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Keine AbsteigerAufatmen in Herzogenbuchsee und Steffisburg

Den Entscheid, die vor einer Woche abgebrochene Meisterschaft nicht zu werten, dürften die Berner Clubs begrüssen. Indirekt profitiert Wacker Thun.

Der HV Herzogenbuchsee (im Bild: Mareike Müller) bleibt in der Nationalliga A.
Der HV Herzogenbuchsee (im Bild: Mareike Müller) bleibt in der Nationalliga A.
Bild: Marcel Bieri

Es ist, als hätte sie nie stattgefunden. Die am Freitag, dem 13., abrupt zu Ende gegangene Meisterschaft – sie wird nicht gewertet. Das gibt der Schweizerische Handballverband bekannt. Der Entscheid überrascht nicht. Er war im Grunde alternativlos, weil trotz vieler Partien eine Basis fehlte; in vielen Ligen gar wiesen die Clubs nicht dieselbe Anzahl Begegnungen auf.

Die Nachricht ist für das Gros der hiesigen Vereine eine gute. Steffisburg etwa war das Schlusslicht in der Nationalliga B und drohte abzusteigen. Davon wäre indirekt Spitzenclub Wacker Thun betroffen gewesen, welcher mit dem TVS eine Partnerschaft pflegt und aufstrebende Akteure mit einer sogenannten Talentlizenz ausstattet. Jene verheissungsvollen Spieler wären in der 1. Liga vermutlich unterfordert gewesen.

In derselben Liga befand sich mit Biel ein weiterer Berner Club in ungemütlicher Lage: Die Seeländer waren Zweitletzter und hatten lediglich einen Punkt mehr geholt als Steffisburg.

Aufatmen dürfen auch die Frauen des HV Herzogenbuchsee, welche in der Nationalliga A beschäftigt sind und um den Klassenerhalt bangen mussten.