Zum Hauptinhalt springen

Spannende AusgangslageAm 13. Juni werden die Regierungsstatthalter gewählt

Der Termin zur Wahl der zehn Regierungsstatthalter im Kanton Bern für die nächste Amtsperiode wurde auf den 13. Juni 2021 gesetzt.

Beim Urnengang vom 13. Juni werden die Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter gewählt. (Symbolbild)
Beim Urnengang vom 13. Juni werden die Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter gewählt. (Symbolbild)
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Im Kanton Bern werden am 13. Juni die zehn Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter für die Amtsperiode 2022-2025 gewählt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 29. August statt.

Die Wahlvorschläge müssen bis am 12. April mittags bei der Staatskanzlei eintreffen, wie der Berner Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Spannend werden die Wahlen insbesondere in den Verwaltungskreisen Bern-Mittelland und Thun.

In Bern geht der langjährige Regierungsstatthalter Christoph Lerch (SP) Ende 2021 in Pension. Seine Partei schickt für Lerchs Nachfolge die Anwältin Ladina Kirchen ins Rennen. Noch offen sind allfällige Gegenkandidaturen. Eine GLP-Kampfkandidatur blieb bei den letzten Wahlen 2017 chancenlos.

In Thun tritt der langjährige Regierungsstatthalter Marc Fritschi (FDP) zurück. Die bürgerlichen Parteien wollen den Sitz mit dem 57-jährigen Juristen Mathias Berger (SVP) verteidigen. Die Grünen schicken die parteilose Rechtsanwältin und Notarin Simone Tschopp ins Rennen und zählen auf den Sukkurs der SP.

Regierungsstatthalter sind die Vertreter des Kantons in den Regionen. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Erteilung von Baubewilligungen oder die Beurteilung von Beschwerden gegen Gemeindeentscheide. In Katastrophenfällen sind sie Koordinationsstelle. Ausserdem beaufsichtigen sie die Verwaltung, Einwohner- Burger- und Kirchgemeinden sowie weitere staatliche Institutionen.

chh/sda