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Video-Botschaft zum 1. AugustAlec Von Graffenried wirbt für «Miteinander und Füreinander»

In seiner Rede zum 1. August sagt Berns Stadtpräsident, Probleme könnten nur gemeinsam gelöst werden. Und wirbt für ein Nein zur Kündigungsinitiative.

«Wenn wir ganz gut zusammenarbeiten, dann macht es sogar Spass»: Stadtpräsident Alec von Graffenried, hier an der Pressekonferenz der Berner Stadtregierung zur Legislaturbilanz am 1. Juli.
«Wenn wir ganz gut zusammenarbeiten, dann macht es sogar Spass»: Stadtpräsident Alec von Graffenried, hier an der Pressekonferenz der Berner Stadtregierung zur Legislaturbilanz am 1. Juli.
Foto:  Raphael Moser 

Die Rede des Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried (GFL) ist – wen wunderts – thematisch geprägt von der Corona-Pandemie, die ihrerseits in den letzten Monaten das Leben rund um den Globus geprägt hat. Corona habe uns «drastisch vor Augen geführt, dass alles voneinander abhängt und dass wir alle voneinander abhängig sind», sagt er in einem längeren, schriftlichen Redetext, den die Stadt zum Nationalfeiertag publiziert hat. (Eine Kurzversion der Rede von Alec von Graffenried finden Sie weiter unten im Video.)

Eine Pandemie könne «wie jedes Problem nur gemeinsam bekämpft werden», so von Graffenried. Dies gelte bei der Bekämpfung des Klimawandels ebenso, fährt der grüne Politiker fort. Auch hier sei der Beitrag des Einzelnen «verschwindend klein» – und doch liessen sich die weltweiten Ziele nur erreichen, wenn «jede und jeder Einzelne» mitmache.

Den Wert von Partnerschaften herausstreichend, wirbt von Graffenried auch für den laufenden Kooperationsprozess zwischen der Stadt Bern und fünf Agglomerationsgemeinden. Und er drückt mit Blick auf Europa seine Hoffnung aus, dass die Kündigungsinitiative der SVP Ende September klar abgelehnt werde. Die Schweiz müsse langfristig in Europa integriert bleiben, so der Berner Stapi.