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Unihockey: Playoff-StartAls der Schlendrian Einzug hielt

Floorball Köniz hat zum Start des Viertelfinals im Playoff gegen Zug United 7:8 verloren. Schwache letzte 10 Minuten kosteten den Berner Vorstädtern den Sieg.

Köniz-Goalie Patrick Eder hatte gegen Zug United viel zu tun.
Köniz-Goalie Patrick Eder hatte gegen Zug United viel zu tun.
Foto: Andreas Blatter

In kaum einer anderen Sportart können sich das Spielgeschehen und das Resultat derart schnell ändern wie im Unihockey. Diese Erfahrung machten zum Start des Playoff-Viertelfinals auch die Akteure von Floorball Köniz. 7:4 führten die Berner Vorstädter gegen Zug United nach 49 Minuten. Dies, nachdem das Spiel in den ersten beiden Dritteln hin- und hergewiegt hatte und die Könizer
nie mehr als mit einem Treffer im Vorsprung gelegen waren.

«Wir hatten die Hosen voll»

Nach zwei schnellen Toren im letzten Drittel und der erwähnten 7:4-Führung schienen die Könizer einem sicheren Sieg entgegenzusteuern, ehe in den letzten 10 Minuten der Schlendrian Einzug hielt. «Wir hatten die Hosen nach dem 7:4 wohl etwas voll und zogen uns unverständlicherweise zurück. Danach haben es die Zuger sehr gut gemacht», sagte der Könizer Stürmer Silvan Bolliger, der sich trotz starker persönlicher Leistung nicht über seine vier Skorerpunkte (drei Tore, ein Assist) freuen konnte. Innerhalb von nur 47 Sekunden schossen die Zentralschweizer zwei Treffer und verkürzten auf 6:7, ehe eine Strafe gegen den Könizer Yves Pillichody den Zugern sogar den Ausgleich zum 7:7 ermöglichte (52.).

In weniger als 3 Minuten fanden die Gäste also ins Spiel zurück, was sich auch negativ auf die Moral der Einheimischen auszuwirken schien. Die Innerschweizer witterten nun ihre Chance, die Serie mit einem Break zu lancieren, und forcierten das Tempo. Der Schwede Alexander Larsson buchte in der 54. Minute das 8:7 für die Zuger, es sollte der Schlusspunkt eines aus Könizer Sicht bitteren Abends sein. «Eigentlich wussten wir ja um die Stärken der Zuger. Aber am Ende luden wir sie leider zu Toren ein», sagte der enttäuschte Bolliger.