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Spesenstreit Sigriswil geht weiterAmstutz’ Karriere hängt am seidenen Faden

Die kantonale SVP will die Sigriswiler Gemeindepräsidentin Madeleine Amstutz aus der Partei werfen. Sollte es so weit kommen, wird Amstutz isoliert und ihre politische Karriere jäh gebremst.

Der Gegenwind nimmt zu. Madeleine Amstutz gibt sich dennoch weiterhin kämpferisch.
Der Gegenwind nimmt zu. Madeleine Amstutz gibt sich dennoch weiterhin kämpferisch.
Foto: Patric Spahni

Der Sigriswiler Spesenstreit schwelt weiter. Vor knapp zwei Wochen spürten die Anwesenden an der Gemeindeversammlung, wie gross die Unruhe im Dorf nach wie vor ist. So machte der abgewählte Gemeinderat Ferdinand Oehrli (SVP) seinem Ärger über die leidige Angelegenheit mächtig Luft.

Nun gibt es im Konflikt einen neuerlichen Höhepunkt. Die kantonale SVP will Madeleine Amstutz aus der Partei werfen. Grund dafür ist, dass Amstutz vor den Sigriswiler Gemeindewahlen eiligst eine neue Partei gegründet hat, nachdem die Sigriswiler SVP entschieden hatte, sie nicht zu nominieren. Das Problem ist jedoch: Gemäss SVP-Statuten ist es nicht möglich, Mitglied von zwei Parteien zu sein.

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