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Mann aus der Schweiz ruft zum Mord an Erdogan auf

Die Türkei bittet die Schweiz um rechtliche Unterstützung - der Entscheid ist noch offen.

Zeigt kein Erbarmen: Erdogan anlässlich einer Gedenkfeier im türkischen Parlament in Ankara zum Jahrestag des gescheiterten Putschversuchs. (15. Juli 2017)
Zeigt kein Erbarmen: Erdogan anlässlich einer Gedenkfeier im türkischen Parlament in Ankara zum Jahrestag des gescheiterten Putschversuchs. (15. Juli 2017)
Ali Unal, Keystone
Erdogan reist danach nach Istanbul zu weiteren Gedenkfeiern.
Erdogan reist danach nach Istanbul zu weiteren Gedenkfeiern.
Presidency Press Service, Keystone
Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Frau Emine begrüssen an der Bosporusbrücke in Istanbul ihre Anhänger.
Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Frau Emine begrüssen an der Bosporusbrücke in Istanbul ihre Anhänger.
Presidental Press Office, Keystone
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Aufrufe zur Gewalt werden in der Schweiz sowie in der Türkei als Straftaten behandelt. Was passiert, wenn ein Mann aus der Schweiz auf einer Social-Media-Plattform zur Tötung Recep Tayyip Erdogans aufruft? Mit dieser Frage muss sich nun das Bundesamt für Justiz beschäftigen, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Die Türkei bittet die Schweiz in dem Fall dieses Mannes, sie bei den Ermittlungen zu unterstützen. Laut Ingrid Ryser, Sprecherin des zuständigen Bundesamts für Justiz, sei ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen am 3. Juli eingegangen.

Es ist bereits das fünfte Rechtshilfegesuch aus der Türkei in den vergangenen Monaten. Die ersten vier sind abgelehnt worden, der Entscheid des jüngsten stehe noch aus, heisst es weiter.

Nicht «Kill Erdogan with its own Weapons»-Demonstrant

Die Schweiz könne das Gesuch und damit auch eine Auslieferung ablehnen, wenn die Menschenrechte des Beschuldigten als gefährdet erachtet würden.

Bei dem Mann soll es sich gemäss «NZZ am Sonntag» nicht um jene Person handeln, die im März an einer Demonstration in Bern mit dem Plakat «Kill Erdogan with its own Weapons» für Aufsehen gesorgt hatte.

«Bringt Erdogan mit seinen Waffen um!»: Das Plakat passt der Regierung in Ankara nicht in den Kram. (25. März 2017)
«Bringt Erdogan mit seinen Waffen um!»: Das Plakat passt der Regierung in Ankara nicht in den Kram. (25. März 2017)
Peter Klaunzer, Keystone
Attackiert die Schweiz wegen Plakat: Der türkische Präsident Erdogan bei einer Rede in Istanbul. (27. März 2017)
Attackiert die Schweiz wegen Plakat: Der türkische Präsident Erdogan bei einer Rede in Istanbul. (27. März 2017)
Yasin Bulbul/AP, Keystone
Nicht alle Plakate oder Fahnen sind nur friedlich gemeint.
Nicht alle Plakate oder Fahnen sind nur friedlich gemeint.
Peter Klaunzer, Keystone
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