Zweite Saab 2000 für Skywork kommt endlich

Das Warten bei Skywork Airlines hat ein Ende. Im September kann die Berner Fluggesellschaft mit einer zweiten Maschine vom Typ Saab 2000 starten.

Auch Skywork nimmt das Schweizer Kreuz auf die Heckflosse: Die zweite Saab 2000 wird derzeit umgespritzt.

Auch Skywork nimmt das Schweizer Kreuz auf die Heckflosse: Die zweite Saab 2000 wird derzeit umgespritzt. Bild: zvg

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Skywork kommt bei der bislang zäh verlaufenden Umflottung voran. Im Verlauf des Septembers könne die Regionalfluglinie eine zweite Saab 2000 in Betrieb nehmen, wie Skywork-Sprecher Max Ungricht gestern auf Anfrage dieser Zeitung sagte. Die 50-plätzige Saab 2000 wird eine weitere von noch drei verbliebenen Dornier 328 mit 31 Sitzplätzen ersetzen.

Skywork wartet seit Mai auf die zweite Saab 2000, welche sie von der schwedischen Firma Rockton least. Das genaue Übernahmedatum steht noch nicht fest. Die Maschine erhält derzeit in England die neue Skywork-Lackierung.

Am 1. Juli konnte Skywork mit der ersten Saab 2000 von Rockton starten. Dies mit zwei Monaten Verspätung. Denn der bisherige Leasingnehmer, die schwedische Braathens, verwehrte zunächst den Zugang zu den beiden Maschinen, und die nötigen Dokumente kamen nur tröpfchenweise. Zudem beharrte Skywork auf einer Auffrischung der Inneneinrichtung.

Engpässe im Frühling

Die Verspätung führte vorübergehend zu Kapazitätsengpässen. Skywork mietete kurzfristig eine Dornier 328 der österreichischen Welcome Air an. Zudem legte Skywork die für Juni geplante Aufnahme der Destination Paris-Charles de Gaulle auf Eis. Dabei bleibe es vorläufig, sagte Ungricht. Denn nach den Terror­anschlägen liege die Nachfrage nach Flügen in die französische Hauptstadt immer noch am Boden. Selbst die Fussball-EM habe daran nichts geändert.

Für die Umflottung sucht Skywork eine weitere Maschine mit mindestens 50 Sitzplätzen. Im Gegenzug wird eine weitere Dornier 328 zum Ende des Sommerflugplans ausgeflottet. Eine letzte solche Maschine wird Skywork hingegen auch im nächsten Sommer einsetzen, um die Ferien­destination Elba anfliegen zu können. Denn dort ist die Piste vorläufig noch zu kurz für die Saab 2000. (Berner Zeitung)

Erstellt: 17.08.2016, 19:18 Uhr

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