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Chapo Guzmán ist wieder auf der Flucht

Dem Chef des Sinaloa-Kartells ist es gelungen, durch einen Tunnel aus dem angeblich sichersten mexikanischen Gefängnis zu fliehen. Für die Regierung ist das eine katastrophale Nachricht.

Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ronaldo Schemidt, AFP
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Eduardo Verdugo, Keystone
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Keystone
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag verkündete Mexikos Nationale Sicherheitskommission CNS in reinem Beamtenjargon die wohl grösste Peinlichkeit, die der mexikanischen Regierung unter ihrem Präsidenten Enrique Peña Nieto zustossen konnte. «Um 20.52 des heutigen Tages hat man im permanenten Videoüberwachungssystem des Gefängnisses Altiplano gesehen, wie sich Joaquín Guzmán Loera in der Räumlichkeit 20 des Ganges 2 den Duschräumen nähert, in denen die Insassen neben ihrer Körperpflege auch die Reinigung ihrer Habseligkeiten verrichten. Da die Nichtsichtbarkeit des Häftlings andauerte, betrat man seine Zelle, die leer war, weshalb man sofort den Alarm betätigte, um auf die mögliche Flucht des besagten Insassen hinzuweisen. Auf diese Weise wurde das Protokoll eröffnet, das die Flucht von Guzmán Loera schliesslich bestätigte.»

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