Hundertster Zweig für Severin Staub

Mit 246 Jungschwingern verzeichnete der 30. Nachwuchsschwingertag in der Langenthaler «Märithalle» eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl.

Nicht zum ersten Mal, dass Severin Staub am Nachwuchsschwinget gross auftrumpft (Archivbild: Marcel Bieri).

Nicht zum ersten Mal, dass Severin Staub am Nachwuchsschwinget gross auftrumpft (Archivbild: Marcel Bieri).

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Gleich der erste der fünf Schlussgänge am diesjährigen Jubiläums-Nachwuchsschwinget in der altehrwürdigen Langenthaler Märithalle wurde für den organisierenden Schwingklub Langenthal zu einem Höhepunkt. In der Kategorie der Jahrgänge 2006/2007 standen sich näm­lich mit Simon Widmer vom Schwingklub Langenthal und dem Hasle-Rüegsauer Silvan Kuhn zwei junge Athleten aus der Region gegenüber.

Unter riesigem Applaus des die Halle füllenden Publikums gelang dem Untersteckholzer Widmer bereits in der ersten Minute mit dem zweiten Angriff der erfolgreiche Siegeswurf. Es war an diesem Sonntag bereits das zweite Mal, dass dieses Duo zusammengreifen musste. Schon im 3. Gang hatte sich Widmer durchgesetzt und Kuhn ein erstes Mal bezwungen.

Neben diesem Sieg gab es für den erfolgreichen SK Langenthal noch weitere Zweige zu bejubeln. Insgesamt waren es deren 12. Silvan Staub (Melchnau) konnte ­dabei ein Jubiläum feiern. Der Jungschwinger mit Jahrgang 2002 holte seinen 100. Zweig. In den übrigen vier Kategorien setzten sich in den Schlussgängen ­Milo Gafner (Beatenberg), Simon Zurbuchen (Habkern), Dominik Leu (Brittnau), Lukas Franchi (Le Fuet) und Simon Lüthi (Gross­höchstetten) durch.

«Urchige» Unterstützung

Ob die Jungschwinger auf dem rechteckigen, in fünf Schwingplätze aufgeteilten Sägemehl die Zurufe von den Rängen wie «Chum, dräi di uf ä Ranzä», «Lüpf ds Füdle», «Häb ne jetz fescht» hörten, ist nicht bekannt.

Tatsache ist, die Unterstützung von den Rängen fehlte dem Nachwuchs zu keiner Zeit. Tolle Arbeit leisteten auch das Kampfrichterteam, die Einteilung, das Rechnungsbüro und die Festwirtschaft. Nur so war es möglich, einen solchen Anlass bis kurz vor 17 Uhr reibungslos über die Bühne zu bringen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 20.03.2017, 21:41 Uhr

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