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LauterbrunnenAn der Jungfrau gescheitert, in Paris erfolgreich

Sein Bahnprojekt im Berner Oberland konnte er nicht verwirklichen. Dennoch ging Maurice Koechlin als Planer zweier weltbekannter Bauwerke in die Geschichte ein.

Die «Deutsche Bauzeitung» schrieb 1890, dass sich besonders in der Schweiz Erfindergeist und Kapital verbänden, um bequeme Wege zu bahnen, damit jeder ohne Gefahr und Kraftaufwand auf die Gipfel des Hochgebirges gelangen könne. Weiter erwähnt die Fachzeitschrift, sollte es zur Ausführung einer Jungfraubahn kommen, so könnten Reisende von Interlaken aus den Jungfraugipfel in wenigen Stunden erreichen und zur Nachtruhe wieder in Interlaken eintreffen.

Heute gehört die Jungfraubahn zum gewohnten Bild vor der Eigernordwand. Doch bevor der Bau dieser Bahn vonstattenging, gab es mehrere Projekte, die geprüft wurden.
Heute gehört die Jungfraubahn zum gewohnten Bild vor der Eigernordwand. Doch bevor der Bau dieser Bahn vonstattenging, gab es mehrere Projekte, die geprüft wurden.
Foto: PD

Ideen und Projekte gab es mehrere, man sprach sogar von einem Wettstreit der Ingenieure um Zeit und Geld. Da war das Projekt der Herren Emil Strub und Hans Studer aus Interlaken, die per Zahnradbahn von der Kleinen Scheidegg durch den Eiger, inklusive zweier Aussichtsstationen, bis auf den Gipfel des Eigers gelangen wollten. Adolf Guyer-Zeller orientierte sich für seinen Bahnbau an deren Linie, wählte aber als Zielpunkt das Jungfraujoch.

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