Lars Rösti gewinnt die Goldmedaille

Die Fahrer des BOSV haben bei der Schweizer Meisterschaft im Super-G zwei Medaillen geholt.

Der Obersimmentaler Lars Rösti überzeugte im Super-G.

Der Obersimmentaler Lars Rösti überzeugte im Super-G. Bild: zvg

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Auf dem Stoos im Kanton Schwyz, im Herzen der Innerschweiz, mass sich am letzten Wochenende der Nachwuchs der helvetischen Skielite. Die stärksten Fahrerinnen und Fahrer ermittelten dabei die Schweizer Meister im Super-G der Kategorien U-21 und U-18. Die ebenfalls geplanten Abfahrten mussten wegen schlechter Pistenbedingungen abgesagt werden.

Aus Sicht des Berner Oberländischen Skiverbandes (BOSV) sorgte Lars Rösti aus St. Stephan im Obersimmental für den Höhepunkt. Der 19-Jährige, äusserst polysportive Rennfahrer, der in seiner Freizeit auch gerne Fussball und Hockey spielt, sicherte sich die Goldmedaille in souveräner Manier mit fast einer halben Sekunde Vorsprung.

In der Kategorie U-21 vermochten sich der Meiringer Arne Ackermann (5. Rang, Skiclub Unterbach) und Joel Oehrli (9. Rang, Skiclub Lauenen) ebenfalls in den Top 10 zu klassieren.

Auch eine Stufe tiefer, bei der U-18-Konkurrenz, schaffte mit Yanick Mani ein BOSV-Fahrer den Sprung aufs Podest – der Diemtigtaler raste auf Platz 2 und holte sich verdient die Silbermedaille. Mit Dario Büschlen (Skiclub Frutigen) und Matthias Grünenwald (Skiclub Zweisimmen) schafften zudem zwei weitere BOSV-Talente den Sprung in die ersten 10 der Rangliste.

Kein Podestplatz der Damen

Bei den Damen gab es für die BOSV-Fraktion zwar keine weiteren Podestplätze zu bejubeln. ­Deborah Gerber (8. Rang, Skiclub Schwanden), Katja Grossmann (9. Rang, Skiclub Unterbach) und Nathalie Hauswirth (Skiclub Gstaad) zeigten jedoch in der ­U-21-Kategorie gute Leistungen und klassierten sich in den Top 10. Für den Sprung aufs Podest fehlte den drei Frauen jeweils eine knappe Sekunde.

Bei der U-18 demonstrierte Alissa Müller (SST Diemtigtal) ihr grosses Talent, sie fuhr auf den hervorragenden 6. Platz, in ihrem Jahrgang (2000) realisierte sie damit sogar die zweitbeste Zeit des Tages. Mit Jessica Tschanz (Skiclub Saanen) gelang es auch einer zweiten BOSV-Fahrerin, sich in den besten 10 der Rangliste einzureihen. Belinda Schwenter (Skiclub Schönried) und Enya Gruber (Skiclub Wilderswil) auf den Rängen 11 und 12 rundeten das solide Mannschaftsergebnis der BOSV-Frauen ab. (Berner Zeitung)

Erstellt: 20.03.2017, 18:26 Uhr

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