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Die Opfer der Gentrifizierung

Die Unruhen in Ferguson widerspiegeln die Verarmung Suburbias: Über die Hälfte der US-Armen lebt inzwischen in den Vorstädten - Tendenz steigend.

Das US-Justizministerium schaltet sich ein: Polizei von Ferguson. (30. August 2014)
Das US-Justizministerium schaltet sich ein: Polizei von Ferguson. (30. August 2014)
AFP
Nichts soll den Namen Michael Brown beschmutzen: Der Bürgerrechtler Al Sharpton (Mitte) neben dem Vater des getöteten schwarzen Jugendlichen.
Nichts soll den Namen Michael Brown beschmutzen: Der Bürgerrechtler Al Sharpton (Mitte) neben dem Vater des getöteten schwarzen Jugendlichen.
Keystone
Nach dem tödlichen Ereignis zogen Tausende durch den Vorort von St. Louis.
Nach dem tödlichen Ereignis zogen Tausende durch den Vorort von St. Louis.
Keystone
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Neu an den Krawallen in der Kleinstadt Ferguson nahe St.Louis im US-Staat Missouri ist nicht, dass Missouris Gouverneur Jay Nixon gestern der Nationalgarde die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung auftrug. US-Gouverneure setzten tradionell die Nationalgarde zur Herstellung von Ruhe und Ordnung ein. Ebenfalls nicht neu ist die Entfremdung afroamerikanischer Bürger, die sich im Falle Fergusons nach der Erschiessung des unbewaffneten 18-jährigen Afroamerikaners Michael Brown durch einen weissen Polizisten entlud. Immer wieder machen sich schwarze Frustration und Wut nach Übergriffen der Polizei Luft: 1992 in Los Angeles nach der Verprügelung Rodney Kings, 1995 in St.Petersburg in Florida, 2009 im kalifornischen Oakland.

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