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«Gentrifizierung macht in New Orleans nicht mal vor Toten halt»

14 Jahre nach Katrina ist die Stadt am Mississippi schicker und sauberer als je zuvor. Musiker und Künstler kämpfen nun ums Überleben.

Jonathan Fischer
New Orleans ist eine Stadt der Musik: Konzert im Maison Bourbon, einem berühmten Jazzclub. Foto: Jörg Buschmann
New Orleans ist eine Stadt der Musik: Konzert im Maison Bourbon, einem berühmten Jazzclub. Foto: Jörg Buschmann

New Orleanians lieben es, die letzten Ruhestätten ihrer Toten zu besuchen. In afrokaribisch inspirierter Tradition schütten sie Bier auf die Gräber, hinterlassen Plastikketten und Schmuck an den weiss gekalkten Gruften, die als Ensemble oft an eine exotische Miniaturstadt erinnern. Aber auf dem berühmtesten Friedhof der Stadt, dem St. Louis Cemetery No. 1, stehen jetzt Verbotsschilder: Gräber markieren, Gegenstände ablegen unter Strafe verboten. Neuerdings kann man Touristinnen beobachten, die heimlich Lippenstiftspuren an einer drei Meter hohen Pyramide hinterlassen, der zukünftigen Grabstätte von Nicolas Cage.

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