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LeserreaktionenAlle Probleme werden mit einer Fusion nicht gelöst

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Wird eine Fusion von Bolligen mit Bern helfen? «Kaum wahrscheinlich», sagt ein Leser.
Wird eine Fusion von Bolligen mit Bern helfen? «Kaum wahrscheinlich», sagt ein Leser.
Foto: Tomas Wüthrich

Zu «Wir werden unser Rapsöl wieder direkt beim Bauern kaufen»

Man muss alle Deklarationen genau lesen

Was hat Fischöl im Rapsöl zu suchen? Man muss in dem Fall wirklich alle Deklarationen lesen, sonst wird einem immer irgendetwas «Fremdes» unter gejubelt. Geht gar nicht!

Michael Hänzi, Online kommentiert

Fischöl ist bekanntlich sehr gesund

Für mich eher ein Mehrwert dieses Öls, welches ich regelmässig verwende (Coop), da Fischöl bekanntlich sehr gesund ist (Lebertran) und ich nicht Veganer oder Vegetarier bin. Klare Deklaration ist jedoch angebracht.

Ulrich Schädeli, Online kommentiert

Zu «Bolligen verpasst eine Chance»

Alle Probleme werden mit einer Fusion nicht gelöst

Der grösste Teil der von Oliver Neumann aufgeführten Mängel in der Gemeinde Bolligen haben mit der Grösse wirklich nichts zu tun, sondern sind auf das Fehlen einer guten langfristigen Planung der politischen Behörden zurückzuführen. Ob da eine Fusion mit Bern hilft, ist kaum wahrscheinlich. Völlig vergessen geht bei der Befürwortung der Fusion aber, dass es auch noch die drei ländlichen Weiler Flugbrunnen, Ferenberg und Geristein gibt, die überhaupt keine Anbindung an den öffentlichen Verkehr haben, die aber an schönen Tagen vom Autoverkehr überflutet werden und jeder Naherholungssuchende seinen Parkplatz möglichst nahe vor seinem Ausflugsziel erwartet. Im Gegensatz dazu will die rot-grüne Regierung möglichst überall Parkplätze abbauen und wie die Minderheit aus den auswärtigen Gebieten ihre täglichen Bedürfnisse abdecken sollen, geht vergessen. Es ist zu bezweifeln, dass solche Probleme mit einer Fusion besser gelöst werden.

Fritz Bergmann, Stettlen

Zum Leserbrief «Ich schäme mich in Grund und Boden» von Andreas Wyss

Abgewiesene verlängern ihren Aufenthalt selber

Der Leserbriefschreiber verlangt Integration, Arbeit, Wohnungen für all die Menschen, welche aus schlimmeren Verhältnissen zu uns kommen und hier Essen und geordnete Wohnverhältnisse geboten bekommen. Zudem wird kritisiert, dass sich verschiedene Kulturen den Lebensraum teilen müssen mit der Idee, dass wir uns mit den verschiedenen Kulturen herumschlagen sollten. Abgewiesene verlängern ihren «unwürdigen» Aufenthalt selber mit dauernden Einsprachen durch Advokaten. Wenn diese Menschen nach im Sinne des Leserbriefschreibers, Arbeit und Wohnungen erhalten, werden die frei werdenden «unzumutbaren» Unterkünfte in kürzester Zeit wieder durch neue Asylbewerber aufgefüllt und das Spielchen beginnt von vorne. Ich schäme mich nicht.

Pierre Frick, Unterseen

Diverse Ausgaben zur Abstimmung vom 27. September über das Jagdgesetz

Wir können Tieren schnell etwas beibringen

Jeder Tierfreund weiss, wie schnell wir einem Tier etwas beibringen können, noch viel einfacher können wir ihm Angst beibringen. Kein Huhn geht zum Fuchs, keine Maus geht zur Katze, kein Wolf geht zu Menschen. So sollte es sein. Es muss das Ziel sein, dass sich diese Tiere fürchten vor uns Menschen zum Beispiel mit Herdenhunde und Elektrozäunen. Die unzugängliche Bergwelt ist ein Refugium für unsere Wildtiere und nicht für Touristen, Ziegen oder Schafe.

Hans Schmutz, Rubigen