ABO+

«Es braucht ein Recht zum Euro-Austritt»

Europaparlamentarier Bernd Lucke über seine einstige Partei AfD, die Krisen Europas und seine Idee einer anderen EU.

«Die EU hat ohne Euro jahrzehntelang sehr gut funktioniert»: Bernd Lucke, deutscher Abgeordneter im Europaparlament. Foto: Keystone

«Die EU hat ohne Euro jahrzehntelang sehr gut funktioniert»: Bernd Lucke, deutscher Abgeordneter im Europaparlament. Foto: Keystone

Vincenzo Capodici@V_Capodici

Herr Lucke, 2013 haben Sie aus Protest gegen die Eurorettungspolitik die Alternative für Deutschland (AfD) gegründet. Hätten Sie dies auch getan, wenn Sie die Entwicklung der AfD vorausgesehen hätten?
Nein, natürlich nicht. Teile der heutigen AfD stehen unter dem Einfluss von rechtsextremem und völkischem Gedankengut. Das lehne ich entschieden ab. Ich lehne auch die islamfeindliche und latent fremdenfeindliche Ausrichtung ab, die den nationalkonservativen oder deutschnationalen Teil der Partei kennzeichnet. Die heutige AfD ist leider eine ganz andere Partei als die, die ich einst gegründet habe.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt