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Chávez holt Goldreserven zurück

Der venezolanische Präsident will einen besseren Schutz seines Landes vor den wirtschaftlichen Problemen in den USA und Europa. Deshalb sollen Goldvorräte aus dem Ausland zurückgebracht werden.

Will die Kontrolle über den Goldabbau: Hugo Chávez während einer Rede in Caracas. (16. August 2011)
Will die Kontrolle über den Goldabbau: Hugo Chávez während einer Rede in Caracas. (16. August 2011)
Keystone

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat am Mittwoch einen Rückruf der Goldreserven des Landes aus dem Ausland angekündigt. Goldreserven im Wert von elf Milliarden Dollar, die derzeit in europäischen und US-Banken lagerten, sollten nach Venezuela gebracht werden. Der Rückruf diene dem Schutz des Landes vor den wirtschaftlichen Problemen in den USA und Europa. Zentralbankpräsident Nelson Merentes sagte im Fernsehen, der Schritt erfolge als Vorsichtsmassnahme.

Chávez kündigte ausserdem die Verstaatlichung der Goldbergwerke des Landes und im Goldabbau tätiger Unternehmen an. Er erklärte, ein entsprechendes Dekret werde in Kürze veröffentlicht. Eines der wichtigsten Goldbergwerke im Südosten Venezuelas wird von einem russischen Unternehmen kontrolliert. Im Februar hatte die Regierung in Caracas bereits die Konzession für eine kanadische Firma gestrichen.

dapd/kpn

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