X-Alps: Maurer gebremst

Frutigen

Das Wetter und Knieprobleme stoppen Christian Maurer am X-Alps. Noch führt der Oberländer. Aber die nächsten Tage werden hart.

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Mehr als drei Viertel der 1138 langen Renndistanz von Salzburg nach Monaco hat Christian «Chrigel» Maurer geschafft. Der Föhn in den Walliser Alpen stoppten jetzt sein zügiges Vorwärtskommen. Am Sonntag passierte bei garstigem Wetter zu Fuss den fünf Kilometer grossen Radiuszylinder des Matterhorns via Theodulpass und stiess ins Aostatal vor. Die Wetterverhältnisse machen zur Zeit Flüge wie in den letzten Tagen unmöglich.

Aber auch Maurers verbleibende 22 Konkurrenten tun sich schwer. so kommt auch der 100 Kilometer hinter dem Oberländer an zweiter Stelle liegende Franzose Benoît Outters im Centovalli kaum vorwärts; sein zuvor auf dem zweiten Platz liegender Landsmann Gaspard Petiot erlitt am Samstag bei einer Bruchlandung am Comersee einen Handgelenkbruch und Knieverletzungen - das Rennen ist für ihn vorbei.

Hält das Knie?

Seit einigen Tagen leidet Chrigel Maurer an einer Sehnenansatzentzündung im rechten Knie. Entsprechend froh wäre der vierfache X-Alps-Sieger, wenn er den grössten Teil der verbleibenden 250 Kilometer bis zum Mittelmeer noch fliegend in der Luft zurückleben könnte.

Das 8. X-Alps, das längste und härteste Gleitschirmrennen der Welt wurde am 2. Juli in Salzburg gestartet. Acht Teilnehmer sind bisher aus dem Rennen ausgeschieden.

bpm

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