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Ein Befreiungsschlag ins Wasser

Seine Gegner haben lange darauf gewartet, dass Mitt Romney endlich seine Steuern öffentlich macht. Doch die Zahlen, die er nun abgeliefert hat, verraten nicht viel – vor allem nicht viel Gutes.

Lässt viele Fragen unbeantwortet: US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney an einer Wahlveranstaltung in Las Vegas. (21. September 2012)
Lässt viele Fragen unbeantwortet: US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney an einer Wahlveranstaltung in Las Vegas. (21. September 2012)
Keystone

Ein Einkommen von 13,7 Millionen Dollar, versteuert zu einem Satz von 14,1 Prozent: Daraus ergibt sich ein Steuerbetrag von 1,9 Millionen Dollar, den Mitt Romney für das Jahr 2011 bezahlen musste. Dies geht aus der fast 400 Seiten dicken Steuererklärung hervor, die das Wahlkampfteam des Republikaners gestern Nacht veröffentlichte – ein Schritt, der längst überfällig gewesen war. Denn schon seit Monaten hatten die Demokraten Romneys Weigerung, seine Steuerzahlungen offen zu legen, zu Wahlkampfzwecken ausgeschlachtet. Es war auch ein Versuch, den Schaden, den Romneys 47-Prozent-Äusserungen in der letzten Woche angerichtet hatten, zu begrenzen.

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