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Blackwater-Söldner muss ins Gefängnis

Ein früherer Mitarbeiter der umstrittenen US-Sicherheitsfirma ist in den USA zu 37 Monaten Haft verurteilt worden. Er soll in Kabul rücksichtslos auf Unbewaffnete geschossen haben.

Wird zur Verantwortung gezogen: Der 31-jährige frühere Blackwater-Mitarbeiter vor der Urteilsverkündung.
Wird zur Verantwortung gezogen: Der 31-jährige frühere Blackwater-Mitarbeiter vor der Urteilsverkündung.
Keystone

Wegen der fahrlässigen Tötung eines afghanischen Zivilisten ist ein früherer Mitarbeiter der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater zu 37 Monaten Haft verurteilt worden. Wie das US-Justizministerium mitteilte, sah es ein Bundesgericht in Virginia als erwiesen an, dass der 31-Jährige bei einem Zwischenfall in Kabul im Mai 2009 «rücksichtslos» auf Unbewaffnete schoss und dabei einen Passanten in einem vorbeifahrenden Auto tötete.

In einem zweiten Prozess soll demnach Ende Juni ein weiteres Urteil gegen einen 29 Jahre alten Ex-Kollegen des Mannes gesprochen werden. Die US-Staatsanwaltschaft hatte beiden Männern vorgeworfen, nach einem nächtlichen Verkehrsunfall eines Blackwater-Wagens in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit ihren Pistolen ein Auto beschossen zu haben, das sich dem Unfallort näherte. Dabei wurde ein Insasse des Wagens getötet, der Fahrer wurde verletzt. Zudem wurde ein Fussgänger erschossen.

Die beiden Blackwater-Angestellten gaben nach dem Vorfall an, zum Selbstschutz geschossen zu haben. Das private Sicherheitsunternehmen hatte in Afghanistan im Auftrag der US-Regierung gearbeitet und firmiert mittlerweile unter dem Namen Xe.

AFP/jak

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