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Das Comeback der Madman-Strategen

Mit Trump erlebt die Wahnsinn-Strategie ein dramatisches Comeback. Drei Faktoren bestimmen über deren Erfolg.

Verhalf der Madman-Strategie zu einem dramatischen Comeback: Donald Trump.
Verhalf der Madman-Strategie zu einem dramatischen Comeback: Donald Trump.
Keystone

In seinem Werk «Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes» machte sich John Maynard Keynes bekanntermassen Sorgen über «Verrückte mit Macht, die Stimmen in der Luft hören und in ihrer Raserei auf akademische Schreiberlinge hören, die nicht mehr aktuell sind».

Doch auch ohne präskriptive Theorien kann das Vortäuschen von Raserei oder Wahnsinn eine plausible, mächtige und sogar ansteckende Verhandlungsstrategie sein. US-Präsident Richard Nixon verwendete diese Taktik Anfang der Siebzigerjahre, um die Nordvietnamesen davon zu überzeugen, dass er den Finger auf dem «Atomknopf» habe und dass es besser sei, zu einer Einigung zu kommen, um den Krieg zu beenden – andernfalls… Und 1986 traf sich Präsident Ronald Reagan mit Michail Gorbatschow in Reykjavik und überraschte ihn mit dem Vorschlag, dass die USA und die Sowjetunion alle ihre Atomwaffen zerstören sollten.

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