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Caroline Kennedy soll Botschafterin werden

Schon früh hatte sich die Tochter von Präsidentenlegende JFK, Caroline Kennedy, für Barack Obama eingesetzt. Nun wird ihr Einsatz möglicherweise mit einem Botschafterposten in Japan belohnt.

Wird möglicherweise US-Botschafterin: Caroline Kennedy bei einer Rede zur Jubiläumsfeier des Grand Central Terminal. (1. Februar 2013)
Wird möglicherweise US-Botschafterin: Caroline Kennedy bei einer Rede zur Jubiläumsfeier des Grand Central Terminal. (1. Februar 2013)
AFP

Caroline Kennedy, die Tochter des im Amt ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, könnte nach Informationen von US-Medien schon bald als US-Botschafterin nach Japan gehen. US-Präsident Barack Obama stehe kurz davor, die 55-Jährige für den angesehenen Posten zu nominieren, berichteten die «Washington Post» und die «New York Times».

Ein Regierungsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass sich Caroline Kennedy im «fortgeschrittenen Stadium» des Auswahlverfahrens befinde. Sie würde die Nachfolge von John Roos antreten, einem ehemaligen Wahlkampfspender Obamas.

Mit Clinton-Nachfolge geliebäugelt

Caroline Kennedy hatte sich lange Zeit aus der aktiven Politik zurückgehalten. Im Jahr 2008 jedoch unterstützte sie schon früh aktiv Obamas Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Ende 2008 spielte sie kurzzeitig mit dem Gedanken, sich um den frei werdenden New Yorker Senatssitz von Hillary Clinton zu bewerben. Nach anhaltender Polemik über ihre Eignung verzichtete sie dann allerdings.

Caroline Kennedy war fünf Jahre alt, als ihr Vater im November 1963 ermordet wurde. Nach dem Unfalltod ihres Bruders John Jr. 1999 ist ausser ihr niemand mehr von John F. Kennedys Familie am Leben.

(AFP)

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