Wasserspiel erfrischt neu mit Trinkwasser

Bern

Das 14 Jahre ­alte Wasserspiel auf dem Bundesplatz muss saniert werden. Zudem wird es künftig mit Frischwasser betrieben.

Unerwartete Abkühlung: Jeden Sommer begeistert das Wasserspiel Kinder und Erwachsene.

Unerwartete Abkühlung: Jeden Sommer begeistert das Wasserspiel Kinder und Erwachsene.

(Bild: Keystone)

Es ist eine vergleichsweise junge Stadtberner Attraktion, die jeweils im Sommer Einheimische erfreut und Touristen verzückt. Die Rede ist vom Wasserspiel vor dem Bundeshaus.

Lachende Kinder, die durch die Wasserfontänen springen, und im Hintergrund das Parlamentsgebäude – dieses Fotosujet dürfte heute bei Touristen ähnlich beliebt sein wie der Zytglogge oder die Bären im Bärenpark. Vor 14 Jahren bei der Umgestaltung des Bundesplatzes installiert, ächzen mittlerweile Teile des Wasserspiels unter Verschleisserscheinungen. Erste Betriebsausfälle mussten bereits hingenommen werden.

Um die Sommerattraktion wieder auf Vordermann zu bringen, werden vom kommenden Oktober bis März zentrale Teile saniert, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Zudem müssen die Entwässerungsrinnen zwischen den Natursteinplatten und das Lichtband erneuert werden.

Das Wasserspiel soll neu mit Frischwasser statt mit aufbereitetem Wasser betrieben werden. Dadurch fällt die Behandlung des Wassers mit Chemikalien weg. Künftig können also die planschenden Kinder bedenkenlos auch mal einen Schluck Wasser aus den 26 Fontänen trinken.

Begegnungszone realisieren

Gleichzeitig mit der Sanierung des Wasserspiels will die Stadt­regierung auch in unmittelbarer Nähe ein Bauprojekt vorantreiben. Sofern verkehrstechnisch machbar, soll im Bereich Amt­hausgasse-Schauplatzgasse eine Begegnungszone eingeführt werden, wie der Gemeinderat am Donnerstag weiter mitteilte.

Die Regierung stützt sich dabei auf eine vor vier Jahren eingereichte Petition «Begegnungszone Bundesplatz». Der Gemeinderat habe die dazu erforderlichen Vorabklärungen ausgelöst. Für beide Vorhaben hat der Stadtberner Gemeinderat einen Ausführungskredit von 2,23 Millionen Franken zu­handen des Stadtparlaments genehmigt.

Berner Zeitung

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