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Donald Trump, der fleischgewordene Mittelfinger

US-Korrespondent ­Thomas Spang ­analysiert den ­Wahlkampf.

Die Amerikaner haben morgen Dienstag keine gute, aber eine eindeutige Wahl. Hillary Clinton und Donald Trump starteten mit historisch hohen Negativwerten in das Rennen um das Weisse Haus. Seitdem konkurrieren sie darum, wer bei den Wählern unbeliebter ist.

Hillary Clinton laboriert an der E-Mail-Affäre, die sie bis auf die Ziellinie verfolgt. Sie erzeugte im Wahlkampf wenig Enthusiasmus und schon gar keine ­Aufbruchsstimmung, wie sie mit der Perspektive der ersten «Madame Präsident» im Weissen Haus eigentlich verbunden sein könnte. Stattdessen verkörpert sie das schale «Weiter so» einer diskreditierten Politikerkaste, von der Barack Obama den Amerikanern in den letzten Jahren eine Verschnaufpause verschafft hat.

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