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Das andere Amerika

Gestern legte das US-Zensusbüro schockierende neue Zahlen zur Armut vor: Nahezu 50 Millionen Amerikaner sind arm. Was sind die Gründe?

Überleben nur dank Lebensmittelmarken: Tashawna Green (21) und ihre sechsjährige Tochter Taishaun zu Hause in New York. Green arbeitete 25 Stunden die Woche in einem Supermarkt für 8,80 Dollar die Stunde, bis sie ihren Job verlor. Als alleinerziehende Afroamerikanerin, die als Teenager schwanger wurde, fällt sie gleich in mehrere Risikogruppen für Armut. (21. August 2011)
Überleben nur dank Lebensmittelmarken: Tashawna Green (21) und ihre sechsjährige Tochter Taishaun zu Hause in New York. Green arbeitete 25 Stunden die Woche in einem Supermarkt für 8,80 Dollar die Stunde, bis sie ihren Job verlor. Als alleinerziehende Afroamerikanerin, die als Teenager schwanger wurde, fällt sie gleich in mehrere Risikogruppen für Armut. (21. August 2011)
Reuters
Nach einem Arbeitsunfall arbeitslos geworden: Dieser Mann bettelt an einer Kreuzung in Miami, um seine Familie ernähren zu können. (16. September 2010)
Nach einem Arbeitsunfall arbeitslos geworden: Dieser Mann bettelt an einer Kreuzung in Miami, um seine Familie ernähren zu können. (16. September 2010)
Keystone
Alt, krank, arm: Kaum Rente und Kürzungen bei den Leistungen der staatlichen Krankenkassen lassen vor allem kranke Alte schnell in die Armut abrutschen. Im Bild: Judith Odyssey aus Hartford, Maine, bekommt 674 Dollar Sozialhilfe im Monat. (15. September 2011)
Alt, krank, arm: Kaum Rente und Kürzungen bei den Leistungen der staatlichen Krankenkassen lassen vor allem kranke Alte schnell in die Armut abrutschen. Im Bild: Judith Odyssey aus Hartford, Maine, bekommt 674 Dollar Sozialhilfe im Monat. (15. September 2011)
Keystone
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In der Käuferschlange an der Kasse eines amerikanischen Supermarkts sind sie unschwer auszumachen: Kunden mit Lebensmittelmarken. Statt in bar oder mit einer Kreditkarte bezahlen sie mit einer staatlichen Plastikkarte. Der Kaufpreis der Lebensmittel wird elektronisch abgebucht, bis zu 500 Dollar kann eine arme Familie pro Monat erhalten. Für rund 46 Millionen Empfänger sind die Lebensmittelmarken ein Rettungsring, der sie vor Hunger bewahrt.

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