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Costa Ricas erste Präsidentin

Der mittelamerikanische Staat hat seine erste Staatschefin vereidigt. Sie setzt auf eine wirtschaftsliberale Politik.

Das Bad in der Menge: Laura Chinchilla, die neue Präsident Costa Ricas, lässt sich feiern.
Das Bad in der Menge: Laura Chinchilla, die neue Präsident Costa Ricas, lässt sich feiern.
Keystone

Costa Rica hat erstmals eine Frau als Staats- und Regierungschefin. Die konservative Politikerin Laura Chinchilla wurde am Samstag in San José als Nachfolgerin von Friedensnobelpreisträger Oscar Arias vereidigt. Die 51-Jährige versprach in ihrer Antrittsrede, dass sie mit «Bescheidenheit, Ehrlichkeit und Entschlossenheit» regieren werde.

An der Zeremonie nahmen die Präsidenten von Mexiko, Kolumbien und Ecuador teil. Chinchilla umarmte ihren Vorgänger Arias, der das Land von 1986 bis 1990 sowie ein zweites Mal von 2006 bis 2010 regierte. Für seine Arbeit zur Beendigung von Bürgerkriegen in mehreren lateinamerikanischen Ländern erhielt Arias 1987 den Friedensnobelpreis. Unter seiner Regierung trieb Costa Rica den Ökotourismus voran, der zu einer wichtigen Devisenquelle für das mittelamerikanische geworden ist.

Chinchilla gewann die Präsidentschaftswahl im Februar mit 47 Prozent der Stimmen. Sie war Vizepräsidentin von Arias und hat angekündigt, dessen wirtschaftsliberale Politik fortzusetzen.

ddp/jak

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