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Teurere Parkkarten in BernAnwohner zahlen mehr, Auswärtige bleiben verschont

Um 120 Franken pro Jahr verteuern sich in Bern die Parkkarten für Anwohner, jene für Autopendler bleiben gleich. Widerspricht das nicht der rotgrünen Verkehrspolitik?

Blaue Zone beim Bremgartenfriedhof: Viele Besucher ärgern sich, dass sie die Parkscheibe stellen müssen und oft eine Busse riskieren.
Blaue Zone beim Bremgartenfriedhof: Viele Besucher ärgern sich, dass sie die Parkscheibe stellen müssen und oft eine Busse riskieren.
Foto: Andreas Blatter

Der Stadt Bern stehen harte Zeiten bevor. Mithilfe eines Sparpakets will der Gemeinderat bis 2024 insgesamt über 125 Millionen Franken einsparen. Nicht nur gespart soll werden, auch Mehreinnahmen durch Gebührenerhöhungen sind vorgesehen, wie die gemeinderätliche Medienkonferenz von Mitte März zeigte.

Betroffen davon sind etwa die Dauerparkkarten für Anwohnende, mit der diese in der blauen Zone in ihrem Quartier unbeschränkt parkieren dürfen. Aktuell zahlen Anwohnerinnen und Anwohner für eine Jahreskarte 264 Franken. Künftig sollen es 384 Franken sein. Davon erhofft sich die Stadt jährliche Mehreinnahmen von rund 1,6 Millionen Franken.

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