Zum Hauptinhalt springen

Die erste alpine Ski-WMAls in Mürren ein neuer Skiwettkampf geboren wurde

Das kleine Bergdorf ist die Wiege der alpinen Skiweltmeisterschaften, deren 46. Ausgabe zurzeit in Cortina d’Ampezzo läuft. Wetterkapriolen und ein Brite prägten die Wettkämpfe.

Das Organisationskomitee der ersten alpinen Skiweltmeisterschaften 1931 in Mürren mit dem 56-jährigen Präsidenten Arnold Lunn (6. v.r.).
Das Organisationskomitee der ersten alpinen Skiweltmeisterschaften 1931 in Mürren mit dem 56-jährigen Präsidenten Arnold Lunn (6. v.r.).
Foto: PD / Aus dem Jahrbuch «Der Schneehase» des Schweizerischen Akademischen Skiclubs, 1931

Die Idee von alpinen Skiweltmeisterschaften kam aus den Kreisen des Skiclub of Great Britain. Auch der Schweizerische Akademische Skiclub (SAS) machte sich für diese Sache stark, doch es wehte ihnen heftiger Wind aus Kreisen des Schweizerischen Skiverbands (SSV, heute Swiss-Ski) entgegen. Der 1903 in Olten gegründete SSV verteidigte vehement die nordischen Disziplinen, und auch der Internationale Skiverband FIS seinerseits sah sich damals nur für den nordischen Skisport zuständig.

Am FIS-Kongress 1930 in Oslo stellte Grossbritannien den Antrag, auch die alpinen Disziplinen Abfahrt, Slalom und alpine Kombination ins Regelwerk aufzunehmen. Das Gesuch wurde gutgeheissen, und in der Folge näherte sich der SSV dem SAS, zu dessen Mitbegründern der in Brienz geborene Walter Amstutz zählte, und dem Skiclub of Great Britain an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.