Bayer-Fans nebelten City ein

Vor dem Spiel FCZ - Bayer Leverkusen machten sich die deutschen Anhänger mit viel Rauch in der Stadt bemerkbar.

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Am Schluss bewegte sich der Fanmarsch von Zürichs Innenstadt in Richtung Stadion Letzigrund und kam dort auch an. Die Supporter aus Leverkusen wurden von der Stadtpolizei Zürich begleitet.

Der offizielle Tweeter-Account des Bundesliga-Clubs scheint die grösste Schweizer Stadt zu mögen.

In der City war es am Donnerstag um 13.45 Uhr rot und schwarz. Rot wegen entsprechend gekleideter Fussballfans aus Leverkusen. Schwarz wegen der üppigen Rauchpetarden, welche der rund 400-köpfige Fanmarsch zwischen Hauptbahnhof, Central und Limmatquai gezündet hatte. «Das sieht schon sehr bedrohlich aus», meldete ein Leserreporter.

Doch verhielten sich die Bayer-Anhänger friedlich. Der Verkehr in diesem Raum brach allerdings zusammen. Ein Grossaufgebot der Stadtpolizei Zürich ist vor Ort.

Die Polizei ist zum Dialog bereit: Tweet der Stapo Zürich.

Fans wurden von der Polizei erwartet

Die Fans bewegten sich darauf Richtung Niederdorf und See, wo das Bier in Strömen floss.

In den engen Gassen Zürichs.

Der Hirschenplatz im Niederdorf in Bayer-rot: Tweet eines Fans.

Danach eskortiert die Polizei den Fanmarsch bis zum Letzigrundstadion. So um 16.45 Uhr machten sich die Fans Richtung Letzigrund auf. Die Polizei warnte vor Verkehrsbehinderungen:

Um 17.15 Uhr befanden sich die Bayer-Fans auf dem Sihlquai. Sie waren friedlich. Gemäss Polizeisprecher Marco Cortesi wurden die Leverkusen-Fans erwartet. Nun wolle die Polizei dafür sorgen, dass alles in geordneten Bahnen abläuft.

Der Aufmarsch wurde auch in hohen Regierungskreisen bemerkt: Tweet von Justizdirektorin Jacqueline Fehr.

Via Twitter kommuniziert die Polizei über den Stand des Fanmarsches. Informationen zu Verkehrsbehinderungen werden wie immer von Via Suisse verbreitet.

Ob gegen Pyrozünder vorgegangen wird, entscheide der Einsatzleiter situativ und vor Ort, sagte Cortesi. Um 18.55 Uhr beginnt das Europa-League-Duell zwischen dem FC Zürich und Bayer Leverkusen. Beide Teams hatten die beiden bisherigen Gruppenspiele gewonnen. Um 21 Uhr war nur noch der FCZ ungeschlagen.

Die Gäste freuen sich aufs Spiel: Tweet des Vereins.

Einer radelte vom Niederrhein bis nach Zürich.

pu/fal

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