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Eine Minimalsteuer für Superreiche

Der legendäre Investor Warren Buffett greift einmal mehr in die amerikanische Steuerdiskussion ein. Er will die Superreichen noch stärker zur Kasse bitten als Präsident Barack Obama – und zwar sofort.

Bekämpft die Krieger der Superreichen: US-Investor Warren Buffett, selber superreich, fordert eine Minimalsteuer von 35 Prozent auf Einkommen ab zehn Millionen Dollar.
Bekämpft die Krieger der Superreichen: US-Investor Warren Buffett, selber superreich, fordert eine Minimalsteuer von 35 Prozent auf Einkommen ab zehn Millionen Dollar.
Jim Urquhart, Reuters
Sparte massiv Steuern, indem er Einkommen in Kapitalgewinne umwandelte: Mitt Romney, im Bild am Tag seiner Nichtwahl zum US-Präsidenten am 6. November 2012.
Sparte massiv Steuern, indem er Einkommen in Kapitalgewinne umwandelte: Mitt Romney, im Bild am Tag seiner Nichtwahl zum US-Präsidenten am 6. November 2012.
Brian Snyder, Reuters
Politische Gegner werfen ihm «sozialistische Politik» vor: Unter US-Präsident Barack Obama drohe den USA das gleiche Schicksal wie Griechenland, sagen Konservative und Neoliberale.
Politische Gegner werfen ihm «sozialistische Politik» vor: Unter US-Präsident Barack Obama drohe den USA das gleiche Schicksal wie Griechenland, sagen Konservative und Neoliberale.
Reuters
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In Europa ist der Minimallohn für Kleinverdiener ein dominierendes, sozialpolitisches Thema. Auf der anderen Seite des Atlantiks beherrschen derzeit höhere Steuern für Superreiche das politische Tagesgeschäft. Hintergrund ist dabei die sogenannte Fiskalklippe, das gleichzeitige Auslaufen von Steuerermässigungen der Regierung von George W. Bush und drastische Kürzungen des Staatsbudgets. Nun belebt einmal mehr Warren Buffett die Diskussion: In der «New York Times» fordert er heute eine Minimalsteuer für Superreiche.

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