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Das Bangen der Demokraten

Nur noch 41 Prozent der Amerikaner sind zufrieden mit Barack Obama. Das macht die Demokraten nervös: Die Regierungspartei muss um ihre Mehrheit im Senat bangen.

Die Begeisterung für demokratische Experimente ist verflogen: Anhänger von Obama in Chicago.
Die Begeisterung für demokratische Experimente ist verflogen: Anhänger von Obama in Chicago.
Daniel Acker/Bloomberg

Ohne Kongress geht fast nichts in der amerikanischen Politik, Präsident Barack Obama hat das seit seiner Wiederwahl 2012 schmerzhaft zu spüren bekommen. Einwanderungsreform, Waffengesetze, Budgetbeschlüsse: Wenn Senat oder Repräsentantenhaus sich sperren, bleiben dem mächtigsten Mann der Welt die Hände gebunden. Dass der Präsident in seiner letzten Rede zur Lage der Nation ankündigte, er habe die Blockadepolitik satt und werde vermehrt mit Erlassen am Parlament vorbeiregieren, ist bis jetzt weitgehend Drohung geblieben. Wer sich nicht Cäsaren-Wahn vorwerfen lassen will, bleibt bei Grossentscheiden auf die Volksvertreter angewiesen.

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