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Argentinien nimmt Abschied von Néstor Kirchner

Der frühere argentinische Präsident ist an seinem Geburtsort in Rio Gallegos in Patagonien beigesetzt worden. Tausende von Menschen begleiteten die Autokarawane mit dem Sarg.

Spricht via Fernsehen zum ersten Mal nach dem Tod ihres Mannes zum Volk: Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez Kirchner.
Spricht via Fernsehen zum ersten Mal nach dem Tod ihres Mannes zum Volk: Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez Kirchner.
Keystone
Viel Unterstützung: Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez Kirchner trauert um ihren verstorbenen Gatten.
Viel Unterstützung: Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez Kirchner trauert um ihren verstorbenen Gatten.
Keystone
Der Sarg des Verstorbenen.
Der Sarg des Verstorbenen.
Keystone
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Eine Menschenmasse säumten die acht Kilometer lange Wegstrecke vom Flughafen bis zum Friedhof. Die Autokarawane mit dem Sarg benötigte drei Stunden für die Fahrt. An der Beisetzung des neben seiner Frau wohl mächtigsten Politikers des südamerikanischen Landes nahmen nur die Familie und politische Weggefährten sowie der venezolanische Präsident Hugo Chávez teil.

Der Mann der amtierenden Staatschefin Cristina Kirchner, der als aussichtsreichster Anwärter bei der Präsidentenwahl im kommenden Jahr galt, war auch Generalsekretär der Union Südamerikanischer Nationen, Unasur. Er war am Mittwoch überraschend im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

In seiner Heimat begraben

Zuvor war Kirchner im Präsidentenpalast in Buenos Aires aufgebahrt worden, wo ihm seit Donnerstag zehntausende Bürger aber auch acht südamerikanische Staatschefs die letzte Ehre erwiesen hatten. Von der Hauptstadt wurde der Sarg dann in das 2600 Kilometer weiter südlich gelegene Rio Gallegos geflogen, wo Kirchner 1950 geboren wurde und in den 1980er Jahre seine politische Karriere begonnen hatte.

SDA/jak

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