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Clinton: «Nie wieder US-Bodentruppen im Irak»

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin hat versprochen, keine US-Soldaten mehr in den Irak zu schicken. Hillary Clinton räumt zudem Fehler in der Irak-Politik ein.

Clinton und Trump in New York: Die Präsidentschaftskandidaten beantworten beim TV-Sender NBC Fragen zur Sicherheitspolitik. Video: Tamedia

Als sie 2009 Aussenministerin geworden sei, hätten etwa 200'000 US-Soldaten im Irak gestanden, sagte Hillary Clinton am Mittwoch. «Wir werden nie wieder Bodentruppen im Irak stationieren», versicherte die demokratische Präsidentschaftsbewerberin. Auf die Frage, wie sie generell zu US-Militäreinsätzen stehe, sagte sie, diese seien nicht die erste Wahl, sondern das letzte Mittel.

Clinton räumte ein, in der Irak-Politik Fehler gemacht zu haben. Es sei falsch gewesen, dass sie als Senatorin 2002 für den Einmarsch gestimmt habe. Zur Beurteilung eines Politikers müsse aber dessen gesamte Arbeit herangezogen werden. Zudem sei es wichtig, aus Fehlern zu lernen.

Militär ist wichtig im Wahlkampf

Das Militär hat auch für den Wahlkampf in den USA eine immense Bedeutung: Nachdem Donald Trump am Dienstag mit einer Namensliste von 88 ihn unterstützenden Ruhestands-Generälen aufgetrumpft hatte, setzte Hillary Clinton am Mittwoch nach. Ihre Wahlkampfzentrale präsentierte eine Liste mit sogar 95 Generälen a.D., die sich für Hillary Clinton als zukünftige Präsidentin und Oberbefehlshaberin der Streitkräfte aussprachen.

«Hillary Clinton ist die einzige Kandidatin, die die Erfahrung hat, den Charakter, die kritische Denke und die Führungsfigur auf Augenhöhe ist, die Amerikas Sicherheit gewährleisten kann und unsere Zusammenarbeit mit unseren Partner aufrechterhält», sagte General Lloyd Newton stellvertretend für die Gruppe.

Trump hatte am Mittwoch erklärt, er wolle die Führung der US-Streitkräfte im Falle seiner Wahl auffordern, innerhalb von 30 Tagen einen Plan vorzulegen, auf welche Weise der Islamische Staat (IS) besiegt werden solle. Seine Kontrahentin Hillary Clinton erklärte, Trump habe keinen Plan.

SDA/foa

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