Minerva will den Pokal

Am Samstag (18.30) duelliert sich der Berner Verein Futsal Minerva mit dem FC Silva in der Weissensteinhalle im Playoff-Final der Swiss Premier League. Minerva kann den dritten Titel der Klubgeschichte holen.

Holt Minerva am Samstag den dritten Titel in der Klubgeschichte?

Holt Minerva am Samstag den dritten Titel in der Klubgeschichte?

(Bild: Raphael Moser)

Adrian Lüpold

Es ist angerichtet. Noch fehlt der finale Schritt, um den Pokal der Swiss Premier League wieder in die Hauptstadt zu holen. 2012 und 2013 gewann Futsal Minerva den Titel schon – nun bietet sich den Stadtbernern am Samstag die grosse Chance, sich zum dritten Mal als beste Mannschaft der Schweiz in den Annalen zu verewigen.

Minerva kann dabei auf den Heimvorteil bauen, die Begegnung (Anstoss ist um 18.30 Uhr) gegen den FC Silva aus Morges im Waadtland findet in der Berner Weissensteinhalle statt. Erwartet werden bis zu 2000 Zuschauer. «Wir bekamen vom Fussballverband den Zuschlag, den Finalevent durchzuführen», sagt Präsident Miro Prskalo. «Dass wir nun selber im Endspiel mit von der Partie sind, macht die Sache für uns natürlich noch spezieller.»

Eigens für den Final und zum ersten Mal in der jungen Geschichte der Sportart überhaupt, lassen die Verantwortlichen von Minerva einen speziellen Boden ? auf welchen sonst die Finals der Unihockeyfinals ausgetragen werden ? in der Halle verlegen, damit die Akteure auf dem bestmöglichen Untergrund ihre Tricks und Finessen zum Besten geben können.

Duell gegen den Aufsteiger

In den vergangenen sieben Saisons stand Minerva nicht weniger als fünfmal im Final. Zum letzten Mal im letzten Jahr, als die Berner in einem epischen Endspiel gegen die Maniacs aus dem Kanton Aargau erst im Penaltyschiessen verloren. «In diesem Jahr stehen die Chancen wohl 50 zu 50», glaubt Prskalo, der mit seiner umtriebigen Art und viel Leidenschaft den Verein auch über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Gegner der Berner wird der FC Silva aus dem Kanton Waadt sein. Das Besondere an den Westschweizern, die ihre Spiele jeweils in Morges austragen, ist die Tatsache, dass sie als Aufsteiger erst seit dieser Saison in der höchsten Spielklasse agieren, dabei aber restlos überzeugen konnten.

Silva beendete die reguläre Saison auf dem ersten Platz, verlor in 18 Partien lediglich einmal und schoss 105 Tore. Auch die beiden Direktduelle gegen Minerva (4:1 und 2:1) gewann der FC Silva.

Trotzdem dürften die Berner um ihren portugiesischen Coach Pedro Santos angesichts ihrer grossen Erfahrung in wichtigen Partien leicht zu favorisieren sein, zudem zeigten sie in den Halbfinalplayoffs gegen Stadtrivalen Mobulu Bern vorzügliche Leistungen (Gesamtskore: 14:8) und tankten viel Selbstvertrauen. Und natürlich ist da noch der Heimvorteil. «Die Halle wird brennen», sagt Prskalo. Feuer frei für den Futsal-Event des Jahres.

Verfolgen Sie das Spiel am Samstag ab 18.30 Uhr im Livestream.

Berner Zeitung

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