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Ein kompliziertes Verhältnis

Der Iran und die USA betreiben seit Jahrzehnten geheime Spiele. Dabei verkehrten sich die amerikanischen Absichten mehrmals ins Gegenteil. Teherans Draht nach Nordkorea macht das Ganze nicht einfacher.

Ein kompliziertes Verhältnis: Ein iranischer Kleriker vor einer unmissverständlichen Wandmalerei an der ehemaligen US-Botschaft in Teheran, am 22. Jahrestag... (4. November 2001)
Ein kompliziertes Verhältnis: Ein iranischer Kleriker vor einer unmissverständlichen Wandmalerei an der ehemaligen US-Botschaft in Teheran, am 22. Jahrestag... (4. November 2001)
Reuters
...der Geiselnahme von Teheran: Vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 wurden 52 US-Diplomaten im Iran gefangen gehalten, das Bild zeigt sie nach ihrer Freilassung im Wiesbadener US-Militärspital im Januar 1981.
...der Geiselnahme von Teheran: Vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 wurden 52 US-Diplomaten im Iran gefangen gehalten, das Bild zeigt sie nach ihrer Freilassung im Wiesbadener US-Militärspital im Januar 1981.
Reuters
Elizabeth Dole, former Secretary of Transportation under former U.S. President Ronald Reagan, holds onto a newly-unveiled statue of Reagan at Ronald Reagan National Airport near Washington November 1, 2011. The statue is one of several worldwide that are being unveiled in 2011 as part of the historic year-long celebration commemorating the 100th anniversary of Reagan's birth.  REUTERS/Jason Reed  (UNITED STATES - Tags: POLITICS SOCIETY) - RTR2THQS
Elizabeth Dole, former Secretary of Transportation under former U.S. President Ronald Reagan, holds onto a newly-unveiled statue of Reagan at Ronald Reagan National Airport near Washington November 1, 2011. The statue is one of several worldwide that are being unveiled in 2011 as part of the historic year-long celebration commemorating the 100th anniversary of Reagan's birth. REUTERS/Jason Reed (UNITED STATES - Tags: POLITICS SOCIETY) - RTR2THQS
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Seit dem Sturz des Schahs von Persien und der iranischen Geiselnahme von 52 US-Diplomaten im November 1979 werden die amerikanisch-iranischen Beziehungen durch eine stetige Abfolge klandestiner Offensiven und Gegenoffensiven sowie geheimer Abmachungen definiert. Ursünde dieses komplizierten Verhältnisses war der CIA-Coup gegen den nationalistischen iranischen Premierminister Mohammed Mossadeq 1953. Er steht beispielhaft für politische Absichten, die sich zuweilen ins Gegenteil verkehrten: Ohne den Sturz Mossadeqs wäre der verhasste Schah womöglich nie mehr auf seinen Thron zurückgekehrt, der Iran mithin nicht zu einem Staat von Mullahs und Ayatollahs geworden.

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