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Wegen CoronaArbeitslosigkeit steigt im Kanton Bern von 2,5 auf 2,6 Prozent

Im Mai waren 14'974 Menschen im Kanton Bern ohne Arbeit. Damit stieg die Arbeitslosenquote leicht an. Normalerweise wäre diese im Mai saisonal bedingt rückläufig.

Besonders das Gastgewerbe leidet noch unter der Coronakrise. Normalerweise wäre die Arbeitslosigkeit im Mai saisonal bedingt rückläufig.
Besonders das Gastgewerbe leidet noch unter der Coronakrise. Normalerweise wäre die Arbeitslosigkeit im Mai saisonal bedingt rückläufig.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Im Mai verloren im Kanton Bern 465 Personen ihre Stelle. Neu sind 14'974 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 2,5 Prozent auf 2,6 Prozent, liegt aber unter dem nationalen Durchschnitt von 3,4 Prozent. Die Corona-Krise traf praktisch alle Branchen.

Einzig im Baugewerbe ging die Arbeitslosigkeit zurück, teilte der Kanton Bern am Dienstag mit. In dieser Branche fanden 127 Personen zurück in den Arbeitsmarkt. In den meisten Branchen stiegen die Zahlen wegen der Corona-Krise jedoch an. Normalerweise wäre die Arbeitslosigkeit im Mai saisonal bedingt rückläufig.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse stieg die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat von 2,6 auf 2,8 Prozent. Verglichen mit dem Mai 2019 sind insgesamt 5401 Personen mehr arbeitslos.

Betroffen vom Anstieg waren acht von zehn Verwaltungskreisen. In Thun blieb die Quote stabil und in Interlaken-Oberhasli ging sie gar zurück. Am tiefsten liegt die Quote mit 1,6 Prozent im Kreis Frutigen-Niedersimmental.

Am meisten Arbeitslosen verzeichnet der Verwaltungskreis Biel: Dort liegt die Quote bei durchschnittlich 4,1 Prozent. Noch höher liegt die Quote mit 5,2 Prozent in der Stadt Biel.

Deutlich zurück gingen im Mai die Gesuche um Kurzarbeit: Eingereicht wurden noch 522 Gesuche für 4803 Beschäftigte. Im April waren es noch 2822 Gesuche für 36'478 Beschäftigte gewesen.

sda/tag