Zum Hauptinhalt springen

Sustenpass: Tunnelsanierung75 Jahre Passgeschichte weg gekippt

Der 1945 erbaute Scheiteltunnel auf der Passhöhe des Susten wird für 3,3 Millionen Franken saniert. Anfang Woche wurden bereits 500 Tonnen Pflastersteine aus der Bauzeit ausgebrochen.

Unweit des Tunnelportals kippt dieser Muldentraktor die Pflastersteine aus der Zeit des Tunnelbaus auf einen provisorischen Depotplatz.
Unweit des Tunnelportals kippt dieser Muldentraktor die Pflastersteine aus der Zeit des Tunnelbaus auf einen provisorischen Depotplatz.
Foto: Bruno Petroni

Auf der Passhöhe des Susten (2224 m) wartet eine besondere Herausforderung auf das Kantonale Tiefbauamt: Der 325 Meter lange Scheiteltunnel, der die Kantone Bern und Uri miteinander verbindet, steht vor einer umfangreichen Sanierung. Am Montagnachmittag wurde innerhalb weniger Stunden der ganze Asphaltbelag von 2800 Quadratmetern Fläche weggefräst. Am Dienstag ging es dann auch den darunter zum Vorschein gekommenen Original-Pflastersteinen aus den Zeiten des Tunnelbaus nach dem Zweiten Weltkrieg an den Kragen: Nicht weniger als 200 Kubikmeter davon – das sind 500 Tonnen – werden aus dem Tunnel entfernt und auf einem Depotplatz zwischengelagert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.