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Der Tanz der Christine O'Donnell mit den Hexen

Ein Video, das die US-Republikanerin Christine O'Donnell als ehemalige Anhängerin des Hexenkults zeigt, hat in den USA für grosse Aufregung gesorgt. Nun befolgte sie einen Rat ihrer Parteikollegin Sarah Palin.

Selbstbewusst: Christine O'Donnell stellt sich in Washington den Wählern vor.
Selbstbewusst: Christine O'Donnell stellt sich in Washington den Wählern vor.
AFP
Theatralisch: O'Donnell wirft sich in Pose.
Theatralisch: O'Donnell wirft sich in Pose.
AFP
Nimmt den Mund voll: Die Republikanerin ist bekannt für ihre starken Voten.
Nimmt den Mund voll: Die Republikanerin ist bekannt für ihre starken Voten.
AFP
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Seit die US-Republikanerin Christine O'Donnell die Vorwahlen in Delaware gewonnen hat, ist sie in aller Munde – nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Grund dafür sind ihre erzkonservativen Ansichten: Pornografie sei Teufelszeug, für die Bekämpfung von Aids solle man keine Steuergelder einsetzen. Mit solchen Äusserungen will O'Donnell in den US-Senat einziehen.

Und nun sorgt die Anhängerin der Tea-Party-Bewegung erneut für Schlagzeilen: Der Satiriker Bill Maher wartete in seiner Fernsehshow «Real Time» mit einem Video aus dem Jahr 1999 auf, das sich mit ihrer heutigen Gesinnung schlecht verträgt: Im Film gesteht O'Donnell, sie habe mit Hexerei experimentiert.

Erstes Date mit einer Hexe

Ihr erstes Date habe sie mit einer Hexe bei einem Satan-Altar gehabt. «Es gab dort auch ein bisschen Blut und solches Zeug.» Als sie danach auf das Video angesprochen wurde, bezeichnete sie ihre damalige Neigung als «Teenager-Rebellion», wie die «Washington Post» berichtet. «Manche Leute spritzen sich Drogen, um zu rebellieren. Und das ist die Art, wie ich rebellierte», rechtfertigt sie sich. «Wer hat in diesem Alter nicht fragwürdige Dinge getan, die er später bereut hat? Und wer bereut nicht bis zu einem bestimmten Punkt die Achtzigerjahre?»

Ein bisschen schämt sich O'Donnell aber offenbar über ihren damaligen Fehltritt. Nach Bekanntwerden des Videos sagte sie zwei Fernsehauftritte ab. Nun kündigte sie an, gar nicht mehr im nationalen Fernsehen aufzutreten. Allerdings gab sie dafür wahltaktische Gründe an. Sie müsse sich im Moment nicht dem ganzen Land zeigen, weil ihr das keine zusätzlichen Stimmen bringen würde, gab sie zu Protokoll. «Ich fokussiere jetzt auf Delaware und die lokalen Medien», sagte sie. Die ehemalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, habe ihr dazu geraten, sich mit ihren Botschaften direkt an die Stimmbürger ihres Wahlkreises zu richten.

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