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Bombenanschlag auf Militärparade im Iran – neue Todesopfer bestätigt

Inmitten einer Militärparade explodierte im Iran eine Bombe. Bei den neun Todesopfern handelt es sich vor allem um Frauen und Kinder.

Die Bombe explodierte inmitten des Umzugs: Militärparade am 22. August in Teheran.
Die Bombe explodierte inmitten des Umzugs: Militärparade am 22. August in Teheran.
Keystone

Bei einem Bombenanschlag auf eine Militärparade im Nordwesten Irans sind Medienberichten zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben getötet worden. 57 wurden bei der Explosion in der Stadt Mahabad verletzt, hiess es weiter. Die meisten der Opfer seien Frauen und Kinder gewesen, berichtete das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf den Provinzgouverneur. Hinter dem Attentat stecken ihm zufolge «Konterrevolutionäre», wie kurdische Separatisten bezeichnet werden.

Gouverneur Wahid Dschalalsadeh machte darüber hinaus ausländische Kräfte für den Anschlag verantwortlich. «Das hat einen Ursprung im Ausland», sagte er im Fernsehen. «Die USA und ihre Verbündeten sind in der Region präsent.»

Sprengstoff mit Zeitzünder

Der Sprengstoff sei mit einem Zeitzünder versehen unter einem Busch nahe der Paradestrecke deponiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Die Bombe explodierte den Berichten zufolge gegenüber der Ehrentribüne inmitten einer Gruppe von Frauen. Unter den Todesopfern seien die Ehefrauen zweier hochrangiger Generäle gewesen, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur MEHR. Soldaten wurden nach Angaben des Gouverneurs nicht verletzt. Anlässlich des 30. Jahrestags des Kriegsbeginns zwischen dem Iran und Irak wurden landesweit zahlreiche Veranstaltungen abgehalten.

SDA/mrs

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