB in einer Mitteilung. Über die Gründe wollten beide Seiten keine Auskunft erteilen.

    Der 239-fache Schweizer Internationale spielte seit 2008 beim SCB und gewann mit diesem 2010, 2013 und 2016 den Meistertitel. In Insgesamt 516 Meisterschaftsspielen erzielte Plüss für die Berner 397 Skorerpunkte (189 Tore/208 Assists).

    Der Stürmer hatte zuletzt bekräftigt, dass er seine Spielerkarriere fortführen will. Wohin der Weg des Zürcher Unterländers führt, ist offen. Vor seinem vierjährigen Abstecher nach Schweden zu Frölunda spielte er während zehn NLA-Saisons für seinen Stammverein EHC Kloten.

  • Tennis  

    Die Serie enttäuschender Ergebnisse riss für Angelique Kerber (Bild) auch am WTA-Premier-Turnier in Doha nicht ab. Die 29-jährige Deutsche verlor ihr Startspiel gegen die Russin Daria Kassatkina 4:6, 6:0, 4:6.

    Die Weltnummer 1 der letzten Saison kommt 2017 nicht in Fahrt. Drei ihrer bislang erst vier Siege holte sie am Australian Open; aber auch das Erreichen der Achtelfinals in Melbourne galt für die Vorjahressiegerin als immense Enttäuschung. «Ich fühlte mich nicht gut auf dem Platz. Ich suche immer noch den Rhythmus», so Kerber nach der zweiten Auftaktniederlage in dieser Saison. Schon im Januar in Brisbane hatte sie gegen Kassatkina gleich ihr erstes Einzel verloren.

  • Eishockey  

    ZSC-Stürmer Ryan Shannon hört Ende Saison mit Profi-Eishockey auf und wird Trainer an einer High-School. Shannon, dessen Vertrag Ende der Saison ohnehin ausgelaufen wäre, teilte den Lions mit, dass er seine Aktiv-Karriere beenden und in den USA Eishockey-Trainer an einer High-School in Connecticut wird.

    Bevor der 33-jährige Amerikaner 2012 zu den Zürchern stiess, hatte er bereits 318 Partien in der NHL für Anaheim, Vancouver, Ottawa und Tampa Bay auf dem Buckel. Mit den ZSC Lions wurde Shannon 2014 Schweizer Meister. Inzwischen hat er in 268 NLA-Partien 59 Tore erzielt und 124 Assists gegeben.

  • Eishockey  

    Das tschechische Eishockey trauert um Josef Augusta, der im Alter von 70 Jahren in Jihlava einer Krebserkrankung erlag. Augusta gehörte schon als Stürmer zu den tschechischen Legenden, wurde mit Dukla Jihlava achtmal Meister, siegte mit seinem Club auch am Spengler-Cup (Bild), gewann mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft zahlreiche Medaillen und erreichte 1976 am ersten Canada Cup den Final.

    Gold an einer Weltmeisterschaft holte Josef Augusta erst als tschechischer Nationaltrainer: 2000 und 2001 komplettierte Tschechien unter Augusta den WM-Hattrick, der 1999 vom Duo Ivan Hlinka (Headcoach) und Augusta (Assistent) eingeleitet worden ist.

  • Ski nordisch  

    Simon Ammann missglückte die WM-Hauptprobe für Lahti. Der Toggenburger verpasst auf der kleinen Schanze in Pyeongchang nach einem Flug auf 99 m den Finaldurchgang.

    Ammann fehlt die Konstanz nach wie vor. Das frühe Ausscheiden bildet einen argen Dämpfer für den Schweizer Teamleader, da er nach seiner Rückkehr in den Weltcup wieder dreimal in den Top 30 gelandet war. Die WM-Hauptprobe gewann Maciej Kot. Der Pole setzte sich vor Stefan Kraft (Ö) und Andreas Wellinger (De) durch.

  • Eishockey  

    In der National Hockey League setzt es für Mark Streit mit den Philadelphia Flyers und für Timo Meier (Bild) mit den San Jose Sharks trotz überlegen geführten Spielen knappe Niederlagen ab.

    Philadelphia verlor bei den Calgary Flames mit 1:3. Brian Elliott parierte für Calgary 33 Schüsse. Das 3:1 fiel erst in der Schlussminute ins leere Tor. Die San Jose Sharks unterlagen den Florida Panthers trotz 36:22 Torschüssen mit 5:6 nach Verlängerung. Der Herisauer Timo Meier musste mit einer Minus-1-Bilanz vom Eis. In den vorherigen acht Spielen hatte Meier stets mindestens eine ausgeglichene Plus-/Minusstatistik geschafft. Martin Jones, der Goalie der San Jose Sharks, kassierte sechs Gegentreffer und parierte bloss 16 Schüsse.

    Einen weiteren Meilenstein schaffte bei Floridas glückhaftem Auswärtssieg der Tscheche Jaromir Jagr. Jagr bereitete im Schlussabschnitt das 5:3 des Finnen Aleksander Barkov vor und verbuchte so seinen 1900. Skorerpunkt in der NHL. Jagr ist nach Wayne Gretzky (2857 Punkte) erst die zweite NHL-Legende, die es auf 1900 Skorerpunkte brachte.

    Derweil die San Jose Sharks als aktueller Leader der Pacific Division sicher um den Stanley Cup spielen werden, kämpfen Philadelphia und die Florida Panthers um Playoff-Plätze. Die Flyers liegen derzeit zwei Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz zurück; Florida fehlen derzeit drei Zähler auf den achten und letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference.<

  • NBA  

    Die Houston Rockets und die Atlanta Hawks, die NBA-Teams der beiden Schweizer Clint Capela (Houston) und Thabo Sefolosha (Atlanta) kassieren in der Nacht auf Donnerstag Niederlagen. Die Houston Rockets verloren mit Clint Capela (12 Punkte/2 Rebounds) das Heimspiel gegen Miami Heat mit 109:117 und kassierten die erste Niederlage nach vier Siegen.

    Bei den Atlanta Hawks fehlte Thabo Sefolosha wegen einer Leistenverletzung erneut. Ohne Sefolosha kassierte Atlanta bei den Los Angeles Clippers eine 84:99-Niederlage. Sefolosha gelangte am 27. Januar letztmals zum Einsatz.

    Einen 45 Jahre alten Klubrekord egalisierte Isaiah Thomas von den Boston Celtics. Thomas steuerte 33 Punkte zu Bostons 116:108-Sieg über die Philadelphia 76ers bei und realisierte sein 40. Spiel hintereinander mit mindestens 20 erzielten Punkten.

  • Tennis  

    Erfolgreicher Start für Martina Hingis in Katar: Sie gewann mit ihrer neuen Doppelpartnerin, der Taiwanesin Chan Yung-Jan, die Auftaktpartie am WTA-Premier-Turnier in Doha. Hingis/Chan setzten sich gegen das belgisch-schwedische Doppel Kiki Bertens/Johanna Larsson 6:1, 6:4 durch.




    Nach der Trennung von ihrer langjährigen Partnerin Sania Mirza spielte Hingis seit August letzten Jahres mit der jungen Amerikanerin Coco Vandeweghe. Vergleichbare Erfolge wie mit Mirza blieben aus, weshalb das Experiment beendet wurde.

    Die 27-jährige Chan Yung-Jan spielte bis vor Kurzem mit ihrer Schwester Chan Hao-Ching, mit der sie 18 WTA-Turniere im Doppel gewann und dreimal im Final eines Grand-Slam-Turniers stand.

  • Biathlon  

    Laura Dahlmeier gewinnt im Einzel über 15 km an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen die Goldmedaille. Es ist dies ihre neunte WM-Medaille in Serie und die Elfte insgesamt. Die erst 23-jährige Deutsche setzte sich vor Gabriela Koukalova aus Tschechien durch, die ebenfalls eine Strafminute für einen Schiessfehler auf die Laufzeit addiert erhielt. Bronze sicherte sich überraschend die Italienerin Alexia Runggaldier, die alle 20 Scheiben abräumte.

    Von den Schweizerinnen blieb einzig Aita Gasparin im Rahmen der Erwartungen. Die jüngste der drei Gasparin-Schwestern wurde mit einer Strafminute 28. Selina Gasparin, die in dieser Disziplin ihre Olympia-Silbermedaille gewonnen hatte, baute im Verlauf des Wettkampfs ab. Nach einem fehlerfreien Start häuften sich vier Fehlschüsse an. Dies ergab Platz 45 unmittelbar vor ihrer Schwester Elisa Gasparin. Lena Häcki wurde 85.

  • Skispringen  

    Simon Ammann erreicht beim Olympia-Testevent in Pyeongchang den 26. Rang. Er bestätigt den leichten Aufwärtstrend auf immer noch bescheidenem Niveau. Der Toggenburger sprang in Südkorea, wo die Weltelite lückenlos vertreten ist, zum dritten Mal in Serie in die Punkteränge der Top 30. 127 m brachten zunächst den 24. Zwischenrang ein. In der Reprise (125 m) büsste der Schweizer noch zwei Positionen ein. Ammann findet somit in Asien wieder den Tritt, nachdem er in Sapporo zwei Top-20-Klassierungen abgeliefert hatte. Für die Landungen gaben die Juroren Noten zwischen 17,5 und 17,0 Punkte, in Sachen Weite lag der Toggenburger 10 und nicht mehr wie im Januar bis zu 20 Meter hinter der Spitze.

    Den Tagessieg holte sich Stefan Kraft, der mit 138 m zunächst einen Schanzenrekord aufstellte. Der Österreicher sprang zum sechsten Mal in Serie aufs Podest und rückt nach dem 8. Weltcupsieg seiner Karriere in der Overall-Wertung dem Tournee-Sieger Kamil Stoch immer näher. Der Abstand beträgt exakt 100 Punkte, was dem Gegenwert eines Weltcupsieges entspricht. (sda)

  • Tennis  

    Roger Federer reist nächste Woche nach Prag. Was soll er dort besuchen, fragt er auf Twitter.

    Spieler-Kollege Tomás Berdych bietet sich als Touristen-Guide in seiner Heimatstadt an. «Ich führe Dich herum», twittert er.




    Im September nimmt der Schweizer Tennis-Star am Laver Cup in Prag teil. Das Turnier, an dem Federers Management-Firma beteiligt ist, soll künftig an verschiedenen Orten stattfinden. Sechs Spieler aus Europa treffen dabei auf sechs Teilnehmer aus dem Rest der Welt. Das Turnier ist nach der australischen Tennis-Legende Rod Laver benannt, Raphael Nadal hat seine Teilnahme bereits im letzten Jahr angekündigt.

  • Ski nordisch  

    Japans Frauen sind die grossen Siegerinnen beim Olympia-Skisprung-Testevent in Pyeongchang. Zum Tagestriumph sprang Yuki Ito, die mit 96 und 101,5 Metern ihre Landsfrau Sara Takanashi auf Platz 2 verwies. Die 20-jährige Takanashi sprang 97,5 und 94 Meter weit und sicherte sich vorzeitig zum vierten Mal in Serie den Gesamtsieg im Weltcup. Bei einem Vorsprung von 247 Punkten kann Takanashi in den ausstehenden zwei Springen nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

    Nun ist es an der Zeit, dass Takanashi ihre Dominanz auch mal beim Höhepunkt der Saison ausspielt. Weder an Weltmeisterschaften der Elite noch an den Olympischen Spielen gewann sie bisher Einzelgold. (sda)

  • Tennis  

    Timea Bacsinszkys Auftritt beim WTA-Turnier in Doha ist von kurzer Dauer. Bacsinszky (im Bild am Fed Cup in Genf) verlor in Katars Hauptstadt gegen Putinzewa den ersten Satz in nur 33 Minuten 1:6. Danach gab die als Nummer 7 gesetzte Waadtländerin wegen Beschwerden im linken Oberschenkel auf.

    Die 27-Jährige, die am letzten Wochenende mit zwei Einzelsiegen gegen Frankreich massgeblich am Fedcup-Erfolg der Schweiz beteiligt gewesen war, konnte nicht von einem zusätzlichen wettkampffreien Tag profitieren. Ihre Erstrunden-Partie vom Dienstag war wegen anhaltender Regenfälle um einen Tag verschoben worden. Bacsinszky hatte im Vorjahr mit einem Sieg in der 2. Runde gegen Putinzewa in Doha die Achtelfinals erreicht. Gegen die Kasachin verlor sie in der dritten Begegnung erstmals. (sda)

  • NHL  

    In der Nacht auf Mittwoch bleiben die NHL-Teams mit Schweizer Spielern ohne Torerfolg. Vancouver verliert in Pittsburgh 0:4, Minnesota unterliegt Anaheim 0:1.

    Bei Vancouver stand Luca Sbisa bei zwei Gegentoren auf dem Eis, Sven Bärtschi fehlte wegen einer Gehirnerschütterung weiterhin verletzt. Bei Pittsburgh schrieben die Superstars die Schlagzeilen. Jewgeni Malkin erzielte im ersten Auftritt nach sieben Spielen Verletzungspause das Tor zum 1:0 (Sbisa konnte ihn nicht am Schuss hindern) und lieferte einen Pass. Sidney Crosby fehlt nach einem Assist noch ein Punkt zum Erreichen der 1000er-Marke.

    Die Minnesota Wild waren den Anaheim Ducks eigentlich klar überlegen. Dafür sprach unter anderem das Schussverhältnis von 37:23. Aber die Mannschaft von Nino Niederreiter lief ab der 5. Minute einem Rückstand hinterher. Joseph Cramarossa hatte für Anaheim getroffen. Minnesota, das sich mitten in einer acht Partien umfassenden Serie von Heimspielen befindet, blieb erst zum dritten Mal in dieser Saison ohne Tor.

  • Allgemeines  

    Usain Bolt und Simone Biles sind in Monaco zu den «Weltsportler des Jahres 2016» gewählt worden. Dem 30-jährigen Jamaikaner wurde die Ehre des Sport-Oscars zum vierten Mal zuteil.

    Mit drei Goldmedaillen war Bolt die grosse Figur an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewesen. Für den jamaikanischen Sprintstar und schnellsten Mann der Welt war es das dritte Gold-Triple an Olympischen Spielen nach den Triumphen 2008 in Peking und 2012 in London.

    Der Amerikanerin Simone Biles wurde als erster Kunstturnerin die Ehre der «Weltsportlerin des Jahres» zuteil. Die 19-Jährige aus Texas gewann in Rio viermal Gold und einmal Bronze.

    Als einziger Schweizer Athlet war der Rollstuhlsportler Marcel Hug für die Preisverleihung in Monaco nominiert worden. Der 30-Jährige Thurgauer hatte an den Paralympics in Rio zwei Gold- und zwei Silbermedaillen gewonnen. Den Laureus in der Kategorie der Behindertensportler holte die italienische Fechterin Beatrice Vio.

  • Ski alpin  

    Beat Feuz bewegte die Schweiz mit seiner Fahrt zum WM-Titel in der Abfahrt, und dem Schweizer Fernsehen bescherte er absolute Traumquoten. Das Interesse des TV-Publikums war gewaltig: Auf SRF zwei verfolgten bis zu 1'163'000 Personen aus der Deutschschweiz die Entscheidung. Im Durchschnitt waren 1'076'000 Zuschauer live zugeschaltet, was einem Marktanteil von 78,3 Prozent gleichkam.

    Mit durchschnittlich 945'000 Zuschauern aus der Deutschschweiz war die Sehbeteiligung auch bei der WM-Abfahrt der Frauen riesig. Dieser Wert entsprach gar einem Marktanteil von 78,5 Prozent.

    Deutlich überstrahlte der Ski-Sonntag selbst den ersten Strassenfeger des Jahres 2017, für den Roger Federer mit seinem Finalsieg beim Australian Open gesorgt hatte. Den Fünfsatzkrimi in Melbourne hatten zu Spitzenzeiten 850'000 Zuschauer (Marktanteil 71 Prozent) verfolgt. (Im Bild: Die beiden alpinen SRF-Kommentatoren Matthias Hüppi und Bernhard Russi).

  • Biathlon  

    Jürgen Klopp outet sich als Fan von Norwegens Biathlon-Star Ole Einar Björndalen. «Für mich ist er einer der besten Sportler aller Zeiten», sagt der Trainer des FC Liverpool dem norwegischen Sender TV2. Er verfolge den Sport im Fernsehen mit, so oft er könne. «Das ist völlig unglaublich. Er ist in meinem Alter, oder?», fragte der 49-jährige Klopp, der im Schwarzwald aufgewachsen ist.

    Der 43-jährige Björndalen lachte, als er von seinem prominenten Fan erfuhr. «Das ist schön zu hören. Vielleicht treffe ich ihn eines Tages», sagte der Biathlet, und machte Klopp seinerseits ein Kompliment: «Er hat viele gute Mannschaften an die Spitze geführt.»

  • Traurige Belinda?  

    Ein Tweet von Belinda Bencic gibt ihren Fans Rätsel auf. Ist der Tennis-Star glücklicher Single oder deutet der mit dem Hashtag «MeMyselfandI» und dem gebrochenen Herz-Emoticon versehene Tweet eher auf Herzschmerz am Tag der Liebenden hin? Vom Flughafen aus wünscht Belinda ihren Followern auf jeden Fall ein herzliches
    «Happy Valentines Day»:




    Einige Fans nutzten die Gelegenheit prompt, sich Belinda als Valentines-Date anzubieten.



    «Can I be your Valentine?»: Einige Reaktionen von Belindas Fans auf Twitter. (Bild: Screenshot Twitter)

  • Basketball  

    Im mutmasslich letzten Spiel ohne den verletzten Schweizer Thabo Sefolosha zeigen die Atlanta Hawks Charakter. In Portland drehen sie in der Verlängerung eine verloren geglaubte Partie.

    Paul Millsap rettete Atlanta mit der Schlusssirene überhaupt in die Verlängerung (97:97). In dieser lag 97:104 zurück, ehe die Hawks zur Wende bliesen. Mit zwölf Punkten in Serie kam die Franchise zum fünften Sieg im achten Spiel ohne den an der Leiste verletzten Sefolosha. Der Schweizer «Abwehrchef» könnte am Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen die Los Angeles Clippers, dem letzten Auftritt vor der Pause wegen des All-Star-Games, sein Comeback geben.

    Die Denver Nuggets egalisierten beim überraschenden 132:110-Sieg gegen die Golden State Warriors einen NBA-Rekord. Dank 24 erfolgreichen Dreipunkte-Würfen (von 40 abgegebenen) zogen sie mit den Houston Rockets gleich. Das Team des Schweizers Clint Capela hatte diese Marke Mitte Dezember 2016 im Spiel gegen die New Orleans Hornets geschafft.

  • Eishockey  

    Die New York Rangers sind in der NHL in Fahrt. Das 3:2 bei den Columbus Blue Jackets ist der sechste Sieg in Folge. Das 13. Saisontor von Jimmy Vesey entschied die Partie in der Schlussphase. Der 23-jährige Flügelstürmer, der seine erste Saison in der NHL bestreitet, traf 6:32 Minuten vor dem Ende mit einer schönen Einzelleistung zum 3:2. Columbus hatte erst 95 Sekunden davor zum 2:2 ausgleichen können.

    Durch den Erfolg schlossen die Rangers in der Rangliste der Metropolitan Division zu den punktgleichen Teams aus Pittsburgh (2.) und Columbus (3.) auf. In der zweiten Partie der Nacht auf Dienstag gewannen die Arizona Coyotes auswärts gegen die Calgary Flames gleich mit 5:0. (sda)

  • Eishockey  

    Der EHC Biel verstärkt sein Kader: Beat Forster (l.), mit fast 800 NLA-Spielen einer der erfahrensten Verteidiger der Schweiz, wechselt auf die nächste Saison vom HC Davos zu den Seeländern. Der 34-jährige Appenzeller spielt seit 16 Jahren für die Bündner und feierte in dieser Zeit fünf Meistertitel. Zuvor hatte er für die ZSC Lions verteidigt und war einmal mit den Zürchern Meister geworden. In Biel unterschrieb Forster einen Zweijahres-Vertrag.

    Ausserdem schnappt sich der Berner NLA-Verein den U-20-Nationalspieler Dominik Diem. Der Center gilt in der Organisation der ZSC Lions als grosses Talent. Warum Diem nicht im Fanionteam der Zürcher stürmen wird, sondern in jenem der Bieler, dürfte für viele Diskussionen im Löwenrevier sorgen.

  • Eishockey  

    Der SC Bern verpflichtet im Hinblick auf die Playoffs den 34-jährigen Michael Garnett als Ersatzgoalie.

    Der 186 cm grosse Kanadier spielte seit der Saison 2008/09 in der KHL und war dort zuletzt bei Medvescak Zagreb engagiert und damit Teamkollege von Servettes Goran Bezina. Garnett wird am Mittwoch erstmals mit dem Team trainieren. Die Nummer 1 im Tor der Berner ist seit dieser Saison der Kilchberger Leonardo Genoni.


  • Tennis  

    Belinda Bencic wird bis auf Weiteres auf die Dienste von Maciej Synowka zählen. Die 19-Jährige einigte sich mit dem polnischen Trainer auf eine Zusammenarbeit für die nächsten drei Turniere. Der 37-jährige Synowka wird Bencic während der Turniere im mexikanischen Acapulco Ende Februar sowie an den Events in Indian Wells und Miami im März begleiten. Ob es zu einer längerfristigen Zusammenarbeit kommt, wird sich nach dieser Testphase entscheiden. Synowka trainierte bislang unter anderen Urszula Radwanska, Coco Vandeweghe und Mirjana Lucic-Baroni.

    Die einstige Top-Ten-Spielerin Bencic, die im Ranking bis auf Position 129 zurückgefallen ist, wurde bis Ende des letzten Jahres von ihrem Vater Ivan auf der Tour begleitet, zudem absolvierte sie immer wieder Trainingsblöcke bei Melanie Molitor. An den Turnieren in Australien zu Saisonbeginn war Bencic ohne Coach unterwegs gewesen. (sda)

  • NHL  

    Sämtliche eingesetzte Schweizer verlassen in der NHL das Eis als Gewinner. Roman Josi und Nino Niederreiter brillieren weiter.

    Die Pause wegen einer Hirnerschütterung scheint Josi gut getan zu haben. Der Berner Verteidiger präsentiert sich seit der Rückkehr in Skorerlaune. Beim 5:3-Heimsieg der Nashville Predators gegen die Dallas Stars gelangen dem MVP der WM 2013 die Tore zum 1:3 (36.) und 2:3 (41.) – letzteres schoss er im Powerplay. Josi, zum besten Spieler der Partie gewählt, war bereits in den beiden Begegnungen zuvor erfolgreich gewesen und hat zum vierten Mal in Folge gepunktet (vier Treffer, zwei Assists). Insgesamt kommt er nun auf neun Tore und 19 Assists in 47 Spielen.

    Wie Josi präsentiert sich auch Niederreiter in Topverfassung. Der Churer Stürmer traf beim 6:3-Erfolg der Minnesota Wild vor heimischem Publikum gegen die Detroit Red Wings zum 2:0 (16.) und kommt nun in den letzten vier Partien ebenfalls auf vier Tore sowie zwei Assists. Mit nunmehr 19 Treffern und 23 Assists fehlt ihm nur noch ein Punkt zur Egalisierung seines Rekordes aus der vergangenen NHL-Qualifikation.

  • Eishockey  

    Drei Jahre nach dem sensationellen Gewinn der Bronzemedaille in Sotschi jubelten und tanzten die Schweizer Spielerinnen wieder. Eben hatten sie vor dem heimischen Publikum auch das dritte Qualifikationsspiel für sich entschieden. Nachdem sie davor gegen Dänemark (6:1) und Norwegen (4:1) zwei Pflichtsiege eingefahren hatten, gewannen sie den entscheidenden Match gegen die zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Tschechinnen dank je zweier Treffer von Alina Müller und Lara Stalder.

    Die Tschechinnen erwiesen sich in Arosa wie erwartet als die klar stärksten Gegnerinnen. Lange Zeit stand die ausgeglichene Partie dann auch auf der Kippe. Erst als Müller elf Minuten vor dem Ende im Powerplay und aus spitzem Winkel mit dem 3:1 ihr zweites Tor in diesem Spiel erzielte, durfte das Team von Trainerin Daniela Diaz langsam aufatmen.

    Eine gute halbe Minute vor dem Ende setzte Stalder mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt. Nebst der einmal mehr souveränen Torhüterin Florence Schelling waren Stalder und Müller die auffälligsten Spielerinnen. Topskorerin Stalder kam in den drei Partien auf acht Tore und insgesamt zwölf Punkte, Müller auf drei Tore und fünf Assists. Für das Olympia-Turnier in Südkorea sind die Gruppen bereits fix: Die Schweiz trifft in zwölf Monaten in der Gruppe B auf den Gastgeber sowie Schweden und Japan.

  • Biathlon  

    Nach Silber in der Mixed-Staffel und Bronze im Sprint gewinnt Martin Fourcade in Hochfilzen im WM-Verfolgungsrennen über 12,5 km die Goldmedaille. Der Superstar aus Frankreich setzte sich mit 22,8 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö durch. Bronze ging an den bereits 43-jährigen Ole Einar Björndalen.

    Fourcade, der als Dritter gestartet war, gewann bereits seine elfte Goldmedaille an Weltmeisterschaften. 2011 errang der seit einigen Jahren dominierende Biathlet drei WM-Medaillen, 2012 deren vier, 2013 fünf, 2015 drei und vor Jahresfrist in Oslo fünf (viermal Gold). Björndalen hat derweil bereits die 45. WM-Medaille in seinen Besitz gebracht. Seine ersten beiden hatte er vor 20 Jahren in Osrblie gewonnen.

    Die Schweizer Serafin Wiestner und Mario Dolder büssten im Vergleich zum Sprint vom Samstag einige Positionen ein. Beide hatten drei Fehlschüsse zu beklagen. Der als 19. gestartete Wiestner klassierte sich im 26. Rang, Dolder fiel vom 15. auf den 29. Platz zurück. Benjamin Weger kam nach sechs Strafrunden nicht über den 53. Rang hinaus.

  • Biathlon  

    Die Deutsche Laura Dahlmeier gewinnt in Hochfilzen wie vor einem Jahr in Oslo Gold im WM-Verfolgungsrennen. Die drei gestarteten Schweizerinnen dagegen enttäuschen.

    Dahlmeier verteidigt WM-Titel in der Verfolgung erfolgreich Dahlmeier, die im Sprint knapp hinter Gabriela Koukalova aus Tschechien Zweite gewonnen war, setzte sich in Tirol mit 11,6 Sekunden Vorsprung vor der Weissrussin Daria Domratschewa durch. Bronze sicherte sich Koukalova. Die Bayerin Dahlmeier musste eine Strafrunde absolvieren, Koukalova deren drei.

    Die im Schiessstand fehlerfreie Domratschewa zeigte eine fantastische Aufholjagd, war sie doch lediglich als 27. gestartet. Im letzten Winter war sie keine Rennen gelaufen, erst im Oktober gebar die Ehefrau des norwegischen Rekordweltmeisters Ole Einar Björndalen Tochter Xenia. Für die dreimalige Olympiasiegerin von 2014 war es die siebente WM-Medaille. Dahlmeier ihrerseits errang ihren vierten WM-Titel der Karriere. Zum Auftakt der WM in Hochfilzen hatte sie mit der deutschen Mixed-Staffel bereits Gold gewonnen. Die Schweizerinnen zeigten ein enttäuschendes Rennen. Der als Elfte gestarteten Selina Gasparin unterliefen schon beim ersten von vier Schiessen zwei Fehler. Am Ende klassierte sich die Engadinerin mit vier Fehlschüssen im 29. Rang. Lena Häcki und Aita Gasparin kamen nicht über die Ränge 48 und 50 hinaus.

  • Snowboard  

    Gleich zwei Schweizerinnen stehen beim Weltcup-Parallel-Riesenslalom im südkoreanischen Bokwang auf dem Podest. Bei der Olympia-Hauptprobe erreichen Patrizia Kummer und Julie Zogg die Ränge 2 und 3.

    Nach dem mühevollen Saisonauftakt läuft es den Schweizer Alpinfahrern rechtzeitig auf die WM in der Sierra Nevada hin immer besser. Kummer realisierte nach den Rängen 1 und 2 in Bansko den dritten Podestplatz in Folge. Wie vor einer Woche unterlag die Walliserin erst im Final der Russin Alena Sawarsina. Zogg bezwang im Kampf um Rang 3 die Deutsche Ramona Theresia Hofmeister und sicherte sich die erste Top-3-Klassierung seit fast zwei Jahren.

    Das gute Resultat rundeten Ladina Jenny (8.) respektive im Männerrennen Dario Caviezel mit seinem vierten Viertelfinal-Vorstoss der Saison. Der 21-jährige Bündner unterlag im kleinen Final dem Italiener Aaron March und wurde Vierter. Direkt hinter ihm reihte sich Nevin Galmarini ein.

  • Ski Weltcup  

    Simon Ammann zeigt sich auch im zweiten Springen in Sapporo im Vergleich zu den Wettkämpfen im Dezember und Januar deutlich verbessert. Der 35-Jährige erreicht beim Sieg von Kamil Stoch den 14. Rang.

    Sapporo sei einfach ein gutes Pflaster für ihn, meinte Ammann anlässlich seiner Rückkehr in den Weltcup, nachdem die Schweizer Equipe an den vergangenen beiden Wochenenden in Deutschland abwesend gewesen war. Auf der Okurayama-Schanze wurde er 2007 Weltmeister, drei Jahre später siegte er dort ihm Rahmen des Weltcups. Von derlei Resultaten ist der Toggenburger zwar nach wie vor ein grosses Stück entfernt, der Schritt nach vorne war an diesem Wochenende gleichwohl deutlich. Am Samstag realisierte er als Elfter sein bis dato mit Abstand bestes Resultat in dieser Weltcup-Saison, am Sonntag im zweiten Wettkampf bestätigte er nun den Aufwärtstrend und klassierte sich im 14. Rang.

    Platzierungen unter den ersten 20 hatte es für Ammann vor der Reise nach Japan auf höchster Stufe nicht gegeben. Erstmals seit Mitte Dezember in Engelberg vermochte er sich für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Grosse Erleichterung gab es in Sapporo auch für einen weiteren Schweizer. Am Sonntag resultierten für Gregor Deschwanden mit Rang 23 die ersten Weltcup-Punkte in diesem Winter und seit mehr als einem Jahr. Besser klassiert gewesen war der Luzerner zuletzt Anfang Januar 2016 in Willingen (Platz 22).

  • Eishockey  

    Nino Niederreiter (l.) ist nur noch zwei Tore von seinem persönlichen Rekord aus der Vorsaison der NHL entfernt. Beim 2:1-Heimsieg nach Penaltyschiessen gegen Tampa Bay gelang dem Churer für Minnesota der 18. Saisontreffer.

    Der Powerflügel hat nach dem Heimsieg im 54. Spiel der Regular Season bereits 41 Skorerpunkte auf dem Konto. Ihm fehlen nur noch deren drei, um seine persönliche NHL-Bestmarke aus dem Vorjahr (20 Tore, 23 Assists) zu übertreffen.

    Der Berner Verteidiger Roman Josi konnte trotz einem Tor und zwei Skorerpunkten die 4:7-Heimpleite der Nashville Predators gegen die Florida Panthers nicht verhindern. Seinem Seeländer Teamkollegen Yannick Weber gelang der siebte Skorerpunkt (1 Goal).

  • Eishockey  

    Das Schweizer Frauen-Nationalteam bleibt auf Olympia-Kurs. Dem 6:1 gegen Dänemark lässt die Equipe von Daniela Diaz am Qualifikationsturnier in Arosa ein 4:1 gegen Norwegen folgen.

    Überragende Akteurin war wie beim Auftaktsieg vom Donnerstag Lara Stalder. Der in den USA tätigen Stürmerin, die gegen Dänemark drei Tore und zwei Assists erzielt hatte, gelangen auch im zweiten Duell mit einem skandinavischen Team drei Treffer. Nach 147 Sekunden traf sie im ersten Schweizer Powerplay zum 1:0, in der 34. Minute stellte sie mit einer feinen Einzelleistung die Führung wieder her und zwölf Sekunden vor Schluss traf sie zum 4:1 ins leere Tor.

    Das entscheidende Spiel der Schweizerinnen im Kampf um das einzige Olympia-Ticket, das in Arosa zu vergeben ist, findet am Sonntag um 16 Uhr gegen Tschechien statt.

  • Biathlon  

    Der Deutsche Benedikt Doll gewinnt an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen überraschend Gold im Sprint über 10 km. Bester des Swiss-Ski-Teams ist Mario Dolder, der als 15. überzeugt. Martin Fourcarde, der grosse Favorit aus Frankreich, holt Bronze.

  • Eishockey  

    Der auf die kommende Saison hin in die NLA zurückkehrende Schweizer Nationalgoalie Reto Berra (Bild) soll laut nordamerikanischen Quellen beim aktuellen NLA-Letzten

    Von Gottéron wird die Verpflichtung zwar nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. Verwaltungsratspräsident Michel Volet und Sportchef Christian Dubé, der sich gerade zur Spielerbeobachtung in Schweden befindet, erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur sda unisono: «Dazu gibt es kein Kommentar. Für uns zählt momentan nur die aktuelle Saison und der Klassenerhalt.»

    Berra, derzeit in der AHL Keeper der Springfield Thunderbirds, könnte bei Gottéron das Goalie-Problem wohl dauerhaft lösen. Laut unbestätigten Angaben soll der 30-jährige Zürcher einen Vertrag über fünf Jahre erhalten.

  • Tennis  

    Onkel Toni gehört nächste Saison nicht mehr zum Trainer-Team von Rafael Nadal. Der 55-Jährige will sich um Nadals Tennis-Akademie in Mallorca kümmern. «Vom nächsten Jahr an werde ich Rafael nicht mehr auf der Tour begleiten, ich werde mich ausschliesslich auf unsere Tennis-Akademie konzentrieren», sagte Toni Nadal gegenüber dem Tennisportal tennisitaliano.it.

    Als Grund für seinen Rückzug nannte er seinen schwindenden Einfluss, den er in Nadals Team habe. Sein Verhältnis zu seinem Neffen, den er seit dessen 4. Lebensjahr trainiert, sei aber «hervorragend. Die Beziehung ist immer noch exzellent. Wir hatten nie eine Krise.»

    Nadals Team besteht aktuell neben Toni Nadal aus Manager Carlos Costa und den (Teilzeit-)Coaches Carlos Moya und Francisco Roig.

  • Ski alpin  

    Reto Schmidiger scheint im Hinblick auf die WM in St. Moritz in guter Verfassung zu sein. In Zakopane triumphiert er auf Stufe Europacup.

    Der Nidwaldner Reto Schmidiger, der an den Weltmeisterschaften in St. Moritz in der zweiten Woche im Teamwettbewerb und im Slalom zum Einsatz kommen wird, errang in Zakopane seinen vierten Sieg im Europacup. Der 24-Jährige gewann den ersten von zwei Slaloms, die am Wochenende in der polnischen Ski-Station auf dem Programm stehen.

    Schmidiger lag nach dem ersten Durchgang lediglich auf Platz 7, setzte sich dann aber an die Spitze. Beim Europacup-Parallelslalom in Kronplatz hatte er im Dezember seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Seine ersten beiden Erfolge auf zweithöchster Stufe errang er im deutschen Oberjoch im Slalom (im Januar 2011 und im März 2016).


    Der Walliser Ramon Zenhäusern, auch er ein WM-Starter im Slalom, verpasste in Zakopane als Fünfter das Podium nur um 16 Hundertstel.

  • Skicrosser  

    Die Schweizer Skicrosser feiern in Idre (Sd) einen doppelten Erfolg. Alex Fiva gewinnt das Weltcuprennen in Skandinavien vor seinem Teamkollegen Marc Bischofberger.

    Mit seinem zehnten Sieg im Weltcup festigte Alex Fiva in der Gesamtwertung gegenüber dem Kanadier Brady Leman den 2. Platz. Auf den französischen Leader Jean-Frédéric Chapuis (4.) hat der 31-Jährige nun bei noch drei ausstehenden Rennen 115 Zähler Rückstand.

    Bei den Frauen war Fanny Smith als Sechste für die beste Schweizer Klassierung besorgt. Der Sieg ging an die Schwedin Sandra Näslund, derweil die Weltcup-Leaderin Marielle Thompson aus Kanada vor Smith den kleinen Final gewann und Fünfte wurde.

  • Ski nordisch  

    Simon Ammann realisiert in Sapporo sein bestes Saisonergebnis im Weltcup. Dem Toggenburger gelingt mit Rang 11 im Vergleich zu seinen letzten Auftritten auf höchster Stufe eine deutliche Steigerung. Der 35-Jährige liess dabei unter anderen Kamil Stoch, den Gewinner der Vierschanzentournee.

    Der viermalige Olympiasieger qualifizierte sich erstmals seit Mitte Dezember in Engelberg für einen Finaldurchgang im Weltcup. Sein vor Sapporo bestes Resultat in diesem Winter war ein 21. Platz in Klingenthal gewesen.

    Zwei Sieger

    Das erste von zwei Springen in Sapporo brachte zwei Sieger hervor: Den Polen Maciej Kot, der erstmals im Weltcup triumphierte, und den letztjährigen Gesamtweltcup-Sieger Peter Prevc aus Slowenien. Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft.

  • Dart  

    Darts-Weltmeister Michael van Gerwen hat bei einem Qualifikations-Turnier für die UK Open in Wigan Geschichte geschrieben. Als erst zweitem Spieler überhaupt gelangen dem Niederländer zwei Neun-Darter in einer Partie. Bei einem Neun-Darter wird das Spiel mit nur neun Darts, der niedrigsten möglichen Anzahl, gewonnen. Es ist dies vergleichbar mit einem Hole-in-one im Golf.



    Zuvor hatte dieses Kunststück nur der Rekord-Weltmeister Phil Taylor im Jahr 2010 vollbracht. Der 27 Jahre alte Van Gerwen bejubelte seine Premiere bei dem ohne Zuschauer ausgetragenen Match gegen den Schotten Ryan Murray (6:2) aber nicht wie gewohnt euphorisch, sondern ohne grosse Reaktion.




    «Ich freue mich, etwas Besonderes geschafft zu haben. Danke für all die Glückwünsche», schrieb Van Gerwen später auf Twitter. Das Wichtigste sei aber, «dass ich das Turnier gewonnen habe», sagte Van Gerwen nach dem 6:3-Finalsieg in einer Neuauflage des WM-Finals gegen den Schotten Gary Anderson. Für den erfolgsverwöhnten Niederländer waren es die Neun-Darter 13 und 14 in seiner Karriere.

  • Eishockey  

    Nino Niederreiter ist nur noch zwei Tore von seinem persönlichen Rekord aus der Vorsaison der NHL entfernt. Beim Heimsieg gegen Tampa Bay erzielt der Churer für Minnesota den 18. Saisontreffer.

    Niederreiter brachte den Leader der Western Conference in der 35. Minute in Führung. Er verwertete im Powerplay einen Abpraller nach einem Schuss von Mikael Granlund. Weniger als drei Minuten später gelang den Gästen aus Florida jedoch bereits der Ausgleich. Letztlich musste die Partie in Saint Paul im Penaltyschiessen entschieden werden, in welchem einzig Mikko Koivu traf.

    Niederreiter hat nach dem 2:1-Heimsieg nach Penaltyschiessen, dem 54. Spiel in der Regular Season, bereits 41 Skorerpunkte auf dem Konto. Ihm fehlen nur noch deren drei, um seine persönliche NHL-Bestmarke aus dem Vorjahr (20 Tore, 23 Assists) zu übertreffen.

  • Ski alpin  

    Mélanie Meillard (Bild) ist für ihre Einsätze an den Weltmeisterschaften in St. Moritz am Montag (Riesenslalom) und am kommenden Freitag (Slalom) gut gerüstet. Die 18-jährige Walliserin, die am Donnerstag im deutschen Bad Wiessee ihren ersten Sieg im Europacup hatte feiern dürfen, doppelte 24 Stunden später im zweiten Nachtslalom gleich nach.

    Meillard verbesserte sich wie schon am Donnerstag mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Rang 3 zuoberst auf Podest vor der bei Halbzeit führenden Amerikanerin Resi Stiegler und der Schwedin Anna Swenn-Larsson, die beide im zweiten Lauf rund eine Sekunde einbüssten. Auch Camille Rast konnte sich dank zweiter Laufbestzeit noch vom 10. in den 5. Rang verbessern.

  • Biathlon  

    Selina Gasparin klassierte sich an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen im Sprint über 7,5 km im 11. Rang, derweil Gabriela Koukalova über Gold jubeln darf.

    Selina Gasparin, die wegen gesundheitlicher Probleme auf die Mixed-Staffel am Donnerstag verzichtet hatte, büsste auf die siegreiche Tschechin Gabriela Koukalova 56,3 Sekunden ein. Die Engadinerin traf neun von zehn Scheiben und zeigte ein starkes Finish.

    Koukalova, die Gesamtweltcup-Siegerin der vergangenen Saison, gewann erstmals in ihrer Karriere WM-Gold in einem Einzelrennen. Sie verwies die Deutsche Laura Dahlmeier um vier Sekunden auf Platz 2. Bronze errang Anaïs Chevalier aus Frankreich, die sich um zwei Zehntelsekunden vor der Italienerin Lisa Vittozzi durchsetzte.

  • Langlauf  

    Therese Johaug wird wegen Dopings für 13 Monate gesperrt. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 18. Oktober 2016. Die siebenfache Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin aus Norwegen war im September positiv auf das Steroid Clostebol getestet worden. Das verbotene Mittel war in einer Lippencreme enthalten, die ein Arzt der 28-Jährigen wegen eines Sonnenbrands in Italien besorgt hatte.

    Die Langläuferin sei selbst dafür verantwortlich, zu überprüfen, ob ein Mittel Stoffe enthalte, die auf der Dopingliste stünden, hiess es in dem Urteil. Sich auf ihren Arzt zu verlassen, reiche nicht aus.

    Wegen der Sperre verpasst die Dominatorin der letzten Saison auch die nordischen Ski-WM in Lahti.

  • Tennis  

    Coach Heinz Günthardt hat sich vor dem Fedcup-Viertelfinal gegen Frankreich für Belinda Bencic als zweite Schweizer Einzelspielerin neben der unbestrittenen Timea Bacsinszky entschieden.

    Bencic, die Weltnummer 81, erhielt in Genf den Vorzug gegenüber der 18 Positionen besser klassierten Viktorija Golubic.

    Die Begegnung in der Genfer Palexpo-Halle 7 wird am Samstag um 14.00 Uhr durch die Partie zwischen Bacsinszky (WTA 16) und der französischen Nummer 2 Alizé Cornet (WTA 43) eröffnet. Anschliessend folgt die Partie von Bencic gegen Kristina Mladenovic (WTA 31). Die Französin ist Bencics beste Freundin auf der WTA-Tour und hat zwei der drei Duelle gewonnen.

    Für das Doppel wurden von Günthardt Martina Hingis und Golubic nominiert.

  • Leichtathletik  

    Die Kenianerin Peres Jepchirchir realisierte im Halbmarathon (21,0975 km) von Ras Al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten in 1:05:06 Stunden einen Weltrekord.

    Die 23-Jährige unterbot die alte Bestmarke ihrer Landsfrau Florence Kiplagat um drei Sekunden. Im vergangenen Jahr in Cardiff hatte Jepchirchir über die Halbmarathon-Distanz den WM-Titel errungen.

  • Eishockey  

    Roman Josi (Bild) und Timo Meier schiessen in der NHL zwar je ein Tor, dennoch verlieren die Nashville Predators respektive die San Jose Sharks.

    Josi erzielte bei der 3:4-Niederlage von Nashville bei den New York Rangers das letzte Tor der Partie. Der Berner Verteidiger traf 121 Sekunden vor dem Ende im Powerplay mit einem Direktschuss nach einem Querpass von Ryan Johansen. Es war für Josi der sechste Treffer und der 24. Skorerpunkt insgesamt in dieser Saison.

    Auch Timo Meier zeichnete gegen die Boston Bruins aus kurzer Distanz für den dritten Treffer seines Teams verantwortlich. Gross jubeln mochte der 20-jährige Herisauer über sein drittes NHL-Tor allerdings nicht, war es doch in der 58. Minute das 3:5 (Endstand 3:6).

    Dafür durften sich Luca Sbisa und Vancouver nach vier Niederlagen wieder einmal über einen Sieg freuen. Die Canucks gewannen bei den Columbus Blue Jackets 3:0. Der Zuger Verteidiger stand während 20:44 Minuten auf dem Eis, einzig Alexander Edler erhielt in seiner Mannschaft mehr Vertrauen. Dennoch war er bei keinem Treffer auf dem Eis. Sven Bärtschi fehlte bei Vancouver wegen einer Hirnerschütterung.

    Auch Sven Andrighetto feierte mit den Montreal Canadiens auswärts gegen die Arizona Coyotes einen Erfolg. Alex Galchenyuk stellte in der 3. Minute der Overtime mit dem 5:4 die zwei Punkte sicher. Andrighetto blieb ohne Skorerpunkt wie auch Mark Streit bei der 1:3-Heimniederlage der Philadelphia Flyers gegen die New York Islanders.

  • Beachvolleyball  

    Die Qualifikanten Nico Beeler und Marco Krattiger (Bild) erreichen in der World Tour am Fünf-Sterne-Turnier in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida die Achtelfinals.

    Beeler/Krattiger setzten sich in der ersten K.o.-Runde gegen die als Nummer 7 gesetzten Kanadier Ben Saxton/Chaim Schalk 22:20, 21:18 durch. Das Schweizer Duo, das seit dieser Saison wieder zusammenspielt, nachdem es schon 2014 ein Team gebildet hatte, schaffte erstmals an einem Turnier der höchsten Stufe den Sprung in die Top Ten. In den Achtelfinals sind die als Nummer 9 gesetzten Alvaro Filho/Saymon die Gegner; die Brasilianer haben in drei Partien noch keinen Satz abgegeben.

  • Ski alpin  

    Mélanie Meillard feiert in einem Nachtslalom im deutschen Bad Wiessee ihren ersten Sieg im Europacup. Die 18-jährige Walliserin setzte sich vor den Weltcup-Fahrerinnen Sarka Strachova aus Tschechien und Anna Swenn-Larsson aus Schweden durch.

    Meillard, die im Weltcup schon dreimal in die Top 10 gefahren ist, schob sich im zweiten Durchgang dank Laufbestzeit von Platz 3 an die Spitze. Das Polster auf die Halbzeitführende Strachova betrug am Ende 86 Hundertstel.

    In den kommenden Tagen wird Meillard an den Weltmeisterschaften in St. Moritz im Riesenslalom (13. Februar) und im Slalom (17. Februar) starten.

  • Volleyball  

    Volero Zürich hat in der Champions League der Volleyballerinnen den dritten Sieg realisiert und befindet sich weiter auf Kurs Richtung Viertelfinals. Gegen den rumänischen Meister Alba-Blaj gewannen die Zürcherinnen auch das zweite Duell sicher mit 3:0.

    Mit dem dritten Sieg in der laufenden Kampagne zog Volero im Fernduell mit Dynamo Moskau nach. Die Russinnen hatten am Dienstag ihre Landsfrauen von Dynamo Krasnodar ebenfalls 3:0 bezwungen. In zwei Wochen kommt es in Moskau zwischen Leader Dynamo und dem punktgleichen Volero zu einem «vorgezogenen Final» um den Gruppensieg und den direkten Einzug in die Viertelfinals. Den ersten Vergleich in Zürich hatte Volero knapp mit 2:3 verloren.

  • Eishockey  

    Die Schweizerinnen starten in Arosa erfolgreich in das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Gegen Dänemark feiern sie einen klaren 6:1-Sieg.

    Die erfolgreichste Skorerin mit fünf Punkten war Lara Stalder, die sich bei den wegweisenden, ersten beiden Treffern jeweils einen Assist notieren liess und danach dreimal selbst erfolgreich war. Den Schlusspunkt setzte Stalder, die in der amerikanischen College-Liga für Minnesota Duluth spielt, nach knapp 52 Minuten mit einem erfolgreich verwerteten Penalty.

    Nach einem Ruhetag treffen die Schweizerinnen am Samstag auf Norwegen. Am Sonntag folgt zum Abschluss die Partie gegen Tschechien. Die Tschechinnen gelten auf dem Papier als stärkste Widersacherinnen der Schweiz im Kampf um das einzige Olympia-Ticket, das es in Arosa zu vergeben ist.

(NXP)

(Erstellt: 27.03.2017, 17:04 Uhr)

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