Ehemaliger Schiessstand Niederried wird von Altlasten befreit

Bern

Der ehemalige Schiessplatz Niederried im Westen Berns wird bis in den kommenden Wochen saniert. Dazu müssen 1700 Quadratmeter Erde abgetragen werden.

Alte Schiessplätze sind oft mit Blei und weiteren Schwermetallen verseucht. (Symbolbild)

Alte Schiessplätze sind oft mit Blei und weiteren Schwermetallen verseucht. (Symbolbild)

(Bild: BZ)

Die seit zehn Jahren stillgelegte 300-Meter-Schiessanlage Niederried im Westen der Stadt Bern wird von Altlasten befreit. Der Boden, insbesondere beim Kugelfang, ist mit Blei und anderen Schwermetallen verseucht.

Das Gesetz verlangt die Sanierung dieser belasteten Standorte. Die Arbeiten beginnen Mitte August und dauern voraussichtlich bis im Oktober, wie die Stadtberner Präsidialdirektion am Montag mitteilte.

Die Kosten von rund 650'000 Franken tragen Bund, Kanton und die Stadt Bern. Die Schiessanlage im Weiler Niederried war von 1911 bis 2007 in Betrieb und umfasste acht beziehungsweise ab 1964 vier Scheiben.

1700 Quadratmetern Erde abtragen

Um den Boden von Geschossfragmenten und anderem belastetem Material zu befreien, wird auf rund 1700 Quadratmetern die Erde abgetragen und neu aufgefüllt. Auch die noch vorhandenen Betonwände des Zeigergrabens werden zurückgebaut. Mit diesen Massnahmen wird sichergestellt, dass die Fläche uneingeschränkt landwirtschaftlich genutzt werden kann.

Auf Stadtberner Gebiet liegen drei ausgediente Schiessanlagen, jene in Wyler, Bümpliz und Niederried. Die Anlage Wyler wurde bereits im März 2017 saniert. Die Anlage in Bümpliz kommt voraussichtlich nächsten Sommer an die Reihe.

tag/sda

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