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Das Versagen der Uno-Blauhelme

Ob in der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda oder Srebrenica: Die Friedenstruppen haben den Menschen oft nicht die Sicherheit geboten, die sie ihr versprochen hatten.

Nach Massenvergewaltigungen in der Demokratischen Republik Kongo haben die Vereinten Nationen Fehler eingeräumt. Das Uno-Blauhelmkontingent habe wie die Regierung zu wenig für die Sicherheit der Bevölkerung getan.
Nach Massenvergewaltigungen in der Demokratischen Republik Kongo haben die Vereinten Nationen Fehler eingeräumt. Das Uno-Blauhelmkontingent habe wie die Regierung zu wenig für die Sicherheit der Bevölkerung getan.
Reuters
Bürgerkrieg und eine starke Dürre führten 1991 zu einer Hungersnot in Somalia, in deren Folge 300'000 Menschen, darunter viele Kinder, starben. Die UNO reagierte viel zu spät.
Bürgerkrieg und eine starke Dürre führten 1991 zu einer Hungersnot in Somalia, in deren Folge 300'000 Menschen, darunter viele Kinder, starben. Die UNO reagierte viel zu spät.
Reuters
Der ehemalige Uno-Generalsekretär zeigte sich an seiner Abschiedsmedienkonferenz enttäuscht. Ruanda, Srebrenica, Darfur, die internationale Gemeinschaft habe nichts aus Fehlern gelernt.
Der ehemalige Uno-Generalsekretär zeigte sich an seiner Abschiedsmedienkonferenz enttäuscht. Ruanda, Srebrenica, Darfur, die internationale Gemeinschaft habe nichts aus Fehlern gelernt.
Keystone
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Die UNO räumt ein, in der Demokratischen Republik Kongo versagt zu haben. In den letzten Tagen waren 242 Frauen und Kinder vergewaltigt worden. Die Blauhelm-Truppen hatten erst viel später davon erfahren. Der Schutz der Bürger sei Aufgabe des Staates, sagte Atul Khare, der Sprecher der Uno-Friedensmissionen, im Weltsicherheitsrat, aber er gab zu: «Auch wir haben versagt. Unsere Handlungen waren nicht angemessen und führten zu inakzeptabler Brutalität gegenüber der Bevölkerung in den Dörfern. Wir müssen besser werden.»

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