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Ein unschönes Déjà-vu

Alchenstorf

Als junger Student erlebte Hans-Ulrich Renfer, wie sein Elternhaus abbrannte. Nun, sechzig Jahre später, schreibt er das Erlebte für seine Enkel nieder. Ausschlaggebend war der kürzliche Bauernhausbrand im Dorf.

Der Bauernhausbrand Mitte Juli in Alchenstorf weckt bei Hans-Ulrich Renfer Erinnerungen. Foto: Raphael Moser

Der Bauernhausbrand Mitte Juli in Alchenstorf weckt bei Hans-Ulrich Renfer Erinnerungen. Foto: Raphael Moser

Jacqueline Graber

«Ich habe mitbekommen, wie die Feuerwehr mit Blaulicht durch das Dorf brauste.» Das war am 12. Juli 2019, am frühen Morgen. Mitten in Alchenstorf brannte ein Bauernhaus. Nur gut eine Woche später stand im rund acht Kilometer entfernten Kirchberg ebenfalls ein landwirtschaftliches Gebäude in Flammen. «Bei mir kam alles wieder hoch», sagt Hans-Ulrich Renfer aus Alchenstorf. Der 83-Jährige sitzt auf dem Sofa in seinem Wohnzimmer, in den Händen hält er einen Fotoausdruck. Abgebildet: ein Bauernhaus, das lichterloh brennt, davor stehen Feuerwehrmänner. «Das war einst mein Daheim», sagt er. Doch in der Nacht auf den 22. Juni 1959 brannte die Liegenschaft bis auf die Grundmauern nieder.

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